{"id":451,"date":"2016-08-31T16:10:00","date_gmt":"2016-08-31T14:10:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.africavenir.com\/africavenir-angebote-fuer-schulen-september-2016-maerz-2017\/"},"modified":"2023-10-06T11:41:46","modified_gmt":"2023-10-06T09:41:46","slug":"africavenir-angebote-fuer-schulen-september-2016-maerz-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.africavenir.org\/en\/africavenir-angebote-fuer-schulen-september-2016-maerz-2017\/","title":{"rendered":"AfricAvenir Angebote f\u00fcr Schulen \u2013 September 2016 \u2013 M\u00e4rz 2017"},"content":{"rendered":"<p>Ab September bietet AfricAvenir eine Reihe von Veranstaltungen speziell f\u00fcr (Berliner) Schulen an. Neben der Vorf\u00fchrung des <b>afropolitanen s\u00fcdafrikanischen Spielfilms &quot;Ayanda&quot;<\/b> sowie mehrerer <b>Filme zum Thema &quot;Flucht und Migration&quot;<\/b>, k\u00f6nnen auch Lesungen mit der gro\u00dfartigen <b>senegalesischen Schriftstellerin Ken Bugul<\/b> und Workshops mit der <b>simbabwischen Dichterin Linda Gabriel<\/b> gebucht werden. <b>Emmanuel Mbolela<\/b>, der in seinem Buch von seinem Fluchtweg nach Europa berichtet, ist Anfang November in Berlin zu Gast. Au\u00dferdem nehmen wir am <b>Berliner Entwicklungspolitischen Bildungsprogramm (benbi)<\/b> 2016 im FEZ teil &#8211; Thema: Flucht und Migration.n<b>Schulvorf\u00fchrung: &quot;Ayanda&quot; in Anwesenheit der Regisseurin Sara Blecher<\/b><br \/>In einem pulsierenden und diversen Stadtteil von Johannesburg restauriert die 21-j\u00e4hrige energische Ayanda alte M\u00f6bel und macht daraus gefragte Kultgegenst\u00e4nde. Acht Jahre nach dem Tod ihres Vaters ist sie fest entschlossen, seine Autowerkstatt wiederzubeleben, die allerdings tief verschuldet ist und vor dem Verkauf steht. Um das Erbe ihres Vaters zu retten, ersinnt Ayanda eine neue Gesch\u00e4ftsidee: Gemeinsam mit ihrem Freund David will sie Oldtimer sanieren und weiterverkaufen. Der Film strotzt nur so vor Energie und Stil, die so typisch sind f\u00fcr das urbane afropolitane S\u00fcdafrika.<\/p>\n<p><i>\u201cThe whole point of Ayanda is to show that there is a whole new urban Africa in which people are reinventing what Africa means \u2013 wanting to be both African and part of the global community.\u201d<\/i> Sara Blecher<\/p>\n<p>Im Anschluss an die Filmvorf\u00fchrung findet jeweils ein Gespr\u00e4ch mit der Regisseurin Sara Blecher statt.<\/p>\n<p>Altersempfehlung: ab 14 Jahren, oder ab der 9. Jahrgangsstufe.<br \/>Unterrichtsf\u00e4cher: Sozialkunde, Politik, Geschichte, Englisch.<br \/>Themen: S\u00fcdafrika, Jugendkultur, Afropolitanismus, Feminismus, Identit\u00e4t<br \/>Sprachen: Zulu, Sesotho, Englisch mit deutschen Untertiteln<\/p>\n<p><b>Termin:<\/b><br \/>Mi, 21. September 2016, 10:00 Uhr (Hackesche H\u00f6fe Kino)<\/p>\n<p>Eintritt: 4,00 \u20ac pro Sch\u00fcler*in, begleitende Lehrkr\u00e4fte frei<br \/>Anmeldung: <link info@africavenir.org>info@africavenir.org<\/link> \/ 030-26934764<\/p>\n<p><b>Schulvorf\u00fchrungen: \u201eDes \u00e9toiles \u2013 Unterm Sternenhimmel\u201c mit anschl. Diskussion<\/b><br \/>Zwischen Turin, Dakar und New York, blickt der Film auf das Leben dreier Charaktere im Exil, deren Wege sich kreuzen und wieder verlieren. Im Laufe der Zeit wiederholen sich die Muster ihrer individuellen Geschichten \u2013 durch die Diversit\u00e4t der Metropolen, die sie durchqueren und die Dinge, die ihnen begegnen, vereinen sich ihre Schicksale letztendlich alle unter demselben Sternenhimmel. Die vielfach preisgekr\u00f6nte Regisseurin Dyana Gaye begleitet ihre Protagonist*innen durch die verschiedenen St\u00e4dte und entwirft in ihrem Film ein aktuelles Bild der Situation von Emigrant*innen mit all seinen H\u00e4rten, Hoffnungen und Tr\u00e4umen. <\/p>\n<p><i>\u201cDes \u00c9toiles ist z\u00e4rtlich, ohne naiv zu sein. Sein Blick ist umso beachtlicher, als dass er es schafft, das Thema der weltweiten Migration jenseits der g\u00e4ngigen Klischees und der aggressiven Inszenierung der Nachrichtensendungen zu behandeln\u201d<\/i> (Alex Champion, Le JDD) <\/p>\n<p>Im Anschluss an die Filmvorf\u00fchrung findet jeweils ein Gespr\u00e4ch mit dem Autor und Filmkritiker Enoka Ayemba statt.<\/p>\n<p>Trailer: <link http:\/\/vimeo.com\/87584299 - external-link-new-window \"\u00d6ffnet externen Link in neuem Fenster\">http:\/\/vimeo.com\/87584299<\/link>\n<p>Altersempfehlung: ab 15 Jahren, oder ab der 10. Jahrgangsstufe. <br \/>Unterrichtsf\u00e4cher: Sozialkunde, Politikwissenschaft, Ethik\/Religion, <br \/>Themen: Globale Migration, Globalisierung, Identit\u00e4t, Mobilit\u00e4t, Diaspora, Bewegungsfreiheit, Fremdsein und Identit\u00e4t<br \/>Sprachen: Franz\u00f6sisch, Englisch, Italienisch mit deutschen Untertiteln<\/p>\n<p><b>Termine:<\/b><br \/>Di, 04. Oktober 2016, 10:00 Uhr (Hackesche H\u00f6fe Kino)<br \/>Mi, 09. November 2016, 10:00 Uhr (Centre Fran\u00e7ais de Berlin (Wedding))<br \/>Mo, 20. Februar 2017, 10:00 Uhr (Centre Fran\u00e7ais de Berlin (Wedding))<\/p>\n<p>Eintritt: 4,00 \u20ac pro Sch\u00fclerIn, begleitende Lehrkr\u00e4fte frei<br \/>Anmeldung: <link davenas@forumZFD.de>davenas@forumZFD.de<\/link> \/ 030-26934764<\/p>\n<p><b>Lesung f\u00fcr Schulklassen: &quot;Mein Weg vom Kongo nach Europa &#8211; Zwischen Widerstand, Flucht und Exil&quot; mit Emmanuel Mbolela<\/b><br \/>Emmanuel Mbolela schreibt in seiner autobiographischen Erz\u00e4hlung \u00fcber seine politische Aktivit\u00e4t im Kongo und die brutale Repression staatlicher Sicherheitsorgane, die ihn in die Emigration zwingt. Er berichtet auf eindr\u00fcckliche Weise von der Gewalt und Ausbeutung w\u00e4hrend der Flucht. Quer durch die Sahara gelangt er bis nach Marokko, wo er eine Organisation kongolesischer Fl\u00fcchtlinge mitbegr\u00fcndet. Nach vier Jahren kann er in die Niederlande ausreisen, als neue Erfahrung erweisen sich dort die extrem ausbeuterischen Arbeitsbedingungen, denen vor allem migrantische Arbeitskr\u00e4fte unterliegen.<\/p>\n<p><i>\u201eEmmanuel Mbolelas Buch ist deshalb so beeindruckend, weil es nicht nur ein Buch der mutigen, detailgenauen Brandmarkung ist, sondern auch ein Buch der unausrottbaren Hoffnung. Ein Buch des Widerstandes, des Aufstandes des Gewissens.\u201c<\/i> Jean Ziegler<\/p>\n<p>Die Veranstaltung findet gemeinsam mit dem \u00dcbersetzer Dieter Alexander Behr auf Deutsch und franz\u00f6sisch statt. <\/p>\n<p>Altersempfehlung: F\u00fcr Sch\u00fcler*innen ab 15 Jahren<br \/>Unterrichtsf\u00e4cher: Politik, Sozialkunde, Geschichte, Ethik\/Religion, Deutsch, Erdkunde<br \/>Themen: EU-Fl\u00fcchtlingspolitik, Fluchtursachen, EU-Grenzen, Menschenrechte, Bewegungsfreiheit<\/p>\n<p><b>Termin:<\/b><br \/>Mo, 07. November 2016, 10:00 Uhr (Centre Fran\u00e7ais de Berlin (Wedding))<br \/>Eintritt: 4,00 \u20ac pro Sch\u00fcler\/in, begleitende Lehrkr\u00e4fte frei <br \/>Anmeldung: <link n.reich@africavenir.org>n.reich@africavenir.org<\/link> \/ 030-26934764<\/p>\n<p><b>Schulvorf\u00fchrungen: &quot;The Land Between\u201c \u2013 Melilla und Europas Migrationspolitik<\/b><br \/>Der Dokumentarfilm \u201eThe Land Between\u201c (OengU geplant) bietet einen Einblick in das Leben der afrikanischen Migrant*innen, die im Gebirge Nord-Marokkos versuchen, die hochger\u00fcsteten und militarisierten Grenzanlagen der spanische Enklave Melilla zu \u00fcberwinden, um nach Europa zu gelangen. Der australische Filmemacher David Fedele hat einen au\u00dfergew\u00f6hnlichen und bisher einmaligen Einblick in die Lebenssituation dieser Migrant\/innen erhalten, die in einer Art \u201eNo Man\u2019s Land\u201c zwischen Marokko und Spanien gefangen sind und regelm\u00e4\u00dfig Opfer der extremen Gewalt spanischer und marokkanischer Grenzpatrouillen werden. <\/p>\n<p>Der Film setzt sich von der konventionellen Berichterstattung ab, indem er sich einer Perspektive von oben herab verweigert. Die Migrant*innen als Protagonist*innen erz\u00e4hlen selbst \u00fcber \u00dcberlebensstrategien, ihre Hoffnungen und ihre Verzweiflung. Der Regisseur verzichtet auf Kommentare aus dem Off und l\u00e4sst die Bilder der H\u00fctten aus Planen und St\u00f6cken, der provisorische Verpflegung mit Nahrungsmitteln und der mangelhafte medizinische Versorgung f\u00fcr sich selbst sprechen. David Fedele er\u00f6ffnet einen sehr privaten und authentischen Einblick in die Schwierigkeiten, Leiden und Risiken der Flucht und zeigt mit welcher Gewalt Menschen konfrontiert werden, die aus verschiedensten Gr\u00fcnden versuchen, Europa zu erreichen. <\/p>\n<p>Trailer: <link http:\/\/vimeo.com\/77953858 - external-link-new-window \"\u00d6ffnet externen Link in neuem Fenster\">http:\/\/vimeo.com\/77953858<\/link>\n<p>Im Anschluss an die Filmvorf\u00fchrung findet eine Diskussion mit N.N. statt. <\/p>\n<p>Altersempfehlung: ab 14 Jahren, oder ab 9. Jahrgangsstufe<br \/>Unterrichtsf\u00e4cher: Politik, Sozialkunde, Geschichte, Ethik\/Religion, Deutsch, Erdkunde<br \/>Themen: EU-Fl\u00fcchtlingspolitik, Fluchtursachen, EU-Grenzen, Menschenrechte, Exklaven<br \/>Sprachen: Franz\u00f6sisch, Bambara mit deutschen Untertiteln<\/p>\n<p><b>Termine:<\/b><br \/>Do, 01. Dezember 2016, 10:00 Uhr (Hackesche H\u00f6fe Kino)<br \/>Fr, 20. Januar 2016, 10:00 Uhr (Centre Fran\u00e7ais de Berlin (Wedding))<br \/>Di, 14. M\u00e4rz 2016, 10:00 Uhr (Hackesche H\u00f6fe Kino)<\/p>\n<p>Eintritt: 4,00 \u20ac pro Sch\u00fcler\/in, begleitende Lehrkr\u00e4fte frei<br \/>Anmeldung: <link davenas@forumZFD.de>davenas@forumZFD.de<\/link> \/ 030-26934764 <\/p>\n<p><b>Lesungen mit der senegalesischen Schriftstellerin Ken Bugul<\/b><br \/>Ken Bugul gilt als eine der wichtigsten und originellsten Schriftstellerinnen Westafrikas \u2013 eine durch und durch weibliche, zweifelnde und zugleich starke und radikale Stimme, mit einem unb\u00e4ndigen Mut zur Freiheit und zur eigenen Position. Ken Buguls Analysen ihrer eigenen Gesellschaft wie auch des Westens sind ebenso ehrlich wie sie authentisch sind, weil sie sich nicht auf Ideologie und Theorien verlassen, sondern im authentisch und intim Erlebten gr\u00fcnden. Ihr radikales Schreiben, so Marie-H\u00e9l\u00e8ne Gutberlet, \u201esetzt auf den Mut zur \u00c4u\u00dferung und Freilegung der menschlichen Erfahrung\u201c, eben jenseits dogmatischer Positionen und klischeebehafteter Zuschreibungen.<\/p>\n<p>Vom 14. Bis 30. November 2016 wird Ken Bugul in Deutschland auf Lesereise sein und ihre zwei auf Deutsch erscheinenden Romane \u201eRiwan\u201c (Grand Prix Litt\u00e9raire de l\u2019Afrique Noire) und \u201eAller et Retour\u201c vorstellen. In dieser Zeit steht sie auch f\u00fcr Schulveranstaltungen zur Verf\u00fcgung. Bei Interesse senden wir Ihnen gern Ausz\u00fcge aus ihren B\u00fcchern, die mit den Sch\u00fcler*innen vorbereitet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ken Bugul spricht auch hervorragend Englisch.<\/p>\n<p><b>Termine:<\/b><br \/>14. \u2013 30. November 2016 nach Absprache<br \/>Ort: Einladende Schule<br \/>Sprache: Englisch oder Franz\u00f6sisch; Texte liegen auf Deutsch vor.<br \/>Themen: Feminismus, Stellung der Frau, Kolonialismus, Neokolonialismus, Unabh\u00e4ngigkeit &amp; Entwicklung, Religion, Islam, Identit\u00e4t<br \/>Empfehlung: Oberstufe<\/p>\n<p>Teilnahmebeitrag Lesung: 10\u20ac pro Sch\u00fcler\/in (mind. 20 Teilnehmer\/innen); <br \/>Anmeldung unter: <link info@africavenir.org>info@africavenir.org<\/link>&nbsp; <\/p>\n<p><b>Schulworkshops mit der simbabwischen Dichterin und Performerin Linda Gabriel<\/b><br \/>Im September und Oktober 2016 ist Linda Gabriel, eine der aufregendsten jungen Poetry Performerinnen des s\u00fcdlichen Afrika, in Berlin zu Gast und bietet Workshops f\u00fcr Schulklassen an. Creative Writing, Poetry Performance bis hin zur gemeinsamen Ausarbeitung einer Auff\u00fchrung, all das f\u00fcr alle Altersstufen ab der 3. Klasse bis zur Oberstufe.<\/p>\n<p>Linda Gabriel, die in Simbabwe geboren wurde, geh\u00f6rt der sog. \u201eborn free\u201c Generation an, die zwar w\u00e4hrend der Euphorie der Unabh\u00e4ngigkeit aufwuchs, dann jedoch in ihrer Jugend vor allem politische Unterdr\u00fcckung und \u00f6konomische Krisen erfuhr. Vor diesem Hintergrund spielt ihre Poesie eine wichtige Rolle in den aktuellen Debatten unter jungen Menschen \u00fcber die derzeitigen sozio-\u00f6konomischen Herausforderungen, die ihre Generation zu bew\u00e4ltigen hat. Die Dichterin ist der Poetry Performance seit der High School verfallen und hat seitdem an gro\u00dfen Literaturevents in Simbabwe, dem s\u00fcdlichen Afrika und Europa teilgenommen. Ihre Arbeit feiert Weiblichkeit und die damit verbundenen Herausforderungen. Sie nutzt die B\u00fchne, um verschwiegene Geschichten zu erz\u00e4hlen und Tabuthemen anzusprechen.<\/p>\n<p><b>Termine:<\/b><br \/>September \/ Oktober 2016 nach Absprache<br \/>Ort: Einladende Schule<br \/>Sprache: Englisch<br \/>Dauer: Tagesworkshop oder auf Wunsch auch mehrt\u00e4giger Workshop<br \/>Empfehlung: ab 3. Klasse bis Oberstufe<\/p>\n<p>Teilnahmebeitrag Tagesworkshop: 10\u20ac pro Sch\u00fcler\/in (mind. 15 Teilnehmer\/innen, maximal 30); Teilnahmebeitrag mehrt\u00e4giger Workshop bitte anfragen<br \/>Buchung unter: <link info@africavenir.org>info@africavenir.org<\/link>&nbsp; n<b>Workshops zum Thema \u201eDie Vielschichtigkeit der Fluchtursachen\u201c im Rahmen des Berliner entwicklungspolitischen Bildungsprogramms (benbi) 2016 (Thema: Flucht und Migration)<\/b><\/p>\n<p>Vom 07. bis 11. November findet in diesem Jahr das Berliner Entwicklungspolitische Bildungsprogramm (benbi) im FEZ-Berlin rund um das Thema &quot;Flucht und Migration&quot; statt. benbi findet seit 2000 j\u00e4hrlich in der zweiten Novemberwoche statt. Es richtet sich vorrangig an Kinder und Jugendliche der 3. bis 13. Klasse&nbsp; aus Berlin und dem Umland und besteht aus einem umfangreichen Bildungsangebot: Neben 90-min\u00fctigen Workshops werden ein Kinoforum und eine interkative Moderation angeboten. P\u00e4dagog*innen k\u00f6nnen sich in einem Workshop \u00fcber Lerninhalte und Methoden informieren und erhalten begleitende Bildungsmaterialien zur Vor- und Nach\u00adberei\u00adtung ihrer Sch\u00fcler*innen. Ausstellungen runden das Programm f\u00fcr die Lehrk\u00e4rfte ab. Thema 2016: Flucht und Migration.<\/p>\n<p>\u00dcber 60 Millionen Menschen sind zurzeit weltweit auf der Flucht. Die Fluchtmotive sind sehr vielschichtig und eingebettet in historisch verwurzelte und fortbestehende globale Verteilungsungleichheiten. So wirken koloniale Machtverh\u00e4ltnisse, die auf der Ausbeutung von Ressourcen aus dem Globalen S\u00fcden basieren, bis heute. Die daraus resultierende Armut, der Verlust von Land und Perspektivlosigkeit k\u00f6nnen Fluchtgr\u00fcnde sein. Durch interaktive Methoden und im Austausch n\u00e4hern wir uns dem Thema der Fluchtursachen an und werfen einen Blick auf unsere globalisierte Welt.<\/p>\n<p>Grundschule<br \/>Wie viele Menschen wohnen auf der Erde und wovon leben sie? Wie ist Reichtum auf der Welt verteilt? Was hat das mit unserem Leben zu tun? Spielerisch gehen wir diesen Fragen nach und erkunden den Zusammenhang zwischen Flucht und Armut. Gemeinsam \u00fcberlegen wir, aus welchen Gr\u00fcnden wir selber fliehen w\u00fcrden, wo wir unser Gl\u00fcck suchen w\u00fcrden und was Gl\u00fcck f\u00fcr uns bedeutet.<\/p>\n<p>Sek I <br \/>Warum verlassen Menschen ihre Heimat? Wie sprechen Gefl\u00fcchtet selbst \u00fcber die Gr\u00fcnde ihrer Flucht und deckt sich das mit unseren Vorstellungen? Anhand der Erfahrungen zweier Gefl\u00fcchteter und eurem Wissen erkunden wir unterschiedliche Perspektiven auf globale Fluchtursachen. In interaktiven Methoden erfahren wir mehr \u00fcber die Situation in den jeweiligen Herkunftsl\u00e4ndern und was das alles mit uns zu tun hat.<\/p>\n<p>Sek II<br \/>Wie h\u00e4ngt die koloniale Vergangenheit des Globalen Nordens mit heutigen Fluchtbewegungen zusammen? Wie ist der Reichtum auf der Welt verteilt und welche weltweiten Vernetzungen bestehen? Was hat das mit unserem Leben zu tun? Mit interaktiven Methoden gehen wir diesen Fragen nach, erkunden unsere Einbettung in einer globalisierten Welt und entwickeln Handlungsoptionen.<\/p>\n<p>Mehr Infos\/Programm\/Anmeldung: http:\/\/www.kate-berlin.de\/benbi <br \/>Daten: 7.-11.11.2016, FEZ, Berlin<\/p>\n<p><b>Veranstaltungsorte:<\/b><\/p>\n<p>Hackesche H\u00f6fe Kino&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br \/>Rosenthaler Str. 40\/41&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br \/>10178 Berlin&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br \/>U8-Weinmeisterstra\u00dfe&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br \/>S-Hackescher Markt&nbsp;&nbsp;nCentre Fran\u00e7ais de Berlin<br \/>M\u00fcllerstr. 74<br \/>13349 Berlin-Wedding<br \/>U6-Afrikanische Stra\u00dfe<br \/>U6-Rehberge<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ab September bietet AfricAvenir eine Reihe von Veranstaltungen speziell f\u00fcr (Berliner) Schulen an. 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