{"id":690,"date":"2018-05-03T16:41:00","date_gmt":"2018-05-03T14:41:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.africavenir.com\/streit-um-schaedel-dunkles-kolonialerbe-in-deutschen-museen\/"},"modified":"2023-10-06T11:20:08","modified_gmt":"2023-10-06T09:20:08","slug":"streit-um-schaedel-dunkles-kolonialerbe-in-deutschen-museen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.africavenir.org\/en\/streit-um-schaedel-dunkles-kolonialerbe-in-deutschen-museen\/","title":{"rendered":"Streit um Sch\u00e4del: Dunkles Kolonialerbe in deutschen Museen"},"content":{"rendered":"<p><b>Quelle: DW.com<\/b>nTausende Sch\u00e4del und Knochen aus ehemaligen Kolonien lagern noch immer in deutschen Museen. In Afrika werden die Rufe nach einer R\u00fcckgabe immer lauter. Doch das ist oft schwieriger als gedacht. Von Daniel Pelz, Berlin.nFelix von Luschan glaubte vermutlich nicht, dass er etwas Unrechtes tat. Nachdem der Anthropologe 1885 Direktorialassistent am Museum f\u00fcr V\u00f6lkerkunde in Berlin wurde, startete er eine gigantische Sammelaktion. In seinem Auftrag sammelten Europ\u00e4er in verschiedenen Kolonialgebieten tausende Sch\u00e4del. Damit wollte Luschan &#8211; wie andere Wissenschaftler seiner Zeit &#8211; die Entwicklung der Menschheit erforschen.nHeute gibt es noch rund 5500 Sch\u00e4del und Gebeine aus der Luschan-Sammlung. \u00dcber Umwege sind sie in den Besitz der Stiftung Preu\u00dfischer Kulturbesitz gekommen &#8211; &quot;ein schwieriges Erbe&quot;, wie Pr\u00e4sident Hermann Parzinger unumwunden zugibt.nDenn Respekt vor der Totenruhe kannten die Sammler nicht: Es habe eine regelrechte &quot;Sammelwut&quot; geherrscht, sagt der Arch\u00e4ologe Bernhard Heeb. &quot;Es kam vor, dass Sch\u00e4del aus Grabst\u00e4tten entnommen wurden, teilweise bei Nacht und Nebel. Manchmal waren menschliche \u00dcberreste aber auch unter freiem Himmel zu finden. Diese einfach so mitzunehmen ist aus heutiger Sicht nat\u00fcrlich auch ein Unding&quot;, sagt Heeb zur DW.nIn Einzelf\u00e4llen bekamen die Sammler Sch\u00e4del wohl auch geschenkt. Auch Missionare und Verwaltungsbeamte schickten Sch\u00e4del an deutsche Forschungseinrichtungen, oft sogar ohne konkreten Auftrag. Kolonialsoldaten schicken die K\u00f6pfe ermordeter Einheimischer ins damalige Deutsche Reich.n<b>Nachfahren wollen w\u00fcrdevolle Bestattungen<\/b>nNun liegen noch immer tausende Sch\u00e4del und Gebeine in deutschen Archiven F\u00fcr diese lange kein Thema &#8211; f\u00fcr die Nachfahren in Afrika aber umso mehr. &quot;Viele Menschen, die ich kenne, finden es schrecklich, dass sie ihre Vorfahren noch nicht w\u00fcrdevoll begraben konnten&quot;, sagt Mnyaka Sururu Mboro. Mit seinem Verein &quot;Berlin Postkolonial&quot; recherchiert der geb\u00fcrtige Tansanier seit Jahren zum Thema.nDeutsche Museen ignorierten lange die dunkle Vergangenheit, die in ihren Archiven schlummerte. &quot;Die deutsche Kolonialvergangenheit war lange Zeit durch die Verbrechen des 20. Jahrhunderts, den ersten und den zweiten Weltkrieg und den Holocaust verdeckt&quot;, sagt Parzinger. Doch seit einigen Jahren w\u00e4chst der Druck. Zwischen 2011 und 2014 gab zun\u00e4chst die Berliner Charit\u00e9 mehrere Sch\u00e4del und Gebeine an Namibia zur\u00fcck, die aus dem V\u00f6lkermord an den Herero und Nama stammen. Auch andere Sammlungen haben bereits menschliche \u00dcberreste zur\u00fcckgegeben.n<b>Suche im Archiv und vor Ort<\/b>nDie Stiftung Preu\u00dfischer Kulturbesitz zog vergangenes Jahr nach. Sie startete ein Projekt, um die Herkunft und die sogenannten &quot;Erwerbsumst\u00e4nde&quot; von rund 1000 Sch\u00e4deln zu ermitteln. Ein polnischer Forscher hatte sie im Auftrag Luschans gesammelt. Der Gro\u00dfteil stammt vermutlich aus dem heutigen Ruanda. &quot;Wir haben aber keine Prim\u00e4rdokumentationen wie Inventar- oder Erwerbungsb\u00fccher mehr, wir haben augenblicklich nur die Beschriftungen auf den Sch\u00e4deln selber&quot;, sagt Arch\u00e4ologe Heeb, der das Projekt verantwortet. Denn viele Ursprungsdokumente sind l\u00e4ngst verloren gegangen.nF\u00fcr Heeb und sein Team hei\u00dft das: Archivarbeit. Listen und Reiseberichte sollen Aufschluss \u00fcber die Herkunft der Sch\u00e4del geben. Im n\u00e4chsten Schritt will er vor Ort forschen, gemeinsam mit afrikanischen Kollegen. Auch die Geschichte der \u00fcbrigen Sch\u00e4del soll irgendwann erforscht werden.n<b>&quot;Sch\u00e4del sollen nicht wieder im Keller landen&quot;<\/b>n&quot;Wir forschen, um zur\u00fcckzugeben&quot; sagt Stiftungspr\u00e4sident Parzinger. Allerdings: Es gibt kein Gesetz, das die Stiftung oder andere Institutionen dazu zwingt. Nur Richtlinien des Deutschen Museumsverbands. Sie empfehlen Besitzt\u00fcmer zur\u00fcckzugeben, die unrechtm\u00e4\u00dfig erworben wurden. Die Stiftung Preu\u00dfischer Kulturbesitz versichert, dass es ihr um einen w\u00fcrdevollen Umgang mit den Gebeinen geht. Nach Abschluss der Forschungen will sie mit den Regierungen der Herkunftsl\u00e4nder das weitere Vorgehen inklusive R\u00fcckgaben abstimmen. &quot;Wenn man die menschlichen \u00dcberreste in den Herkunftsl\u00e4ndern wieder bestatten will, dann ist das f\u00fcr uns in Ordnung. Aber ich finde, sie sollten nicht wieder in einem feuchten Keller landen, aus dem wir sie gerade herausgeholt haben&quot;, sagt Parzinger.nAktivisten wie der geb\u00fcrtige Tansanier Mboro bleiben aber skeptisch. &quot;Man sagt immer, man m\u00fcsse erst pr\u00fcfen, ob die Sch\u00e4del illegal nach Deutschland gekommen sind. Bei diesem Ansatz kann man immer Gr\u00fcnde finden, die Sch\u00e4del hierzubehalten.&quot; Aus seiner Sicht sei es kein Problem, die Herkunft der Sch\u00e4del zu ermitteln. Man m\u00fcsse daf\u00fcr die Menschen vor Ort einbinden. &quot;Es gibt viele Menschen in Tansania, die wissen, wo ein Mensch gek\u00f6pft und sein Sch\u00e4del nach Deutschland gebracht wurde&quot;.n<b>\u00c4hnliche Debatten bald in ganz Europa?<\/b>nManche Gr\u00e4ber seien sogar entsprechend markiert worden, sagt der tansanische Historiker Reginald Kirey. &quot;Die Familie von Chief Songea hat das Grab bewusst in zwei H\u00e4lften gestaltet &#8211; eine H\u00e4lfte f\u00fcr den K\u00f6rper und eine H\u00e4lfte f\u00fcr den Kopf, die noch leer ist&quot;. Tansanias Regierung pr\u00fcft nach Medienberichten, den Kopf des ber\u00fchmten traditionellen Herrschers zur\u00fcckfordern. Kolonialsoldaten hatten ihn 1906 get\u00f6tet.&nbsp;nEs sei wichtig, den genauen Ursprung der Sch\u00e4del zu erforschen, sagt Kirey zur DW. Dabei sollten die Familien und Clans der Menschen im Vordergrund stehen: &quot;Man muss den Menschen zuh\u00f6ren und herausfinden, was sie wollen. Sie m\u00fcssen die Richtung vorgeben, wie die Sch\u00e4del gesucht und wie sie zur\u00fcckgegeben werden m\u00fcssen. Dieser ganze Prozess muss ihren Traditionen entsprechen&quot;, sagt Kirey, der derzeit an der Universit\u00e4t Hamburg \u00fcber die deutsche Kolonialgeschichte in Tansania promoviert.nDas Projekt der Stiftung Preu\u00dfischer Kulturbesitz ist zun\u00e4chst auf zwei Jahre angelegt. Die Sch\u00e4del-Debatte k\u00f6nnte weitaus l\u00e4nger dauern &#8211; und bald nicht nur deutsche Museen betreffen. &quot;Solche Sch\u00e4delsammlungen gibt es nicht nur in Berlin, sondern auch in London und Paris. Auch dort wird es irgendwann Thema sein&quot;, sagt Parzinger.<\/p>\n<link http:\/\/www.dw.com\/de\/streit-um-sch%C3%A4del-dunkles-kolonialerbe-in-deutschen-museen\/a-43270316 - external-link-new-window \"\u00d6ffnet externen Link in neuem Fenster\">Link zum Artikel<\/link>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Quelle: DW.comnTausende Sch\u00e4del und Knochen aus ehemaligen Kolonien lagern noch immer in deutschen Museen. In Afrika werden die Rufe nach einer R\u00fcckgabe immer lauter. Doch das ist oft schwieriger als gedacht. Von Daniel Pelz, Berlin.nFelix von Luschan glaubte vermutlich nicht, dass er etwas Unrechtes tat. 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