Black Lives Matter: Not a moment, a movement

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Kein Moment, sondern eine Bewegung. Das ist BlackLivesMatter. Sie entstand 2012 nachdem Tod von Trayvon Martin durch George Zimmermann in den USA und steht für ein wachsendes Bewusstsein Schwarzer Menschen, für die es keine echte Freiheit gibt, solange schwarze Menschenleben ungeachtet der historischen Kämpfe ihrer Vorfahren nicht wertgeschätzt werden. Die Bewegung setzt auf einen intersektionalen Ansatz und die weltweite Vernetzung und sie fragt: Wie frei sind Schwarze als Opfer von rassistischer Polizeigewalt 150 Jahre nach Ende der Sklaverei und 100 Jahre nach dem Ende des Kolonialismus?

In drei Kurz-Vorträgen mit anschließendem Panelgespräch beleuchten die Rednerinnen Lecia Brooks vom Southern Poverty Law Center in Alabama, Jamie Schearer von der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) und Sewit Hailab von United 4 Eritrea (U4E) die politische Bewegung Schwarzer Menschen aus transnationaler Perspektive. Sie schlagen eine Brücke von den USA nach Deutschland und sprechen über das so genannte Racial Profiling, die Verbindungen zum Refugee-Movement und Solidarität mit Geflüchteten. 

Die Veranstaltung finde im Rahmen der Jubiläumsreihe 30 Jahre Initiative Schwarze Menschen in Deutschland und in Kooperation mit dem US-Generalkonsulat, dem Haus am Dom und der Hessischen Landeszentrale für Politische Bildung statt. 

 

 

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