{"id":3644,"date":"2011-12-09T01:33:12","date_gmt":"2011-12-09T00:33:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.africavenir.com\/?post_type=portfolio&#038;p=3644"},"modified":"2023-12-09T01:33:59","modified_gmt":"2023-12-09T00:33:59","slug":"soziale-bewegungen-und-afrikanische-renaissance-2011","status":"publish","type":"portfolio","link":"https:\/\/www.africavenir.org\/fr\/projekt\/soziale-bewegungen-und-afrikanische-renaissance-2011\/","title":{"rendered":"Soziale Bewegungen und Afrikanische Renaissance (2011)"},"content":{"rendered":"<div class=\"normal\">\n<div class=\"csc-header csc-header-n2\">\n<h2>Soziale Bewegungen und Afrikanische Renaissance<\/h2>\n<\/div>\n<p class=\"bodytext\">Im Jahr 2011 fand das Weltsozialforum (WSF) erneut auf afrikanischem Boden statt, diesmal in der senegalesischen Hauptstadt Dakar. Vom 6.-13. Februar 2011 kamen Vertreter\/innen sozialer Bewegungen und zivilgesellschaftlicher Initiativen zusammen, um unter dem WSF-Motto \u201eEine andere Welt ist m\u00f6glich\u201c vor allem \u00fcber S\u00fcd-S\u00fcd-Kooperationen zu diskutieren. Aus diesem Anlass entschied sich AfricAvenir International e.V., das Thema \u201eSoziale Bewegungen und Afrikanische Renaissance\u201c als Jahresthema 2011 zu w\u00e4hlen. Damit wollten wir vor allem aus der zivilgesellschaftlichen Perspektive im Rahmen vielf\u00e4ltiger Veranstaltungen die Suche nach und Schaffung von eigenst\u00e4ndigen Entwicklungswegen in Afrika sowie eine kritische Auseinandersetzung mit dem Entwicklungsbegriff thematisieren. Neben einer Wanderausstellung zum WSF, organisierten wir u.a. Filmveranstaltungen, Dialogforen und eine Fachkonferenz. (Foto von Transnational Institute)<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"normal\">\n<div class=\"csc-header csc-header-n3\">\n<h4>Hintergrund &amp; Motivation<\/h4>\n<\/div>\n<p class=\"bodytext\">Oftmals sind Soziale Bewegungen der Ausgangpunkt f\u00fcr historische Umbr\u00fcche. So wurden Anfang 2011 die zwei jahrzehntealten Diktaturen Tunesiens und \u00c4gyptens durch Soziale Bewegungen aus dem Amt verjagt, nachdem sie f\u00fcr ihre gescheiterte sozio-\u00f6konomische Politik zur Rechenschaft gezogen wurden. Vieles deutet darauf hin, dass dies erst der Beginn weiterer sozialer Bewegungen, Unruhen und Aufst\u00e4nde \u00fcberall in Afrika sein k\u00f6nnte. Manche sprechen auch schon von einer Krise des postkolonialen Staatsmodells. Gleichzeitig werden Anzeichen neuer imperialer und kolonialer Bestrebungen ausl\u00e4ndischer M\u00e4chte auf dem afrikanischen Kontinent erkennbar.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Dieses Projekt zu<i>m Thema \u201eSozialen Bewegungen und Afrikanischer Renaissance\u201c <\/i>m\u00f6chte die Diskussion \u00fcber einige Kernthemen er\u00f6ffnen, die alle diese ansonsten sehr heterogenen Sozialen Bewegungen vereinen. Diese Themen wurden auch auf dem diesj\u00e4hrigen Weltsozialforum angesprochen, welches im Februar zum zweiten Mal auf afrikanischem Boden stattfand. Welches sind also die gemeinsamen Ziele dieser Bewegungen und auf welche Entwicklungen reagieren sie?<\/p>\n<p class=\"bodytext\">AfricAvenir konnte einige ausgewiesene Aktivist\/innen, Politiker und Intellektuelle aus Afrika f\u00fcr diese Fachtagung gewinnen und verfolgt damit das Ziel, der deutschen \u00d6ffentlichkeit, insbesondere auch Fachkr\u00e4ften der Entwicklungszusammenarbeit, einige hierzulande seltene Einblicke und Analysen der Umbr\u00fcche, die wir derzeit in Afrika beobachten, zu geben. Damit sollen auch die notwendigen Voraussetzungen f\u00fcr einen echten Dialog auf Augenh\u00f6he zwischen Afrika und Europa geschaffen werden.\u2028\u2028 Diese Fachtagung wird Auftakt f\u00fcr eine Reihe von weiteren Fachtagungen und Veranstaltungen sein, die unter dem Gesamttitel stehen: \u201cDer Mut, die Zukunft zu erfinden \u2013 Auf der Suche nach eigenst\u00e4ndigen Wegen der Politik, Organisation und Entwicklung in Afrika\u201d.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"news_einschub\">\n<div class=\"csc-header csc-header-n5\">\n<h3><\/h3>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"normal\">\n<div class=\"csc-textpic csc-textpic-left csc-textpic-above\">\n<div class=\"csc-textpic-imagewrap\">\n<div class=\"csc-textpic-image csc-textpic-last\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.africavenir.org\/fileadmin\/_processed_\/csm_social_mov_book_cover_bc34b3ff26.jpg\" alt=\"\" width=\"630\" height=\"421\" border=\"0\" \/><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"normal\">\n<div class=\"csc-header csc-header-n7\">\n<h4>Publikation: Widerstand, Revolutionen, Renaissaince &#8211; Stimmen zum sozialen Aufbruch in Afrika<\/h4>\n<\/div>\n<p class=\"bodytext\">Seit 2011 haben auf dem afrikanischen Kontinent grundlegende soziale, politische und \u00f6konomische Umw\u00e4lzungen stattgefunden, die gleicherma\u00dfen Hoffnung wie Verzweiflung wecken. W\u00e4hrend die sozialen Proteste und Bewegungen gegen Landraub, Deregulierung, Privatisierung und Gentechnik zunehmen, finden neue und durch &lsquo;humanit\u00e4re Interventionen&rsquo; legitimierte geostrategische Kriege auf dem afrikanischen Kontinent statt. Die in dieser Publikation versammelten Artikel, Vortr\u00e4ge, Interviews, Blogs und literarisch-musikalischen Texte geben eben diesen Moment in der Geschichte des afrikanischen Kontinents wieder. Afrikanische AktivistInnen, Intellektuelle und Kreative haben eine Stimme, und in dieser vorliegenden Publikation haben sie auch das Wort.<\/p>\n<p>\u00ab\u00a0Die Stimmen zum sozialen Aufbruch in Afrika wirken entschlossen, mutig und optimistisch. Mal \u00e4u\u00dfern sie sich in radikalen \u00f6konomischen Analysen, mal in ansteckend begeisternden politischen Initiativen. Ein anspruchsvolles und lesenswertes Buch \u00fcber die Perspektive des S\u00fcdens, die hierzulande viel zu selten wahrgenommen wird.\u00a0\u00bb Birgit Morgenrath, DLF, Andruck<\/p>\n<p>Mit Beitr\u00e4gen von: Samir Amin, Mahmood Mamdani, Firoze Manji, Louisa Dris-At Hamadouche, Yash Tandon, Kum\u2019a Ndumbe III., Aminata Traor\u00e9, Emmanuel Iduma, Papy Maurice Mbwiti, Nigel C. Gibson, Ntone Edjabe, Arame Tall, Winfred Nyirahabineza, Masak\u00e9 Kane, Nathan Irumba, Daouda Ou\u00e9draogo, Didier Awadi, Asume Osuoka, GRILA.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"normal\">\n<div class=\"csc-header csc-header-n8\">\n<h2>\u00ab\u00a0Soziale Bewegungen und Afrikanische Renaissance\u00a0\u00bb &#8211; Internationale Fachtagung mit hochkar\u00e4tigen afrikanischen Referenten am 18.-19.10.2011 in Berlin<\/h2>\n<\/div>\n<p class=\"bodytext\">Am <b>18. und 19. Oktober 2011<\/b> organisiert AfricAvenir International e.V. in Kooperation mit der <i>Rosa-Luxemburg-Stiftung<\/i> in Berlin die internationale Fachtagung <i><b>\u201eSoziale Bewegungen und Afrikanische Renaissance\u201c<\/b><\/i> mit namhaften Aktivist\/innen, Politiker\/innen und Intellektuellen wie <b>Asume Osuoka<\/b>, Direktor von Social Action (Nigeria), <b>Oumar Mariko<\/b>, Pr\u00e4sidentschaftskandidat und Direktor Radio Kayira (Mali), <b>Winfred Nyirahabineza<\/b>, KADINGO\/Kalangala (Uganda),<b> Timothy Kondo<\/b>, ANSA Netzwerk (Zimbabwe) und <b>Masak\u00e9 Kane<\/b>, League of Revolutionary Pan-Africanists (Senegal), <b>Nathan Irumba<\/b>, Exekutivdirektor SEATINI (Uganda). Mit dieser Fachtagung m\u00f6chten wir auch in Deutschland die Diskussion \u00fcber einige der <b>Kernthemen <\/b>er\u00f6ffnen, die alle diese ansonsten sehr heterogenen Sozialen Bewegungen vereinen, z.B. <b>geopolitische Interessen<\/b> und Militarisierung des Kontinents, Krise des postkolonialen Staats, Marktliberalisierung und strukturelle Anpassungsma\u00dfnahmen, die <b>Rolle der Jugend<\/b> in den Sozialen Bewegungen Afrikas, <b>Landgrabbing<\/b>\/Landraub und der Kampf um eine nachhaltige Landwirtschaft zur Herstellung von Ern\u00e4hrungssouver\u00e4nit\u00e4t.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>Programm:<br \/>\nDi, 18. Oktober <\/b>(NB: Am Key Note Speech kann auch separat teilgenommen werden, Eintritt ist frei. Dieser Key Note wird allerdings nicht auf Deutsch gedolmetscht!)<b><br \/>\n<\/b><\/p>\n<ul>\n<li>18.00h: Anmeldung<\/li>\n<li>18.30h: Begr\u00fc\u00dfung, Einf\u00fchrung in das Programm<\/li>\n<li>19.00h: <b>Key Note: Asume Osuoka (Nigeria): Ressourcen, Kriege und extraktive Industrien <\/b><br \/>\nWir erleben in j\u00fcngster Zeit ein versch\u00e4rftes Rennen auf Rohstoffe der Industrie- und Schwellenl\u00e4nder. Manche sehen solche Interessen auch hinter den j\u00fcngsten milit\u00e4rischen Interventionen westlicher M\u00e4chte in der Elfenbeink\u00fcste und Libyen. Derweil haben Europa und Deutschland neue Rohstoffstrategien erarbeitet, man erh\u00f6ht das Engagement im Bereich von \u201eSicherheitssektorreformen\u201c und die USA verzahnen ihr entwicklungspolitisches Engagement (USAID) immer enger mit ihrem milit\u00e4rischen Engagement in Afrika (AFRICOM). Was hat das alles zu bedeuten? Asume Osuoka kl\u00e4rt auf, \u00fcber die sozialen und \u00f6kologischen Auswirkungen der extraktiven Industrien (Bergbau, \u00d6l, Uran, Diamanten, etc.).R\u00fcckfragen aus dem Publikum<\/li>\n<li>21.00h: Geselliges Beisammensein\/ informelles Kennenlernen<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"bodytext\"><b>Mi, 19. Oktober<\/b><\/p>\n<ul>\n<li>09.15 h: Begr\u00fc\u00dfung, Einf\u00fchrung ins Tagesprogramm<\/li>\n<li>09.30 h: <b>Nathan Irumba (Uganda): \u201eKonsumieren, was wir produzieren \u2013 produzieren, was wir konsumieren\u201c<\/b><br \/>\nEine kritische Analyse der Auswirkungen der Handelsabkommen, Markt\u00f6ffnungen, Deregulierungen und Marktliberalisierungen und Alternativen in lokalen und regionalen M\u00e4rktenR\u00fcckfragen aus dem Publikum<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>11.00h: Kaffeepause<\/li>\n<li>11.30h: <b>Masak\u00e9 Kane (Senegal): Soziale Bewegungen in Afrika, Entstehung eines neuen Panafrikanismus und die Rolle der Jugend Welche Antworten kann eine Afrikanische Renaissance geben?<\/b>R\u00fcckfragen aus dem Publikum<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>13.00h: Mittagspause<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>14.00h: Oumar <b>Mariko (Mali): Afrika im Aufbruch und das Scheitern des postkolonialen Staates<\/b><br \/>\nAfrikanische Antworten auf Globalisierung, das Engagement externer M\u00e4chte in Afrika, sowie die bisherige EntwicklungszusammenarbeitR\u00fcckfragen aus dem Publikum<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>15.30h: Kaffeepause<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>15.50h: Kurzvorstellungen: je 25 Minuten:<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><b>Winfred Nyirahabineza (Uganda): Der Kampf gegen Landgrabbing, Nahrungsmittelspekulation und unfairen Agrarhandel, sowie Perspektiven f\u00fcr eine nachhaltige Landwirtschaft zur Herstellung von Ern\u00e4hrungssouver\u00e4nit\u00e4t\u2028<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><b>Timothy Kondo (Zimbabwe\/Engl.): Die Arbeit von ANSA \/ Von aktuellen Welthandelsbedingungen und Entwicklungszusammenarbeit zu internationaler Solidarit\u00e4t<\/b>R\u00fcckfragen aus dem Publikum<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>17.20h: Kurze Kaffeepause<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>17.45h: <b>Fishbowl-Diskussion<\/b>: Konzepte und Perspektiven eigenst\u00e4ndiger Entwicklung in Afrika mit Oumar Mariko, Masak\u00e9 Kane, Winfred Nyirahabineza und Timothy Kondo in der Anfangsbesetzung (Platzwechsel im Fishbowl sind ja explizit gew\u00fcnscht, daher k\u00f6nnen auch alle anderen aktiv teilnehmen)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>18.45h: Bilanz und Ausblick<\/li>\n<li>Perspektiven zur Fortsetzung der Diskussion \u00fcber alternative Entwicklungskonzepte<\/li>\n<li>19.30h: M\u00f6glichkeit zum gemeinsamen Abendessen und geselligen Beisammensein<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"bodytext\">Im Anschluss wird AfricAvenir anhand der Tagungsergebnisse ein <b>Empfehlungsschreiben in Form eines \u201ePolicy Papers\u201c<\/b> verfassen.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die Fachtagung findet statt am <b>18. (Abends) und 19. Oktober 2011<\/b> im:<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>Mercure Hotel<\/b><br \/>\nHermannstr. 214-216, 12049 Berlin<br \/>\n(U 8 Boddinstra\u00dfe)<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>Anmeldung:<\/b><br \/>\nThea Kulla: <a>t.kulla(at)africavenir.org<\/a><br \/>\nTeilnahmegeb\u00fchren: 15\u20ac\/ 10\u20ac erm\u00e4\u00dfigt (inklusive Getr\u00e4nke und Mittagessen am 19. Oktober)<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>Bitte \u00fcberweisen auf:<\/b><br \/>\nAfricAvenir International e.V.<br \/>\nBadische Beamtenbank<br \/>\nBLZ 66 09 08 00<br \/>\nKto. 00 16 72 13 03<br \/>\nVerwendungszweck: Ihr Name + \u201eFachtagung Oktober\u201d<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"normal\">\n<div class=\"csc-textpic csc-textpic-left csc-textpic-above\">\n<div class=\"csc-textpic-imagewrap\">\n<div class=\"csc-textpic-image csc-textpic-last\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.africavenir.org\/fileadmin\/_processed_\/csm_social_mov_exhibition_b3ec93279f.jpg\" alt=\"\" width=\"630\" height=\"421\" border=\"0\" \/><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"normal\">\n<div class=\"csc-header csc-header-n10\">\n<h2>Ausstellung \u201eF\u00fcr eine bessere Welt!\u201c \u2013 eine k\u00fcnstlerische Auseinandersetzung mit dem Weltsozialforum 2011 in Dakar<\/h2>\n<\/div>\n<p class=\"bodytext\">Vom <b>23. Juni bis 14. Juli 2011<\/b> zeigt AfricAvenir International e.V. die Ausstellung <i>\u201eF\u00fcr eine bessere Welt!\u201c<\/i> in der <b>Galerie Listros in Berlin<\/b>. Zentraler Gegenstand ist dabei die Auseinandersetzung junger Afrikanischer K\u00fcnstler mit Themen und Situationen des diesj\u00e4hrigen <b>Weltsozialforums (WSF) in Dakar<\/b>.<\/p>\n<p>Das Weltsozialforum fand in der senegalesischen Hauptstadt Dakar 2011 nach Nairobi\/ Kenia (2007) zum zweiten Mal auf afrikanischem Boden statt. Vom 6.-11. Februar 2011 kamen Vertreter\/innen sozialer Bewegungen und zivilgesellschaftlicher Initiativen zusammen, um unter dem <i>Motto \u201eEine andere Welt ist m\u00f6glich\u201c<\/i> vor allem \u00fcber <b>alternative Entwicklungswege und S\u00fcd-S\u00fcd-Kooperationen<\/b> zu diskutieren als auch <b>gesellschaftliche Transformationsprozesse zu kommentieren<\/b>.<\/p>\n<p>Die Ausstellung <i>\u201eF\u00fcr eine bessere Welt!\u201c<\/i> verschafft dem Publikum einen besonderen und vielschichtigen Einblick in die Themen und Debatten des diesj\u00e4hrigen Weltsozialforums (WSF). <b>Vier junge Nachwuchsk\u00fcnstler\/innen aus verschiedenen Kunsthochschulen in Dakar <\/b>haben sich unter der <b>Leitung von Dr. Youma Fall, Kuratorin der Dak\u2019Art<\/b> \u2013 Biennale f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische afrikanische Kunst, zusammengefunden um sich mit ihren k\u00fcnstlerischen Mitteln mit dem Weltsozialforum (WSF) auseinander zu setzen. Sie erz\u00e4hlen mit Pinsel, Videokamera, Mikrophon und Fotoapparat Geschichten \u00fcber und rund um das WSF, die ihre Perspektiven, Aspirationen und Hoffnungen widerspiegeln. In f\u00fcnf Videoarbeiten, einem Comic und \u00fcber drei\u00dfig Fotographien werden diskutierte Themen wie beispielsweise <b>Migration und Auswanderung<\/b>, das <b>Zusammenspiel von Wissenschaft und Kunst<\/b> als auch das <b>Zusammentreffen unterschiedlichster Menschen, Meinungen und Erwartungen<\/b> aufgegriffen und damit auch die Stimmung und Aktionen vor Ort eingefangen, verarbeitet und kommentiert.<\/p>\n<p>Im Begleitprogramm der Ausstellung finden Vortr\u00e4ge, Workshops und Filmveranstaltungen statt.<\/p>\n<p><b>Ausstellung \u201eF\u00fcr eine bessere Welt!\u201c<br \/>\n24. Juni- 14.Juli 2011<\/b><\/p>\n<p>Galerie Listros, Kurf\u00fcstenstra\u00dfe 33, 10785 Berlin<br \/>\nU1, M48, M85 Kurf\u00fcrstenstra\u00dfe<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>Vernissage: Donnerstag, 23. Juni, 2011, 19.00 Uhr<br \/>\nIn Anwesenheit von Dr. Youma Fall<\/b><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"normal\">\n<div class=\"csc-header csc-header-n11\">\n<h2>Ausstellungskatalog: Pour un monde meilleur &#8211; F\u00fcr eine bessere Welt! im Pocketformat<\/h2>\n<\/div>\n<p class=\"bodytext\">Der Katalog f\u00fchrt in das Ausstellungsprojekt ein und pr\u00e4sentiert die K\u00fcnstler\/innen und ihre Werke. Zudem enth\u00e4lt er kurze <b>Interviews<\/b>, die sich mit dem Weltsozialforum, Sozialen Bewegungen in Afrika, den aktuellen Revolutionen in Nordafrika sowie dem Verh\u00e4ltnis von Kunst und Sozialen Bewegungen befassen. Interviewt wurden der senegalesische Journalist <b>Tidiane Kass\u00e9 (Mitorgnisator des Weltsozialforums)<\/b>, <b>Prince Kum&rsquo;a Ndumbe III. (Historiker und Gr\u00fcnder von AfricAvenir)<\/b>, der <b>senegalesische Rapper Didier Awadi<\/b>, die algerische <b>Politikwissenschaftlerin Louisa Dris-Ait Hamadouche<\/b>, der <b>kongolesische Autor und Theatermacher Papy Maurice Mbwiti<\/b> sowie die <b>kenianische Fotografin Mimi Cherono Ng&rsquo;ok<\/b>.<\/p>\n<p><b>\u00ab\u00a0Pour un monde meilleur!\u00a0\u00bb<br \/>\nAusstellungskatalog<br \/>\n64 Seiten, Pocket-Format, 4-farbig mit zahlreichen Abbildungen<br \/>\n4,- Euro<\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>Bestellungen:<\/b> <a>info(at)africavenir.org<\/a>; Fax: 03212-1258815; Tel: 030-26934764<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>Inhaltsverzeichnis:<\/b><\/p>\n<ul>\n<li>Vorwort von AfricAvenir International e.V.<\/li>\n<li>Einf\u00fchrung von Dr. Youma Fall<\/li>\n<li>Interview mit Didier Awadi<\/li>\n<li>Werke von Mohamed Mansar\u00e9<\/li>\n<li>Interview mit Mimi Cherono Ng&rsquo;ok<\/li>\n<li>Werke von Adiouma Ndiaye<\/li>\n<li>Interview mit Prince Kum&rsquo;a Ndumbe III.<\/li>\n<li>Interview mit Louisa Dris-Ait Hamadouche<\/li>\n<li>Werke von Fary Sakho<\/li>\n<li>Werke von Dabdou Thiouf<\/li>\n<li>Interview mit Tidiane Kass\u00e9<\/li>\n<li>Biografien der K\u00fcnstler\/innen<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Soziale Bewegungen und Afrikanische Renaissance Im Jahr 2011 fand das Weltsozialforum (WSF) erneut auf afrikanischem Boden statt, diesmal in der senegalesischen Hauptstadt Dakar. Vom 6.-13. Februar 2011 kamen Vertreter\/innen sozialer Bewegungen und zivilgesellschaftlicher Initiativen zusammen, um unter dem WSF-Motto \u201eEine andere Welt ist m\u00f6glich\u201c vor allem \u00fcber S\u00fcd-S\u00fcd-Kooperationen zu diskutieren. 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