Drama Education im Kontext von Flucht und Migration

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Eine Interkulturelle Begegnung mit dem erfahrenen Theaterpädagogen (M.A.) Christel Gbaguidi.

Der Theaterworkshop hat zum Ziel, für die Schüler*innen der Berufsfachschule Bawi und alle Interessierte einen reflektierten Raum zum Thema „Flucht und Migration “ anzubieten.


Ein wesentlicher Bestandteil der Werkstatt wird es sein, selbstkritisch über die Begriffe "Flucht und Migration" nachzudenken, sowie Fragen zu „Identität“ und „Illegalität“ zu diskutieren. Wie erleben die Teilnehmenden im Berliner Stadtgeschehen das Thema Flucht und Migration? Wie prägen und bilden soziale Medien wie Fernsehen, Radio usw. ihr Wissen und ihre politische Meinung?
Nach einem Kurzvortrag über „die Flüchtige Republik“ (Dokumentarisches Theater mit Geflüchteten am Protestcamp Oranienplatz Berlin 2012-2013, Projekt und Künstlerische Leitung Christel Gbaguidi), haben die Teilnehmenden die Möglichkeit sich mit den Fotos, Videos, Zeitungsartikeln und Gemälden der Geflüchteten auseinanderzusetzen und ihre eigene Wahrnehmung zu dieser Thematik beim Theaterspiel zu erweitern. Dieser Workshop wird die Teilnehmenden dazu anregen, die passive Zuschauerrolle zum Thema Flucht und Migration und im Leben allgemein zu reflektieren – und sie so zu aktiveren Akteuren, zu Protagonisten, zu handelnden Personen im Leben zu machen.

Christel Gbaguidi, erfahrener Theaterpädagoge und Regisseur wird sie in die speziellen Techniken aus dem “Theater der Unterdrückten” nach Augusto Boal (Übungen wie Selbsterfahrung und Selbstdarstellung, West-Side-Story- Statuen- Masken- Ausdrucksmöglichkeiten, persönliche Entwicklung, Denken-Sprechen-Handeln- , Improvisation,  Szenenentwicklung, usw.) einführen. “Theater der Unterdrückten“ eignet sich vornehmlich zur Befähigung diskriminierter Gruppen Interessen und Ziele zu formulieren. Es soll erkannt werden, dass politisches Handeln im ganz „normalen“ Lebensumfeld sinnvoll ist und Veränderungen in Gang bringen kann.

Dieser Workshop wurde gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Mit freundlicher Unterstützung von Stiftung DO.

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