Theaterpremiere: COMA BLEU

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Die Detonation eines Munitionslagers im Nordosten Brazzavilles am 4. März 2012 forderte zahlreiche Todesopfer und zwang Tausende Menschen in die Obdachlosigkeit. Coma bleu zeigt die schmerzhafte Verzweiflung einer sechzigjährigen Frau, die die schwere Explosion im populären Viertel Mpila nur knapp überlebt hat. Von den Ereignissen traumatisiert und über die politischen Zustände in ihrem Land erbost, beschließt die Protagonistin, im Namen aller Betroffenen gegen den Staat Zivilklage wegen vielfachen Mordes einzureichen. 

Eines schönen Morgens erhält sie eine Vorladung mit den Worten: „Anklage unzulässig. Verrat und Beleidigung der Republik. Der Staat lädt Sie vor Gericht.“

Daraufhin appelliert sie an die Generäle, ihren makabren Praktiken willkürlicher Verhaftungen ein Ende zu setzen und den monströsen Gewaltzirkel zu durchbrechen.

Eine Produktion der Compagnie LUDO-SYLVIE

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