{"id":689,"date":"2018-05-18T11:59:00","date_gmt":"2018-05-18T09:59:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.africavenir.com\/pressemitteilung-koloniales-erbe-und-zusammenarbeit\/"},"modified":"2023-10-06T11:28:31","modified_gmt":"2023-10-06T09:28:31","slug":"pressemitteilung-koloniales-erbe-und-zusammenarbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.africavenir.org\/en\/pressemitteilung-koloniales-erbe-und-zusammenarbeit\/","title":{"rendered":"Pressemitteilung Koloniales Erbe und Zusammenarbeit"},"content":{"rendered":"<div>Museum f\u00fcr V\u00f6lkerkunde Hamburg, 18. Mai 2018<\/div>\n<p>n<\/p>\n<div>From \u00ab Frosty Deposits of White Thirst for Knowledge \u00bb<\/div>\n<p>n<\/p>\n<div>Towards Things and Wisdom without Frontiers<\/div>\n<p>n<\/p>\n<div><\/div>\n<p>n<\/p>\n<div>Koloniales Erbe und Zusammenarbeit<\/div>\n<p>n<\/p>\n<div>Von Prof. Dr. Dr. Prinz Kum\u2019a Ndumbe III.<\/div>\n<p>n<\/p>\n<div>Fondation AfricAvenir International, Douala\/Kamerun<\/div>\n<p>n<\/p>\n<div>www.fondationafricavenir.org<\/div>\n<p>n<\/p>\n<div><\/div>\n<p>n<\/p>\n<div>Grundsatzerkl\u00e4rung zur Aufarbeitung der deutschen Kolonialzeit in Afrika<\/div>\n<p>n<\/p>\n<div>Wir sind erleichtert und gratulieren mit Ehrlichkeit der neuen Regierung der Bundesrepublik Deutschland, im Koalitionsvertrag das Thema \u00ab Deutscher Kolonialismus \u00bb festgeschrieben zu haben. Unsere V\u00f6lker, die von Deutschland kolonialisiert wurden, haben seit 1919, also seit 99 Jahren, auf diese Zeit gewartet, damit dieses Kapitel gemeinsamer Geschichte endlich aufgearbeitet wird. Die Bekundung dieses politischen Willens seitens der Bundesrepublik Deutschland l\u00e4sst erhoffen, dass wir gemeinsam diese Zeit durchforsten, aufkl\u00e4ren, Stimmen aller Betroffenen zu Geh\u00f6r bringen, Konsequenzen ziehen, und dass wir auf internationaler Ebene eine friedliche Gegenwart und Zukunft gestalten lernen.<\/div>\n<p>n<\/p>\n<div><\/div>\n<p>n<\/p>\n<div>1. Zur Aufarbeitung der deutschen Kolonialzeit in Afrika<\/div>\n<p>n<\/p>\n<div>Ich bedanke mich umso mehr, dass ich zum pers\u00f6nlichen Auftaktgespr\u00e4ch \u00ab Koloniales Erbe und Zusammenarbeit \u00bb nach Hamburg eingeladen wurde. Ich bin gl\u00fccklich, dass dieses Thema, das mir am Herzen liegt, und das ich schon 1970 mit dem Theaterst\u00fcck in deutscher Sprache \u00ab Ach, Kamerun, unsere alte deutsche Kolonie! \u00bb, und der auch 1970 auf Deutsch verfassten Magisterarbeit \u00ab Das Deutsche Kaiserreich in Kamerun \u2013 Wie Deutschland in Kamerun seine Kolonialmacht aufbauen konnte 1840-1910 \u00bb an der Universit\u00e9 de Lyon behandelt habe, ja, dass dieses Thema von deutscher Regierungsseite nun abgesegnet wurde. Es sind ja immerhin 48 Jahre, die ich pers\u00f6nlich mit Geduld, manchmal mit Zorn gewartet habe, es sind seit 1919 doch 99 Jahre, die unsere V\u00f6lker in Kamerun, Namibia, Tansania und Togo gewartet haben, bis eine Aufarbeitung \u00fcberhaupt beginnen kann und die nachhaltige Destrukturierung von Gesellschaft und Institutionen in unseren L\u00e4ndern mit ihren verheerenden Konsequenzen wahrgenommen wird. Das Trauma der konzertierten gewaltsamen europ\u00e4ischen Aggression gegen afrikanische V\u00f6lker, die von der Berliner Konferenz von 1884\/85 strukturiert, finanziert und ausgef\u00fchrt wurde, liegt noch tief in der Psyche des modernen Afrikaners, auch wenn er nicht immer versteht, warum seine innere Au\u00dfen Orientierung ihn unf\u00e4hig macht, sein Land mit st\u00e4rkerer Kraft voranzubringen.<\/div>\n<p>n<\/p>\n<div><\/div>\n<p>n<\/p>\n<div>Die Aufarbeitung des deutschen Kolonialismus kann sich nicht auf den Umgang mit musealen Gegenst\u00e4nden beschr\u00e4nken. Auch wenn die deutsche koloniale Erfahrung nur von 1884 bis 1919 gedauert hat, also 35 Jahre, war sie grundlegend, weil die Destrukturierung von Gesellschaft und Institutionen, die r\u00fccksichtslose und gewaltsame Einf\u00fchrung des europ\u00e4ischen Systems in Politik, Wirtschaft, Erziehung, Religion, usw. die Menschen in ihrer eigenen Heimat entrechtet und zu blinden gehorsamen Objekten verwandelt hat, wenn sie nicht systematisch erh\u00e4ngt oder ausgerottet wurden. Die anderen europ\u00e4ischen M\u00e4chte, die nach dem Ersten Weltkrieg diese Gebiete \u00fcbernommen haben, haben das System nur verfeinert und noch tiefer verankert.<\/div>\n<p>n<\/p>\n<div><\/div>\n<p>n<\/p>\n<div>Wir w\u00fcrdigen die Weitsicht von manchen Deutschen, die in der Kolonialzeit Kolonialismus als Verbrechen wahrgenommen und denunziert haben, ob Abgeordnete im Deutschen Reichstag, Anw\u00e4lte, oder Journalisten. Wir w\u00fcrdigen aber auch Arbeiten deutscher Historiker-Kollegen, von Helmuth St\u00f6cker schon 1960 bis zu J\u00fcrgen Zimmerer heute, die anders als die r\u00fchmenden Kolonial-Historiker des II. Reiches, der Weimarer Republik und des III. Reiches, einen kritischen Blick auf die im Namen des Deutschen Reiches in Afrika begangenen Verbrechen zu werfen gewagt haben. Wir w\u00fcrdigen auch Politiker der heutigen Bundesrepublik Deutschland, Anw\u00e4lte, Journalisten und andere Aktivisten, weil sie nicht nachgelassen haben, bis dieses Thema auf den Tisch gelegt wurde. Mit Genugtuung w\u00fcrdigen wir auch den Beitrag der deutschen Sektion von AfricAvenir International mit ihren Partnern, die unerm\u00fcdlich Kolonialismus von gestern und Rassismus von heute anprangern. Dank diesem hohen Engagement von verschiedenen Menschen und Organisationen wurde in Berlin das nach einem Sklavenh\u00e4ndler benannte Grubenufer in May Ayim Ufer umgetauft, zu Ehren der antikolonialen Dichterin. Der Nachtigal Platz zu Ehren des Kolonialerwerbers wird nun bald in Rudolf Duala Manga Bell Platz umbenannt, zum Andenken an den f\u00fchrenden Widerstandsk\u00e4mpfer vor dem Ersten Weltkrieg in Kamerun.<\/div>\n<p>n<\/p>\n<div><\/div>\n<p>n<\/p>\n<div>Nach der Unabh\u00e4ngigkeit und Gr\u00fcndung von universit\u00e4ren Einrichtungen mit Abteilungen f\u00fcr Geschichte wurde hier und da in den afrikanischen L\u00e4ndern \u00fcber den deutschen Kolonialismus geforscht, mit gro\u00dfen Schwierigkeiten jedoch, zumal Deutsch nicht mehr die Kolonial- und Erziehungssprache war, die afrikanischen Akademiker in Englisch oder Franz\u00f6sisch ausgebildet wurden und keinen Zugang zur deutschen Sprache hatten, um Dokumente lesen zu k\u00f6nnen; und die S\u00fctterlinschrift in den Akten stellte eine weitere H\u00fcrde dar. Einige afrikanische Akademiker deutscher Abteilungen haben sich dieses Themas angenommen, aber das Forschungsfeld \u00ab deutsche Kolonialzeit \u00bb bleibt wie verschlossen f\u00fcr afrikanische Historiker, Politologen, \u00d6konomen, Soziologen, Kunsthistoriker, Musikforscher, usw.<\/div>\n<p>n<\/p>\n<div><\/div>\n<p>n<\/p>\n<div>2. Zum Schwerpunkt Umgang mit musealen Gegenst\u00e4nden<\/div>\n<p>n<\/p>\n<div>m\u00fcssen zwei Fragen aufgeworfen und beantwortet werden:<\/div>\n<p>n<\/p>\n<div>1. Frage: Hatte Europa oder Deutschland eine Tradition von ethnologischen Museen vor der kolonialen Invasion europ\u00e4ischer M\u00e4chte um 1884? Die Antwort ist eindeutig NEIN. Diese ethnologischen Museen wurden zur Zeit der europ\u00e4ischen Expansion im 19. Jahrhundert gegr\u00fcndet, um gekaufte, entwendete oder mit Waffengewalt entrissene heilige Kult- und zweckgebundene Kulturgegenst\u00e4nde fremder V\u00f6lker nach Europa zu bringen und zur Schau zu stellen. Es entwickelte sich dann eine Sinnentfremdung der Objekte im europ\u00e4ischen kapitalistischen System, und bis heute hat sich ein richtiger Markt mit afrikanischen Kult- und Kulturobjekten entwickelt, haupts\u00e4chlich beherrscht von Nachkommen europ\u00e4ischer Pl\u00fcnderer.<\/div>\n<p>n<\/p>\n<div><\/div>\n<p>n<\/p>\n<div>Diese Kultur der Verachtung unterworfener V\u00f6lker f\u00fchrte in Deutschland und Europa sogar zu Menschenschau Veranstaltungen in Zoologischen G\u00e4rten. Auch im Winter konnte man diese menschen\u00e4hnlichen Tiere aus Afrika im Zoo besuchen und anschauen.<\/div>\n<p>n<\/p>\n<div><\/div>\n<p>n<\/p>\n<div>2. Frage: Hatten diese afrikanischen V\u00f6lker die Kultur des Museums, um Objekte zur Schau zu stellen, nur damit Besucher sie betrachten konnten? Die Antwort ist eindeutig NEIN. Heilige Kultobjekte waren in spirituellen Heinen oder K\u00f6nigsh\u00e4usern streng aufbewahrt, zweckgebundene Kultur- \u00ab Objekte \u00bb kamen nur heraus bei ganz bestimmten Anl\u00e4ssen und wurden wieder abgef\u00fchrt. Diese \u00ab Objekte \u00bb kamen heraus mit Musik, Tanz, Gesang, Bemalung, auch des K\u00f6rpers, denn Leben ist eine Einheit in der afrikanischen Philosophie. Es gibt also kein Kunst- \u00ab Objekt \u00bb, sondern \u00ab Objekte \u00bb zum Einhauchen oder zur Vernichtung des Lebens, \u00ab Objekte \u00bb zum Tragen des sozialen Lebens in der Gemeinschaft.<\/div>\n<p>n<\/p>\n<div><\/div>\n<p>n<\/p>\n<div>Auch \u00fcber 100 Jahre nach der gewaltsamen Einf\u00fchrung des kolonialen und europ\u00e4ischen Systems in Afrika tun sich die heutigen Afrikaner immer noch schwer, Museen einzurichten oder in Museen einzutreten, um tote, funktionslose Objekte zu betrachten oder zu bewundern. F\u00fcr viele w\u00e4re es eine sinnlose Geldverschwendung, denn Leben ist Bewegung und Rhythmus und Vitalit\u00e4t kann nicht in einem Raum oder Geb\u00e4ude versperrt bleiben.<\/div>\n<p>n<\/p>\n<div><\/div>\n<p>n<\/p>\n<div>Nur l\u00e4uft die Diskussion mit ehemaligen europ\u00e4ischen Kolonialm\u00e4chten im 21. Jahrhundert so, dass sie von den Afrikanern erwarten, dass sie Museen bauen, um \u00fcberhaupt \u00fcber den Umgang mit den geraubten und nach Europa verschleppten Kult- und Kulturobjekten zu diskutieren. Europ\u00e4er diskutieren auch lieber mit europ\u00e4isierten, oft entwurzelten Afrikanern, die Museum- und Ausstellungskultur auch f\u00fcr Afrika beanspruchen. Ein nicht entwurzelter Afrikaner wei\u00df genau, wo diese Funktionsgegenst\u00e4nde auch im 21. Jahrhundert hingeh\u00f6ren.<\/div>\n<p>n<\/p>\n<div><\/div>\n<p>n<\/p>\n<div>3. Zur m\u00f6glichen kulturellen Zusammenarbeit<\/div>\n<p>n<\/p>\n<div>Die kulturelle Zusammenarbeit mit afrikanischen L\u00e4ndern sollte sowohl auf staatlicher, als auch auf privater Ebene neu gedacht werden. Ich m\u00f6chte mich ganz konkret mit einem Beispiel begn\u00fcgen, um eine m\u00f6gliche Basis der Zusammenarbeit auf privater Ebene anzubieten.<\/div>\n<p>n<\/p>\n<div>Die Fondation AfricAvenir International in Douala, mit Sektionen in Berlin, Paris und Wien hat ein 7-j\u00e4hriges Kultur-, Forschungs- und Ausbildungsprogramm 2015-2022 aufgestellt und bietet Kooperationsm\u00f6glichkeiten an. Worum geht es?<\/div>\n<p>n<\/p>\n<div><\/div>\n<p>n<\/p>\n<div>Als Hochschullehrer, Gr\u00fcnder und Leiter der Deutschen Abteilung an der Universit\u00e4t Yaound\u00e9 I konstituierte ich 1981 zwei Forschungsgruppen. Eine befasste sich mit der \u00dcbersetzung grundlegender Texte zur deutschen Kolonialzeit; diese Arbeit hat leider aus finanziellen Gr\u00fcnden nicht lange fortgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. Die zweite befasste sich mit der Erinnerung an die deutsche Kolonialzeit. Diese multidisziplin\u00e4re Gruppe von Historikern, Germanisten, Politologen, \u00d6konomen, Soziologen, Anthropologen und Linguisten bereiste von 1981 bis 1986 ganz Kamerun, um neunzig- und hundertj\u00e4hrige kamerunische Zeitzeugen der deutschen Kolonialzeit zu befragen. 176 sehr alte, aber noch geistig wache Kameruner haben ihre Beobachtungen und Erfahrungen in der deutschen Kolonialzeit in ihren jeweiligen kamerunischen Sprachen auf Tonband erz\u00e4hlt. Im Jahre 1986 organisierte meine Forschungsgruppe eine internationale Konferenz in Yaound\u00e9 \u00fcber die Beziehungen mit Deutschland seit 1884, mit der Beteiligung der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland und der DDR, und Kollegen wie Helmuth St\u00f6cker der Humboldt Universit\u00e4t, oder der Bundesrepublik wie Helmuth Bley, Wolfgang Mommsen, L. Harding, Helmuth Christmann und andere aus den USA wie Ralf Austen, aus Frankreich wie Laburthe Tolra, aus Senegal wie Amadou Sadji, aus Togo wie Oloukpona A.P. Die Kameruner Kollegen Kange Ewane, Bah Thierno, Joseph Mbassi, Antoine Madiba, David Simo, Carl Ebobisse, Joseph Gomsu und ich selber gestalteten diese wissenschaftliche Dialogveranstaltung in Anwesenheit ausgew\u00e4hlter hundertj\u00e4hriger Zeitzeugen.<\/div>\n<p>n<\/p>\n<div><\/div>\n<p>n<\/p>\n<div>In Zusammenarbeit zwischen der Fondation AfricAvenir International in Douala und dem Wiener Phonogrammarchiv wurden die Interviews der alten Zeitzeugen 2016 digitalisiert und auf einzelne CDs gebracht. Das gr\u00f6\u00dfere Projekt, \u00ab African Collective Memory \u00bb wird in einer Zusammenarbeit zwischen der Fondation AfricAvenir International und der Gerda Henkel Stiftung von D\u00fcsseldorf seit 2015 umgesetzt. Diese Interviews werden in Kamerun in den 20 aufgenommenen kamerunischen Sprachen transkribiert, ins Franz\u00f6sische, Englische und Deutsche \u00fcbersetzt und ver\u00f6ffentlicht. Zurzeit liegt eine 9 b\u00e4ndige Ausgabe vor, die am Hamburger Museumsb\u00fcchertisch aufliegt, geplant sind 40 B\u00e4nde bis Ende 2019. Damit gibt es eine neue Grundlage: Geschichte der deutschen Kolonialzeit erz\u00e4hlt von einheimischen afrikanischen Zeitzeugen. Der eindimensionalen Quellenverf\u00fcgbarkeit wird damit ein Ende gesetzt, zumindest was Kamerun betrifft, denn bisher mussten alle Forscher sich fast exklusiv auf deutsche Quellen berufen.<\/div>\n<p>n<\/p>\n<div><\/div>\n<p>n<\/p>\n<div>Diese multidisziplin\u00e4re Forschungsarbeit wird von der speziellen Bibliothek Cheikh Anta Diop in der Fondation AfricAvenir International unterst\u00fctzt, da sie viele Ergebnisse afrikanischer Forscher weltweit zur Verf\u00fcgung stellt.<\/div>\n<p>n<\/p>\n<div><\/div>\n<p>n<\/p>\n<div>Eine multidisziplin\u00e4re Doktorandenschule \u00ab Heritage &amp; Innovations \u00bb wurde seit 2016 in der Fondation AfricAvenir International in Douala in Zusammenarbeit mit der Gerda Henkel Stiftung, mit kamerunischen, afrikanischen und europ\u00e4ischen Universit\u00e4ten aufgebaut, basierend auf dem wissenschaftlichen Erben Afrikas in den verschiedensten Disziplinen, und der Verkn\u00fcpfung mit den wissenschaftlichen Errungenschaften des 21. Jahrhunderts. Diese jungen Afrikaner sollen dazu bef\u00e4higt werden, ausgehend von ihrem historischen wissenschaftlichen Erben, F\u00fchrungsqualit\u00e4ten f\u00fcr das Management ihrer L\u00e4nder im 21. Jahrhundert zu erwerben. Das Programm hei\u00dft \u00ab Leadership Management in African Affairs \u00bb. Die Deutsche Welle hat vor zwei Tagen, am 16. Mai 2018 ein ausf\u00fchrliches Interview mit den ersten Promovenden, die ihre fertigen Doktorarbeiten jetzt auf den Tisch legen, gef\u00fchrt.<\/div>\n<p>n<\/p>\n<div><\/div>\n<p>n<\/p>\n<div>Ein gro\u00dfes sechsst\u00f6ckiges multifunktionelles Geb\u00e4ude ist geplant, und wird auf 3 Etagen die Entwicklung der Geschichte der Menschheit von Anfang bis zum 21. Jahrhundert veranschaulichen und den Beitrag Afrikas in Wissenschaft, Kultur und Kunst den Menschen n\u00e4herbringen. Sklaverei und Kolonialzeit, also auch die deutsche, werden auch hier eine wichtige Rolle spielen.<\/div>\n<p>n<\/p>\n<div><\/div>\n<p>n<\/p>\n<div>Bewusstseinsbildung durch Erinnerungskultur wird in der Fondation Africavenir International in Douala, Berlin, Wien und bald auch in Paris regelm\u00e4\u00dfig und verschiedentlich betrieben. Parallel zur Fondation wird an jedem 28. August in Douala der Widerstand gegen den Kolonialismus von vielen K\u00f6nigen, Politikern, Intellektuellen und vom Volk der Bele Bele in Bonab\u00e9ri-Douala gefeiert. Dies zur Ehre meines Gro\u00dfvaters, Lock Priso Bell oder Kum\u2019a Mbape, auf dessen Thron ich sitze, der am 28. August 1884 als erster in Kamerun einen Absagebrief an den interimistischen deutschen Konsul schrieb mit den Worten: \u00ab Pull that Flag down, no man buy we \u00bb. \u201eSetzen Sie diese (deutsche) Flagge herunter, niemand hat uns gekauft\u201c. Seine K\u00f6nigsinsignien, die mit Waffengewalt und Brandschatz aus seinem Palast von diesem Konsul entwendet wurden, warten noch im M\u00fcnchner Museum f\u00fcr V\u00f6lkerkunde, umgetauft in Museum F\u00fcnf Kontinente. Eine R\u00fcckgabe an unsere Familie ist unumg\u00e4nglich. Hoffentlich k\u00f6nnen wir dann noch zu meinen Lebzeiten Vers\u00f6hnung feiern, f\u00fcr ein nachhaltiges Miteinander, f\u00fcr einen wahren Frieden.<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Museum f\u00fcr V\u00f6lkerkunde Hamburg, 18. Mai 2018 n From \u00ab Frosty Deposits of White Thirst for Knowledge \u00bb n Towards Things and Wisdom without Frontiers n n Koloniales Erbe und Zusammenarbeit n Von Prof. Dr. Dr. Prinz Kum\u2019a Ndumbe III. n Fondation AfricAvenir International, Douala\/Kamerun n www.fondationafricavenir.org n n Grundsatzerkl\u00e4rung zur Aufarbeitung der deutschen Kolonialzeit&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[85,107],"tags":[],"class_list":["post-689","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-events","category-kolonialismus-und-dekolonisierung"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.6 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Pressemitteilung Koloniales Erbe und Zusammenarbeit &#8211; AfricAvenir International e.V.<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.africavenir.org\/en\/pressemitteilung-koloniales-erbe-und-zusammenarbeit\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Pressemitteilung Koloniales Erbe und Zusammenarbeit &#8211; AfricAvenir International e.V.\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Museum f\u00fcr V\u00f6lkerkunde Hamburg, 18. Mai 2018 n From \u00ab Frosty Deposits of White Thirst for Knowledge \u00bb n Towards Things and Wisdom without Frontiers n n Koloniales Erbe und Zusammenarbeit n Von Prof. Dr. Dr. Prinz Kum\u2019a Ndumbe III. n Fondation AfricAvenir International, Douala\/Kamerun n www.fondationafricavenir.org n n Grundsatzerkl\u00e4rung zur Aufarbeitung der deutschen Kolonialzeit&hellip;\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.africavenir.org\/en\/pressemitteilung-koloniales-erbe-und-zusammenarbeit\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"AfricAvenir International e.V.\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/AfricAvenir\/\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2018-05-18T09:59:00+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2023-10-06T09:28:31+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.africavenir.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/AfricAvenir-Logo_transparent.png\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1500\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1500\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/png\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"patrpaaa\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@AfricAvenir\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@AfricAvenir\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/en\\\/pressemitteilung-koloniales-erbe-und-zusammenarbeit\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/en\\\/pressemitteilung-koloniales-erbe-und-zusammenarbeit\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"patrpaaa\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/en\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/b212b099a4ad75eefb18f17ae282ecfd\"},\"headline\":\"Pressemitteilung Koloniales Erbe und Zusammenarbeit\",\"datePublished\":\"2018-05-18T09:59:00+00:00\",\"dateModified\":\"2023-10-06T09:28:31+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/en\\\/pressemitteilung-koloniales-erbe-und-zusammenarbeit\\\/\"},\"wordCount\":1966,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/en\\\/#organization\"},\"articleSection\":[\"Events\",\"Kolonialismus &amp; Dekolonisierung\"],\"inLanguage\":\"en-US\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/en\\\/pressemitteilung-koloniales-erbe-und-zusammenarbeit\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/en\\\/pressemitteilung-koloniales-erbe-und-zusammenarbeit\\\/\",\"name\":\"Pressemitteilung Koloniales Erbe und Zusammenarbeit &#8211; AfricAvenir International e.V.\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/en\\\/#website\"},\"datePublished\":\"2018-05-18T09:59:00+00:00\",\"dateModified\":\"2023-10-06T09:28:31+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/en\\\/pressemitteilung-koloniales-erbe-und-zusammenarbeit\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-US\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/en\\\/pressemitteilung-koloniales-erbe-und-zusammenarbeit\\\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/en\\\/pressemitteilung-koloniales-erbe-und-zusammenarbeit\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/en\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Pressemitteilung Koloniales Erbe und Zusammenarbeit\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/en\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/en\\\/\",\"name\":\"AfricAvenir International e.V.\",\"description\":\"African Renaissance, Development, International Cooperation And Peace\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/en\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/en\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"en-US\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/en\\\/#organization\",\"name\":\"AfricAvenir International e.V.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/en\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-US\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/en\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/08\\\/AfricAvenir-Logo_transparent.png\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/08\\\/AfricAvenir-Logo_transparent.png\",\"width\":1500,\"height\":1500,\"caption\":\"AfricAvenir International e.V.\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/en\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/AfricAvenir\\\/\",\"https:\\\/\\\/x.com\\\/AfricAvenir\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/en\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/b212b099a4ad75eefb18f17ae282ecfd\",\"name\":\"patrpaaa\",\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Pressemitteilung Koloniales Erbe und Zusammenarbeit &#8211; AfricAvenir International e.V.","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.africavenir.org\/en\/pressemitteilung-koloniales-erbe-und-zusammenarbeit\/","og_locale":"en_US","og_type":"article","og_title":"Pressemitteilung Koloniales Erbe und Zusammenarbeit &#8211; AfricAvenir International e.V.","og_description":"Museum f\u00fcr V\u00f6lkerkunde Hamburg, 18. Mai 2018 n From \u00ab Frosty Deposits of White Thirst for Knowledge \u00bb n Towards Things and Wisdom without Frontiers n n Koloniales Erbe und Zusammenarbeit n Von Prof. Dr. Dr. Prinz Kum\u2019a Ndumbe III. n Fondation AfricAvenir International, Douala\/Kamerun n www.fondationafricavenir.org n n Grundsatzerkl\u00e4rung zur Aufarbeitung der deutschen Kolonialzeit&hellip;","og_url":"https:\/\/www.africavenir.org\/en\/pressemitteilung-koloniales-erbe-und-zusammenarbeit\/","og_site_name":"AfricAvenir International e.V.","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/AfricAvenir\/","article_published_time":"2018-05-18T09:59:00+00:00","article_modified_time":"2023-10-06T09:28:31+00:00","og_image":[{"width":1500,"height":1500,"url":"https:\/\/www.africavenir.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/AfricAvenir-Logo_transparent.png","type":"image\/png"}],"author":"patrpaaa","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@AfricAvenir","twitter_site":"@AfricAvenir","schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/www.africavenir.org\/en\/pressemitteilung-koloniales-erbe-und-zusammenarbeit\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.africavenir.org\/en\/pressemitteilung-koloniales-erbe-und-zusammenarbeit\/"},"author":{"name":"patrpaaa","@id":"https:\/\/www.africavenir.org\/en\/#\/schema\/person\/b212b099a4ad75eefb18f17ae282ecfd"},"headline":"Pressemitteilung Koloniales Erbe und Zusammenarbeit","datePublished":"2018-05-18T09:59:00+00:00","dateModified":"2023-10-06T09:28:31+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/www.africavenir.org\/en\/pressemitteilung-koloniales-erbe-und-zusammenarbeit\/"},"wordCount":1966,"publisher":{"@id":"https:\/\/www.africavenir.org\/en\/#organization"},"articleSection":["Events","Kolonialismus &amp; Dekolonisierung"],"inLanguage":"en-US"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.africavenir.org\/en\/pressemitteilung-koloniales-erbe-und-zusammenarbeit\/","url":"https:\/\/www.africavenir.org\/en\/pressemitteilung-koloniales-erbe-und-zusammenarbeit\/","name":"Pressemitteilung Koloniales Erbe und Zusammenarbeit &#8211; AfricAvenir International e.V.","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.africavenir.org\/en\/#website"},"datePublished":"2018-05-18T09:59:00+00:00","dateModified":"2023-10-06T09:28:31+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.africavenir.org\/en\/pressemitteilung-koloniales-erbe-und-zusammenarbeit\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-US","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.africavenir.org\/en\/pressemitteilung-koloniales-erbe-und-zusammenarbeit\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.africavenir.org\/en\/pressemitteilung-koloniales-erbe-und-zusammenarbeit\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/www.africavenir.org\/en\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Pressemitteilung Koloniales Erbe und Zusammenarbeit"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.africavenir.org\/en\/#website","url":"https:\/\/www.africavenir.org\/en\/","name":"AfricAvenir International e.V.","description":"African Renaissance, Development, International Cooperation And Peace","publisher":{"@id":"https:\/\/www.africavenir.org\/en\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.africavenir.org\/en\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-US"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.africavenir.org\/en\/#organization","name":"AfricAvenir International e.V.","url":"https:\/\/www.africavenir.org\/en\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-US","@id":"https:\/\/www.africavenir.org\/en\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.africavenir.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/AfricAvenir-Logo_transparent.png","contentUrl":"https:\/\/www.africavenir.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/AfricAvenir-Logo_transparent.png","width":1500,"height":1500,"caption":"AfricAvenir International e.V."},"image":{"@id":"https:\/\/www.africavenir.org\/en\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/AfricAvenir\/","https:\/\/x.com\/AfricAvenir"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/www.africavenir.org\/en\/#\/schema\/person\/b212b099a4ad75eefb18f17ae282ecfd","name":"patrpaaa","sameAs":["https:\/\/www.africavenir.org"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.africavenir.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/689","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.africavenir.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.africavenir.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.africavenir.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.africavenir.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=689"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.africavenir.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/689\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2254,"href":"https:\/\/www.africavenir.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/689\/revisions\/2254"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.africavenir.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=689"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.africavenir.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=689"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.africavenir.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=689"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}