{"id":3648,"date":"2010-12-09T01:34:26","date_gmt":"2010-12-09T00:34:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.africavenir.com\/?post_type=portfolio&#038;p=3648"},"modified":"2023-12-09T01:38:05","modified_gmt":"2023-12-09T00:38:05","slug":"50-jahre-afrikanische-un-abhaengigkeiten-2010","status":"publish","type":"portfolio","link":"https:\/\/www.africavenir.org\/fr\/projekt\/50-jahre-afrikanische-un-abhaengigkeiten-2010\/","title":{"rendered":"50 Jahre afrikanische Un-Abh\u00e4ngigkeiten (2010)"},"content":{"rendered":"<h2>50 Jahre afrikanische Un-Abh\u00e4ngigkeiten &#8211; Eine (selbst-)kritische Bilanz (2010)<\/h2>\n<div class=\"normal\">\n<p class=\"bodytext\">Mit dem f\u00fcr 2010 gew\u00e4hlten Jahresthema \u201e50 Jahre Afrikanische Un-Abh\u00e4ngigkeiten \u2013 Eine (selbst)kritische Bilanz\u201c erinnert AfricAvenir International e.V. sowohl an den 50. Jahrestag der Souver\u00e4nit\u00e4t und Unabh\u00e4ngigkeit von 17 afrikanischen L\u00e4ndern als auch an den 125. Jahrestag der durch Bismarck in Berlin initiierten sog. Kongo-Konferenz, als Europa die Kolonisierung Afrikas formalisierte. Es wird ein zeitgeschichtlicher Bogen von den europ\u00e4ischen Eroberungskriegen bis zur Ausrufung der formellen afrikanischen Unabh\u00e4ngigkeiten der 1950er bis 1990er Jahren geschlagen und der bis heute andauernde Prozess der \u00f6konomischen, sozialen und kulturellen Dekolonisierung, aber auch die entt\u00e4uschten Erwartungen aus der Zeit nach den Unabh\u00e4ngigkeiten zur Diskussion gestellt. Geplant sind Dialogforen und Workshops, Film- und Theaterveranstaltungen sowie eine Publikation zum Thema.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"normal\">\n<div class=\"csc-header csc-header-n3\">\n<h4>Hintergrund &amp; Motivation<\/h4>\n<\/div>\n<p class=\"bodytext\">Im Jahr 2010 begehen 17 afrikanische L\u00e4nder den 50. Jahrestag ihrer formellen Souver\u00e4nit\u00e4t und Un-Abh\u00e4ngigkeit\u00a0 vom europ\u00e4ischen Kolonialismus und blicken auf unterschiedlichste Entwicklungen zur\u00fcck. Au\u00dferdem j\u00e4hrt sich zum 125. Mal die Berliner Afrika-Konferenz, die die Kolonisierung Afrikas durch Europa formalisierte. Zu diesen Anl\u00e4ssen wollen wir eine kritische Bilanz der afrikanischen Un-Abh\u00e4ngigkeiten und ihrem erweiterten Kontext wagen. Dies wird in Kooperation mit Partnern aus Afrika und im Dialog mit afrikanischen Expert\/innen geschehen und soll eine m\u00f6glichst breite gesellschaftspolitische Auseinandersetzung mit dem Thema Kolonialismus, antikolonialer Widerstand und Un-Abh\u00e4ngigkeiten ansto\u00dfen.<\/p>\n<p>Die europ\u00e4ische Kolonisierung des afrikanischen Kontinents ist ein Kapitel, das bis heute die Beziehungen pr\u00e4gt und belastet. In Deutschland ist eine Aufarbeitung dieses Themas kaum geschehen. Dies belastet nicht nur die Beziehungen zu einigen afrikanischen L\u00e4ndern, sondern auch die Beziehungen zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen innerhalb Deutschlands.<\/p>\n<p>Die Un-Abh\u00e4ngigkeiten afrikanischer Staaten werden in Deutschland vor allem als historisches Datum wahrgenommen, das auf 50 Jahre zur\u00fcckliegende Ereignisse verweist. So haben die afrikanischen Unabh\u00e4ngigkeiten noch wenig Eingang in das kollektive deutsche Ged\u00e4chtnis, in die Geschichtsschreibung gefunden und es ist kaum Bewusstsein daf\u00fcr vorhanden, dass diese Unabh\u00e4ngigkeiten auch das Ergebnis von sehr aktiven anti-kolonialen Befreiungsbewegungen gewesen sind. .<\/p>\n<p>Die selbstkritische Bilanz afrikanischer Expert\/innen zeigt, dass die Un-Abh\u00e4ngigkeiten offensichtlich nicht nur Erwartungen erf\u00fcllt, sondern auch Hoffnungen entt\u00e4uscht haben. Auch und gerade weil der Enthusiasmus, der die neuen Nationen in den 1950er Jahren zu den Unabh\u00e4ngigkeiten trug, verflogen ist, ist es unser zentrales Anliegen diese Zeit zu betrachten, um neue Perspektiven f\u00fcr das Afrika von morgen und vor allem auch f\u00fcr die Beziehungen zwischen Afrika und Europa zu entwickeln.<\/p>\n<p>Zu diesen Themen planen wir 2010 eine Reihe von umfassenden Aktivit\u00e4ten. Dialogforen, Workshops und Lesungen geh\u00f6ren ebenso zu unserem Programm wie afrikanische Filme und die Publikation einer Zeitschrift mit Fachbeitr\u00e4gen afrikanischer Autor\/innen.<\/p>\n<div class=\"news_einschub\">\n<div class=\"csc-header csc-header-n5\">\n<h3><\/h3>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"normal\">\n<div class=\"csc-textpic csc-textpic-left csc-textpic-above\">\n<div class=\"csc-textpic-imagewrap\">\n<div class=\"csc-textpic-image csc-textpic-last\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.africavenir.org\/fileadmin\/_processed_\/csm_publications_50jahre_2_ba33b0b8cc.jpg\" alt=\"\" width=\"630\" height=\"420\" border=\"0\" \/><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"normal\">\n<div class=\"csc-header csc-header-n7\">\n<h4>Publikation: 50 Jahre afrikanische Un-Abh\u00e4ngigkeiten &#8211; Eine (selbst)kritische Bilanz<\/h4>\n<\/div>\n<p class=\"bodytext\">Zum Abschluss unseres 2010-Jahresthemas\u00a0<i>\u00ab\u00a050 Jahre afrikanische Un-Abh\u00e4ngigkeiten\u00a0\u00bb<\/i>\u00a0haben wir\u00a0Intellektuelle und Aktivist\/innen, Dichter\/innen,\u00a0 Performer\/innen und Schriftsteller\/innen eingeladen, Bilanz zu ziehen. Ergebnis ist ein abwechslungsreicher und zum Nachdenken anregender Band, der die aktuellen Debatten um Un-Abh\u00e4ngigkeit und Dekolonisierung zum ersten Mal einer deutschsprachigen Leserschaft zug\u00e4nglich macht und gleichzeitig zahlreiche Autor\/innen\u00a0erstmalig in deutscher Sprache\u00a0publiziert. Vom\u00a0Fachartikel\u00a0bis zur\u00a0historischen Rede, \u00fcber Gedichte und Songtexte er\u00f6ffnet der Band vielf\u00e4ltige und kritische Zug\u00e4nge zu politischen, \u00f6konomischen und kulturellen Aspekten \u2013\u00a0aus ausschlie\u00dflich afrikanischen Perspektiven, die den gesamten Kontinent von S\u00fcdafrika bis Algerien, vom Senegal bis Kenia in den Fokus stellen.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">weitere Informationen im Shop<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"normal\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/gj3VYB1OIG8?list=UUh56b5DUiWlwoe12QNeGbVQ\" width=\"630\" height=\"354\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\" data-mce-fragment=\"1\"><\/iframe><\/div>\n<div class=\"normal\">\n<div class=\"csc-header csc-header-n9\">\n<h4>Chronologie der afrikanischen Un-Abh\u00e4ngigkeiten: 1935 \u2013 1994 (Auszug)<\/h4>\n<\/div>\n<p class=\"bodytext\">Die historische Chronologie der afrikanischen Un-Abh\u00e4ngigkeiten: 1935 &#8211; 1994 wurde von Eric Van Grasdorff zusammengestellt. Grundlage f\u00fcr die Auswahl bilden verschiedene Werke, v.a. die sehr ausf\u00fchrliche historisch-kulturelle Chronologie in <i>Okwui Enwezors The Short Century \u2013 Independence and Liberation Movements in Africa 1945-1994<\/i>, die politische Chronologie in Band VIII der <i>UNESCO General History of Africa, Africa since 1935<\/i>, die von South African History Online (SAHO) ver\u00f6ffentlichte <i>Chronologie Colonialism, Arts, Protest &amp; Independence<\/i> und die literarische Chronologie im Band 10 der vom Mus\u00e9e du Quai de Branly herausgegebenen Publikation Gradhiva zum Thema <i>Pr\u00e9sence Africaine \u2013 Les conditions noires: une g\u00e9n\u00e9alogie des discours<\/i>.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die Auswahl der Ereignisse ist subjektiv und erhebt keinen Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Wie der von Ali A. Mazrui herausgegebene Band VIII der UNESCO General History of Africa, beginnt die Chronologie mit dem Jahr 1935, Zeitpunkt des italienischen Angriffs auf \u00c4thiopien und entsprechend Beginn des Zweiten Weltkriegs auf dem afrikanischen Kontinent. Nach Mazrui erhalten in dieser Zeit der afrikanische Nationalismus und der Pan-Afrikanismus eine neue Sto\u00dfkraft. Die internationale Emp\u00f6rung in Afrika und der gesamten Diaspora \u00fcber die italienische Besetzung \u00c4thiopiens, gepaart mit den Erfahrungen hunderttausender afrikanischer Kolonialsoldaten, die zum gro\u00dfen Teil an der Seite der Alliierten gegen den Faschismus und f\u00fcr \u201eFreiheit und Gleichheit\u201c gek\u00e4mpft haben, f\u00fchren unweigerlich zur Forderung nach Autonomie und Unabh\u00e4ngigkeit.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">1994, so Nelson Mandela bei seiner ersten Rede als demokratisch gew\u00e4hlter Pr\u00e4sident S\u00fcdafrikas vor der OAU in Tunis, ging eine Epoche mit ihren historischen Aufgaben zu Ende, womit der Prozess der formellen oder politischen afrikanischen Unabh\u00e4ngigkeiten gemeint ist. Nun m\u00fcsse eine andere Epoche beginnen, mit ihren eigenen Herausforderungen, eine Epoche des Wiederaufbaus und der Wiedergeburt Afrikas.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die vollst\u00e4ndige Chronologie ist in der Publikation <i>\u00ab\u00a050 Jahre afrikanische Un-Abh\u00e4ngigkeiten &#8211; Eine (selbst-)kritische Bilanz\u00a0\u00bb<\/i> erschienen.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"normal\">\n<div class=\"csc-header csc-header-n10\">\n<h4>1935 (Auszug)<\/h4>\n<\/div>\n<p class=\"bodytext\"><span class=\"name-of-person\">Nnamdi Azikiwe<\/span>, der sp\u00e4tere erste Pr\u00e4sident Nigerias, gr\u00fcndet <span class=\"detail\">The West African Pilot<\/span>, eine nigerianische nationalistische Zeitung. \u2666 Am 3. Oktober fallen Mussolinis Truppen in \u00c4thiopien ein. Beginn des Zweiten Weltkriegs in Afrika. Nur mit massivem Einsatz von Giftgas auch gegen die Zivilbev\u00f6lkerung sto\u00dfen die Italiener bis zur Hauptstadt Addis Abeba vor. Obwohl die italienische Armee die Oberschicht des Landes mit Massenerschie\u00dfungen zu vernichten versucht, gelingt es ihr zu keinem Zeitpunkt, das ganze Land zu kontrollieren. Zwischen 1935 und 1941 fallen zwischen 350.000 und 760.000 \u00c4thiopier\/innen dem italienischen Expansionsdrang zum Opfer. \u2666 In Westafrika geht ein Aufschrei gegen die italienische Invasion \u00c4thiopiens durch die nationalistischen Zeitungen wie z.B. The Sierra Leone Weekly, Nigerian Daily Times, Vox Populi in der Goldk\u00fcste (heute Ghana), The Gold Coast Spectator und <span class=\"detail\">The West African Pilot<\/span>. \u2666 Die <span class=\"detail\">International African Friends of Abyssinia<\/span> wird von Pers\u00f6nlichkeiten wie <span class=\"name-of-person\">Jomo Kenyatta<\/span>, <span class=\"name-of-person\">George Padmore<\/span> u.a. als Reaktion auf die italienische Invasion \u00c4thiopiens gegr\u00fcndet. \u2666 MISR Studio, Afrikas erstes Filmstudio, wird in \u00c4gypten er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die gesamte Chronologie befindet sich in der Publikation: 50 Jahre afrikanische Un-Abh\u00e4ngigkeiten<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"normal\">\n<div class=\"csc-textpic csc-textpic-left csc-textpic-above\">\n<div class=\"csc-textpic-imagewrap\">\n<div class=\"csc-textpic-image csc-textpic-last\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.africavenir.org\/fileadmin\/_processed_\/csm_tramata_2_07c2d50e04.jpg\" alt=\"\" width=\"630\" height=\"420\" border=\"0\" \/><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"normal\">\n<div class=\"csc-header csc-header-n12\">\n<h4>Weltpremiere: \u201eTraumata &#8211; Traumatismes\u201c von Ousmane Aledji<\/h4>\n<\/div>\n<p class=\"bodytext\">Im Rahmen des Jahresthemas <i>\u201e50 Jahre Afrikanische Un-Abh\u00e4ngigkeiten \u2013 eine (selbst) kritische Bilanz\u201c<\/i> hat AfricAvenir International e.V. den beninischen Regisseur <b>Ousmane Aledji<\/b> mit seiner Theatergruppe <b>Agbo-N&rsquo;Koko<\/b> nach Berlin eingeladen. Am <b>27., 28. &amp; 29.10.2010<\/b> jeweils um 20 Uhr werden sie die <b>Weltpremiere<\/b> des von ihm inszenierten St\u00fccks <i>\u201eTraumata<\/i><i> &#8211; Traumatismes<\/i><i>\u201c<\/i> im Haus der Kulturen der Welt pr\u00e4sentieren. <b>Originalversion mit deutschen \u00dcbertiteln<\/b>.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"normal\">\n<div class=\"csc-header csc-header-n13\">\n<h4>Ousmane Aledji: Hintergrund zu dem St\u00fcck \u00ab\u00a0Traumata &#8211; Traumatismes\u00a0\u00bb<\/h4>\n<\/div>\n<p class=\"bodytext\">Afrika, darin sind sich alle einig, verdient ein besseres Los, eine bessere Zukunft. Die heute von den Regierungen mit Prunk und spektakul\u00e4ren Aufm\u00e4rschen zelebrierten 50 Jahre Unabh\u00e4ngigkeiten des Kontinents sind der <b>Gipfel der kollektiven Heuchelei<\/b>.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Dieses St\u00fcck hei\u00dft nicht zuf\u00e4llig \u201eTraumata\u201c. Eigentlich wollte ich etwas schreiben, das positiv und der Zukunft zugewandt ist \u2013 Afrika als Hafen des Friedens, dessen Einwohner ihre W\u00fcrde wiedergefunden haben und stolz, von allen Komplexen befreit und ausgeglichen leben. Aber wie kann man optimistisch sein, wenn man w\u00fctend ist? Ist es m\u00f6glich, von Unabh\u00e4ngigkeit zu sprechen, ohne die Kolonisation in Erinnerung zu rufen? <b>Kann man aber von der Kolonisation sprechen, ohne w\u00fctend zu werden?<\/b> Kann man eine Zukunft erschaffen, wenn man sich nicht der Vergangenheit gestellt hat, eine Vergangenheit, die tief in uns, in uns allen schlummert und schreckliche Dinge in sich birgt?<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Beim Schreiben wurde ich von Anfang an konfrontiert mit der ewigen und heiligen Dreifaltigkeit: <b>Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft<\/b>. Mir wurde klar, dass unser Ged\u00e4chtnis ein dickes Buch ist, in dem all unsere Lebenserfahrungen dokumentiert sind (Erziehung, Wissen und vielf\u00e4ltige Erfahrungswerte); dass sobald man eine Seite aufschl\u00e4gt, das dort Niedergeschriebene sich einem aufdr\u00e4ngt, wie eine unausl\u00f6schliche Spur; und dass <b>das Verdr\u00e4ngen eine vergebliche Flucht<\/b> ist, fast wie die Gischt f\u00fcr die Ozeane, solange die See ruhig ist, ist sie nicht zu sehen. All das war pl\u00f6tzlich so offenkundig. So lange ich versuchte, der Geschichte, ihren Wunden und Schmerzen zu entgehen, hatte ich nichts zu sagen.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Dieser Text ist also die <b>dramaturgische Wiederherstellung einer kollektiven Erinnerung<\/b>; diejenige, die sich bei jedem\/r Afrikaner\/in manifestiert, wenn von Kolonialismus und Unabh\u00e4ngigkeiten die Rede ist. Erinnerungen: die imagin\u00e4re Erinnerung des Afrikaners Lambda in den Stra\u00dfen von Bamako, Dakar, Cotonou oder Lagos; die von <b>Aim\u00e9 C\u00e9saire<\/b>, dem Vork\u00e4mpfer der N\u00e9gritude, die von <b>Fran\u00e7ois Xavier Verschave<\/b>, von <b>Joseph Ki-Zerbo<\/b> und vielen anderen illustren Pers\u00f6nlichkeiten.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Das Theaterst\u00fcck funktioniert wie ein Puzzle, das auch den aufmerksamsten Zuschauer zum Narren halten m\u00f6chte, um ihn oder sie mit Satzfetzen, Bruchst\u00fccken von Erinnerungen zur\u00fcckzulassen, ausgesprochen von Zeitzeugen, Narrateure einer Epoche, eines Schmerzes, einer Hoffnung.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Ousmane ALEDJI<br \/>\nAutor und Regisseur<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"normal\">\n<div class=\"csc-header csc-header-n14\">\n<h4>Zum Regisseur: Ousmane Aledji<\/h4>\n<\/div>\n<p class=\"bodytext\">Der Regisseur Ousmane Aledji wurde am 27. August 1970 in Benin geboren und ist heute Schriftsteller, Dichter und Dramaturg. 1993 gr\u00fcndete er in Cotonou, Benin, die <b>Theatergruppe Agbo-N&rsquo;Koko<\/b>. Aledji ist seit 1995 Vorsitzender der <b>Vereinigung beninischer Dramaturgen<\/b> und <b>Herausgeber der Kunstzeitschrift ARTISTTIK-AFRICA<\/b>. Seine Inszenierungen leben von einer unverwechselbar eindr\u00fccklichen, direkten und widerspenstigen Art. Aledji hat bereits mehr als 18 St\u00fccke geschrieben und inszeniert und ist unbestritten <b>einer der produktivsten und spannendsten Dramaturgen Westafrikas<\/b>. 1995 erhielt er f\u00fcr sein Theaterst\u00fcck \u201eAmour et sang\u201c den ersten <b>Preis der Francophonie<\/b> und f\u00fcr \u201eL\u2019\u00e2me o\u00f9 j\u2019ai mal ou ici la vie est belle\u201c im Jahr 2000 ein <b>Residenzstipendium in Limoges<\/b>.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">2008 und 2009 war Aledji bereits mit seiner Theatergruppe in Deutschland beim Theaterfestival <b>\u201eTheaterlandschaften\u201c in M\u00fchlheim an der Ruhr<\/b> zu Gast. 2008 wurde seine Inszenierung \u201eOmon mi\u201c (Mein Kind) mit Begeisterung aufgenommen. WELT online schrieb \u00fcber \u201eOmon Mi\u201c, es z\u00e4hle zu den <b>wichtigsten Auff\u00fchrungen des westafrikanischen zeitgen\u00f6ssischen Theaters<\/b>. 2009 kam Aledji gleich mit einer doppelten Urauff\u00fchrung im Gep\u00e4ck: \u201eEst-ce ainsi que vivent les hommes?\u201c (Leben die Menschen wirklich so?) und \u201ePourissment\u201c (F\u00e4ulnis). Ersteres thematisierte den Giftm\u00fcllskandal 2006 in der Elfenbeink\u00fcste und \u201ePourissement\u201c geht der Frage nach, wie Macht Menschen ver\u00e4ndert. Diese Inszenierungen waren Koproduktionen mit dem Theater an der Ruhr.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">2010 wird er mit seiner Theatergruppe Agbo-N\u00b4Koko im Haus der Kulturen der Welt in Berlin die Weltpremiere des St\u00fcckes \u201eTraumatismes &#8211; Traumata\u201c pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"normal\">\n<div class=\"csc-header csc-header-n15\">\n<h4>Kamerun &#8211; Autopsie einer Unabh\u00e4ngigkeit &#8211; Ein Dokumentarfilm \u00fcber den geheimen Kolonialkrieg Frankreichs in Kamerun 1955 \u2013 1971<\/h4>\n<\/div>\n<p class=\"bodytext\"><b>R: Val\u00e9rie Osouf &amp; Ga\u00eblle Le Roy, F, 2008, 53 Min.<br \/>\nFormat: DVD<br \/>\nSprachen: Franz\u00f6sisch mit Deutschen oder Englischen Untertiteln<\/b><br \/>\nZwischen 1955 und 1971 fand in Kamerun ein geheimer Krieg statt. Ein Krieg, der Frankreichs Unabh\u00e4ngigkeit im Bergbau sowie im Energiebereich sichern sollte, dem jedoch 1\/10 der kamerunischen Bev\u00f6lkerung \u2013 mehrere hunderttausend Opfer! \u2013 aus dem S\u00fcden und Westen des Landes das Leben kostete. Dar\u00fcber hinaus wird die UPC &#8211; \u201eUnion des populations du Cameroun\u201c \/ \u201eUnion der V\u00f6lker Kameruns\u201c, die von Ruben um Nyobe gegr\u00fcndet wurde und f\u00fcr eine tiefgreifende Unabh\u00e4ngigkeit eintritt ausgerottet, ihre Parteichefs ermordet, vergiftet und \u00f6ffentlich hingerichtet. Bis heute ist dieser Krieg in Frankreich als \u201eStaatsgeheimnis\u201c eingestuft.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"normal\">\n<div class=\"csc-textpic csc-textpic-left csc-textpic-above\">\n<div class=\"csc-textpic-imagewrap\">\n<div class=\"csc-textpic-image csc-textpic-last\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.africavenir.org\/fileadmin\/_processed_\/csm_film_hyenes_4bb10f8617.jpg\" alt=\"\" width=\"630\" height=\"421\" border=\"0\" \/><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"normal\">\n<div class=\"csc-header csc-header-n17\">\n<h4>\u201eSiehst du mich?\u00a0\u00bb \u2013 Eine Filmreihe in Rahmen von \u201e50 Jahre afrikanische Un-Abh\u00e4ngigkeiten\u00a0\u00bb<\/h4>\n<\/div>\n<p class=\"bodytext\">Mit dem Filmklassiker <i>Hy\u00e8nes<\/i> von Djibril Diop-Mambety startet AfricAvenir am <b>Sonntag, den 19. September 2010 um 17 Uhr<\/b> die Filmreihe \u201eSiehst du mich?\u00a0\u00bb im Rahmen von \u201e<i>50 Jahre afrikanische Un-Abh\u00e4ngigkeiten<\/i>\u00ab\u00a0, kuratiert von <b>Julien Enoka Ayemba<\/b>. Mit der formellen Souver\u00e4nit\u00e4tserlangung vieler afrikanischer Staaten 1960 entstand auch eine afrikanische Filmindustrie, deren Protagonisten ihr Schaffen von Anfang an stark antikolonialistisch und antiimperialistisch ausrichteten, wobei die kritische Auseinandersetzung mit den neuen afrikanischen politischen F\u00fchrungen selbstverst\u00e4ndlich dazu geh\u00f6rte. Es ist ein Kino, das sich zur Aufgabe setzte, die neuen Staaten politisch wie kulturell zu begleiten, sowie ihren Menschen eine Stimme zu verleihen. Mit den ausgew\u00e4hlten Filmen (darunter echte Rarit\u00e4ten), filmischen Lesungen und Gespr\u00e4chen m\u00f6chte die Reihe einige bemerkenswerte <b>Meilensteine und Meisterwerke der afrikanischen Filmgeschichte der letzten 50 Jahre<\/b> in Berlin pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>weiter zum konzeptionellen Hintergrund<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"normal\">\n<div class=\"csc-header csc-header-n18\">\n<h4>Konzeptioneller Hintergrund<\/h4>\n<\/div>\n<p class=\"bodytext\">Das Medium Film erschien gleich nach seiner Erfindung in Europa auch auf afrikanischem Boden. Viele der europ\u00e4ischen Pioniere dieses Mediums wie beispielsweise die franz\u00f6sischen <i>Br\u00fcder Lumi\u00e8re<\/i> nutzten mehrmals Landschaften und Bewohner Afrikas als Kulisse ihrer Filme, die f\u00fcr das europ\u00e4ische und amerikanische Publikum gemacht wurden. Eine Tradition, die in zahlreichen europ\u00e4ischen und amerikanischen Produktionen weitergef\u00fchrt wurde. Diese Filme haben neben der Literatur zur Konstruktion des exotischen Afrikabildes, das bis heute \u00fcberdauert, entscheidend beigetragen.<\/p>\n<p>Auch die Kolonialregime setzten das Medium Film massiv ein, vor allem als \u201eErziehungsinstrument\u201c f\u00fcr die zu kolonisierenden Bev\u00f6lkerungen. So kann heute das Kino vor allem in Europa und Amerika auf eine mehr als hundertj\u00e4hrige Geschichte zur\u00fcckblicken, w\u00e4hrend es in Afrika gerade einmal sechzig Jahre alt ist. Der Grund hierf\u00fcr ist, dass eigenst\u00e4ndige Filmproduktionen auf dem afrikanischen Kontinent erst seit den Unabh\u00e4ngigkeiten m\u00f6glich wurden. Bis auf wenige Beispiele wie \u00c4thiopien, Ghana, Libyen oder Sudan, sind die meisten afrikanischen Nationalstaaten erst ab dem Jahr 1960 gegr\u00fcndet worden. Das afrikanische Kino, das Produktionen aller Regisseur\/innen des afrikanischen Kontinent sowie der Diaspora umfasst, ist somit die vermutlich j\u00fcngste Filmindustrie weltweit.<\/p>\n<p>Der im Jahr 1963 erschienene Deb\u00fctfilm des senegalischen Regisseurs Semb\u00e8ne Ousmane <i>Borom Sarret <\/i>gilt als die erste Produktion eines afrikanischen Regisseurs auf afrikanischem Boden. Er geh\u00f6rt zu der ersten Generation der Filmemacher\/innen mit Med Hondo, Haile Gerima, u.a., die das Kino dieser Region der Welt als politisch engagiert und vor allem antikolonialistisch gestalteten. Die kritische Auseinandersetzung mit den neuen afrikanischen politischen F\u00fchrungen geh\u00f6rte von Anfang an selbstverst\u00e4ndlich dazu. Es ist ein Kino, das sich zur Aufgabe setzte, die neuen Staaten politisch wie kulturell zu begleiten, sowie ihren Menschen eine Stimme zu verleihen. Diese Haltung &#8211; gegen\u00fcber den ehemaligen Kolonialm\u00e4chten einerseits und den eigenen Regierungen andererseits &#8211; pr\u00e4gte die folgenden Generationen der Filmemacher\/innen aus dem afrikanischen Kontinent.<\/p>\n<p>Die Filmreihe \u201e<i>50 Jahre afrikanische Un-Abh\u00e4ngigkeiten \u2013 Eine (selbst)kritische Bilanz<\/i>\u201c ist keine Retrospektive des letzten halben Jahrhunderts afrikanischen Filmschaffens. Im Mittelpunkt steht auch nicht die immanente Diskussion um die Identit\u00e4t des afrikanischen Films oder der damit verbundene permanente Kampf um seine Existenz neben anderen Kinematographien in der Welt. Mit den ausgew\u00e4hlten Filmen (darunter echte Rarit\u00e4ten), filmischen Lesungen und Gespr\u00e4chen m\u00f6chte die Reihe einige bemerkenswerte Meilensteine und Meisterwerke der afrikanischen Filmgeschichte der letzten 50 Jahre in Berlin pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>Julien Enoka Ayemba<br \/>\nKurator der Reihe<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"normal\">\n<div class=\"csc-textpic csc-textpic-left csc-textpic-above\">\n<div class=\"csc-textpic-imagewrap\">\n<div class=\"csc-textpic-image csc-textpic-last\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.africavenir.org\/fileadmin\/_processed_\/csm_df_mau_mau_3_1579a391d8.jpg\" alt=\"\" width=\"630\" height=\"421\" border=\"0\" \/><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"normal\">\n<div class=\"csc-header csc-header-n20\">\n<h4>Dialogforum zum Thema: \u201e50 Jahre afrikanische Un-Abh\u00e4ngigkeiten &#8211; eine (selbst)kritische Bilanz\u201c<\/h4>\n<\/div>\n<p class=\"bodytext\">Im Rahmen des diesj\u00e4hrigen Jahresthemas \u201e50 Jahre afrikanische Un-Abh\u00e4ngigkeiten-\u00a0 eine (selbst)kritische Bilanz\u201c l\u00e4dt AfricAvenir International e.V. in Kooperation mit dem August-Bebel-Institut zu sechs Dialogforen und begleitenden Workshops ein. Unser Konzept der Dialogforen dient der Diskussion zentraler politischer, kultureller und wissenschaftlicher Themen um und aus Afrika, insbesondere in Bezug auf europ\u00e4isch-afrikanische Beziehungen. Erg\u00e4nzend werden Wochenend- Workshops angeboten, in denen gemeinsam und zielorientiert an den Themen der vorangegangenen Dialogforen gearbeitet wird. Im Hinblick auf eine Bilanz nach f\u00fcnf Jahrzehnten Un- Abh\u00e4ngigkeiten werden Beitr\u00e4ge Afrikanischer Wissenschaftler\/innen, Politiker\/innen und Aktivist\/innen in den Mittelpunkt der Diskussionen gestellt, um so einen Austausch \u00fcber die afrikanische Perspektive auf Kolonialismus und antikoloniale Unabh\u00e4ngigkeitsbewegungen zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"normal\">\n<div class=\"csc-header csc-header-n21\">\n<h4>Workshop-Reihe zum Thema: \u201e50 Jahre afrikanische Un-Abh\u00e4ngigkeiten- eine (selbst)kritische Bilanz\u201c<\/h4>\n<\/div>\n<p class=\"bodytext\">Im Rahmen des diesj\u00e4hrigen Jahresthemas \u201e<i>50 Jahre afrikanische Un-Abh\u00e4ngigkeiten-\u00a0 eine (selbst)kritische Bilanz<\/i>\u201c l\u00e4dt AfricAvenir International e.V. in Kooperation mit dem <i>August-Bebel-Institut<\/i> zu sechs Workshops ein, welche erg\u00e4nzend und vertiefend zu unseren Dialogforen angeboten werden. Im Hinblick auf eine Bilanz nach f\u00fcnf Jahrzehnten Un- Abh\u00e4ngigkeiten werden Beitr\u00e4ge Afrikanischer Wissenschaftler\/innen, Politiker\/innen und Aktivist\/innen in den Mittelpunkt der Diskussionen gestellt, um so einen Austausch \u00fcber die afrikanische Perspektive auf Kolonialismus und antikoloniale Unabh\u00e4ngigkeitsbewegungen zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"normal\">\n<div class=\"csc-header csc-header-n22\">\n<h4>Weiterf\u00fchrende Literatur<\/h4>\n<\/div>\n<p class=\"bodytext\">Ake, Claude, New World Order \u2013 A View from the South, Lagos: Malthouse Press, 1992.<\/p>\n<p>Ake, Claude, Democracy and Development in Africa, Washington D.C.: The Brookings Institution, 1996.<\/p>\n<p>Amin, Samir, Eurocentrism, London: Zed Books, 1989.<\/p>\n<p>Barnett, Donald &amp; Njama, Karari, Mau Mau from Within: Autobiography and Analysis of Kenya&rsquo;s Peasant Revolt, London: Macgibbon &amp; Kee, 1966.<\/p>\n<p>Beti, Mongo, La France contre l\u2019Afrique \u2013 Retour au Cameroun, Paris : \u00c9ditions La D\u00e9couverte, 1993.<\/p>\n<p>Beti, Mongo, Main basse sur le Cameroun, Paris : \u00c9ditions La D\u00e9couverte, 2003.<\/p>\n<p>Biko, Steve, I write what I like, Chicago: University of Chicago Press, 2002.<\/p>\n<p>Boahen, Adu A., African Perspectives on Colonialism, London\/Baltimore: The Johns Hopkins University Press, 1987.<\/p>\n<p>Boulaga, Fabien Eboussi, La crise du Muntu, Authenticit\u00e9 africaine et philosophie, Paris : Pr\u00e9sence africaine, 1977.<\/p>\n<p>Boulaga, Fabien Eboussi, Les conf\u00e9rences nationales en Afrique, Une affaire \u00e0 suivre, Paris : Karthala, 1993.<\/p>\n<p>Boulaga, Fabien Eboussi, La d\u00e9mocratie de transit au Cameroun, Paris : L&rsquo;Harmattan, 1997.<\/p>\n<p>Boulaga, Fabien Eboussi, Lignes de r\u00e9sistance, Yaound\u00e9 : \u00c9ditions CLE, 1999.<\/p>\n<p>Braeckman, Colette, Lumumba, un crime d\u2019\u00c9tat, Br\u00fcssel: \u00c9ditions Aden, 2002.<\/p>\n<p>Brock-Utne, Birgit, Whose Education for All? The Recolonisation of the African Mind, New York\/London: Falmer Press, 2000.<\/p>\n<p>Cabral, Amilcar, Return to the Source: Selected Speeches, New York: Monthly Review Press, 1973.<\/p>\n<p>Cabral, Amilcar, Unity and Struggle, New York: Monthly Review Press, 1979.<\/p>\n<p>De Witte, Ludo, L&rsquo;assassinat de Lumumba, Paris: Karthala, 2000.<\/p>\n<p>Diawara, Manthia, Neues Afrikanisches Kino \u2013 \u00c4sthetik und Politik, Berlin: Prestel, 2010.<\/p>\n<p>Diop, Cheikh Anta, The African Origin of Civilization &#8211; Myth or Reality?, Lawrence Hill Books, 1989. Original : Ant\u00e9riorit\u00e9 des civilisations n\u00e8gres &#8211; Mythe ou v\u00e9rit\u00e9 historique?, Paris: Pr\u00e9sence Africaine, 1955.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Diop, Cheikh Anta, Towards an African Renaissance \u2013 Essays in Culture and Development 1946-1960, London: Karnak House, 1996.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Ela, Jean-Marc, Innovations Sociales et Renaissance de l\u2019Afrique Noire \u2013 Les d\u00e9fis du monde d\u2019en-bas, Paris\/Montr\u00e9al: Harmattan, 1998.<\/p>\n<p>Elkins, Caroline, Imperial Reckoning: The Untold Story of Britain&rsquo;s Gulag in Kenya, USA: Henry Holt and Co., 2005.<\/p>\n<p>Elkins, Caroline, Britain&rsquo;s Gulag: The Brutal End of Empire in Kenya, London: Pimlico, 2005.<\/p>\n<p>Enwezor, Okwui, The Short Century \u2013 Independence and Liberation Movements in Africa 1945-1994, Munich\/London\/New York: Prestel, 2001.<\/p>\n<p>Fanon, Frantz, Die Verdammten dieser Erde, Frankfurt am Main : Suhrkamp, 2001. Original: Les damn\u00e9s de la terre, Paris: \u00c9ditions Gallimard, 1961.<\/p>\n<p>Fanon, Frantz, Schwarze Haut, wei\u00dfe Masken, Frankfurt am Main : Syndikat, 1980. Original: Peau noire, masques blancs, Paris: Editions du Seuil, 1971.<\/p>\n<p>Fanon, Frantz, F\u00fcr eine afrikanische Revolution, Frankfurt am Main: M\u00e4rz-Verlag, 1972.\u00a0 Original: Pour la r\u00e9volution africaine, Paris : \u00c9ditions La D\u00e9couverte, 1964.<\/p>\n<p>Glele, Maurice, Culture in Africa, in: Uwechue, Ralph (Hrsg.), Africa Today, London, 1996, S. 189-197.<\/p>\n<p>Kanogo, Tabitha, Dedan Kimathi: A Biography, Nairobi: East African Educational Publishers, 1992.<\/p>\n<p>Kariuki, Josiah Mwangi, \u201cMau Mau\u201d Detainee: The Account by a Kenya African of his Experiences in Detention Camps 1953\u20131960, New York and London: Oxford University Press, 1975.<\/p>\n<p>Kum\u2019a Ndumbe III., Das deutsche Kaiserreich in Kamerun &#8211; Wie Deutschland in Kamerun seine Kolonialmacht aufbauen konnte, Berlin: Exchange &amp; Dialogue, 2006.<\/p>\n<p>Kum\u2019a Ndumbe III., Wettkampf um die Globalisierung Afrikas, Berlin: Exchange &amp; Dialogue, 2006.<\/p>\n<p>Kum\u2019a Ndumbe III., Afrika ist im Aufbruch, Afrika ist die Zukunft, Berlin: Exchange &amp; Dialogue, 2006.<\/p>\n<p>Makgoba et al., African Renaissance \u2013 The New Struggle, Cape Town: Mafube Publishing, 1999.<\/p>\n<p>Mamdani, Mahmood &amp; Mkandawire, Thandika &amp; Wamba-dia-Wamba, Social Movements, Social Transformation and the Struggle for Democracy in Africa, Dakar: Council for the Development of Social Research in Africa, CODESRIA Working Paper, 1988.<\/p>\n<p>Mamdani, Mahmood, Citizen and Subject \u2013 Contemporary Africa and the Legacy of Late Colonialism, Princeton: Princeton University Press, 1996.<\/p>\n<p>Mandaza, Ibbo &amp; Nabudere, Dani, Pan Africanism and Integration in Africa, Harare: SAPES Books, 2002.<\/p>\n<p>Mazrui, Ali A., The Africans \u2013 A Triple Heritage, London: BBC Publications, 1986.<\/p>\n<p>Mbembe, Achille, La naissance du maquis dans le Sud-Cameroun, 1920-1960 : histoire des usages de la raison en colonie, Paris : Karthala, 1996.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Mbembe, Achille, On the Postcolony, Berkeley: University of California Press, 2001. Original : Notes provisoires sur la postcolonie, essai sur l&rsquo;imagination politique dans l&rsquo;Afrique contemporaine, 2000.<\/p>\n<p>Memmi, Albert, Der Kolonisator und der Kolonisierte &#8211; Zwei Portraits, Hamburg: Europ\u00e4ische Verlagsanstalt, 1994. Original: Portrait du colonis\u00e9 suivi de portrait du colonisateur, Montr\u00e9al: \u00c9ditions L\u2019\u00c9tincelle, 1966.<\/p>\n<p>Mkandawire, Thandika &amp; Olukoshi, Adebayo, Between Liberalisation and Oppression: The Politics of Structural Adjustment in Africa, Dakar: Codesria, 1995.<\/p>\n<p>Mkandawire, Thandika &amp; Saludo, Charles C., Our Continent, Our Future \u2013 African Perspectives on Structural Adjustment, Dakar\/Trenton\/Asmara: IDRC\/CODESRIA\/AWP, 1999.<\/p>\n<p>Mondlane, Eduardo, The Struggle for Mozambique, Harmondsworth: Penguin Books, 1969.<\/p>\n<p>Mudimbe, Valentine Y., The Invention of Africa \u2013 Gnosis, Philosophy, and the Order of Knowledge, Bloomington\/London: Indiana University Press\/James Currey, 1988.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Mugo, Micere, Muthoni Wa Kirima, Mau Mau Woman Field Marshal: Interrogation of Silencing, Erasure, and Manipulation of Female Combatants&rsquo; Texts, Harare: SAPES Books, 2004.<\/p>\n<p>Nkrumah, Kwame, Ghana: The Autobiography of Kwame Nkrumah, New York: Thomas Nelson, 1957.<\/p>\n<p>Nyerere, Julius K., Freedom and Unity, Dar es Salaam\/Oxford: Dar es Salaam and Oxford University Press, 1966.<\/p>\n<p>Nyerere, Julius K., Man and Development \u2013 Binadamu Na Maendeleo, London\/ New York: Oxford University Press, 1974.<\/p>\n<p>Rodney, Walter, How Europe Underdeveloped Africa, Washington D.C.: Howard University Press, 1981.<\/p>\n<p>UNESCO, General History of Africa, Vol. I-VIII, Paris\/Oxford: UNESCO\/James Currey, 1979.<\/p>\n<p>Van Lierde, Jean, Lumumba Speaks: The Speeches and Writings of Patrice Lumumba, 1958-1961, Boston: Little Brown and Company, 1972.<\/p>\n<p>Wa Thiong\u2019o, Ngugi, Barrel of a Pen: Resistance to Repression in Neo-Colonial Kenya, Trenton: Africa World Press, 1983.<\/p>\n<p>Wa Thiong\u2019o, Ngugi, Decolonising the Mind: The Politics of Language in African Literature, London: Portsmouth, 1986.<\/p>\n<p>Wa Thiong\u2019o, Ngugi, Moving the Centre \u2013 The Struggle for Cultural Freedoms, Nairobi\/London\/Portsmouth: EAEP\/James Currey\/Heinemann, 1993.<\/p>\n<p>Wa Thiong\u2019o, Ngugi, Writers in Politics \u2013 A Re-Engagement with Issues of Literature and Society, Nairobi\/Oxford\/Portsmouth: EAEP\/James Currey\/Heinemann, 1997.<\/p>\n<p>Zeleza, Paul Tiyambe, Rethinking Africa\u2019s Globalisation Vol. 1 \u2013 The Intellectual Challenges, Trenton\/Asmara: Africa World Press, 2003.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"normal\">\n<div class=\"csc-header csc-header-n23\">\n<h4>Filme &amp; Prosa<\/h4>\n<\/div>\n<p class=\"bodytext\">Bakupa-Kayinda, Balufu, Thomas Sankara, 1991.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Beti, Mongo, Remember Ruben, Nairobi: Heinemann, 1988.<\/p>\n<p>C\u00e9saire, Aim\u00e9, Une saison au Congo, \u00e9d. Seuil, 2001 (\u00e9d. orig. 1966).<\/p>\n<p>Kourouma, Ahmadou, Der letzte F\u00fcrst, Neuauflage 2004. Original: Les Soleils des ind\u00e9pendances, 1970.<\/p>\n<p>Kum\u2019a Ndumbe III., Ach Kamerun, unsere alte deutsche Kolonie!, Theaterst\u00fcck, Lyon 1970\/ M\u00fcnchen 1971.<\/p>\n<p>Kum\u2019a Ndumbe III., Lumumba II., Theaterst\u00fcck, London 1968\/ M\u00fcnchen 1971.<\/p>\n<p>Kum\u2019a Ndumbe III., Amilcar Cabral ou La temp\u00eate en Guinee-Bissao, Pi\u00e8ce-document, Paris, 1976.<\/p>\n<p>Kum\u2019a Ndumbe III. &amp; Loude, Jean-Yves, Dialogue en noir et blanc, Pr\u00e9sence Africaine, 1989.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Mugo, Micere &amp; Wa Thiong\u2019o, Ngugi, The Trial of Dedan Kimathi, Nairobi: Heinemann, 1976.<\/p>\n<p>Peck, Raoul, Lumumba &#8211; La mort d\u2019un proph\u00e8te, 1991.<\/p>\n<p>Peck, Raoul, Lumumba, retour au Congo, 2000.<\/p>\n<p>Robin Schuffield, Sankara, der Che Afrikas (Org. Sankara, The Upright Man), 2007.<\/p>\n<p>Wa Thiong\u2019o, Ngugi, The Black Hermit, Nairobi: Heinemann, 1968.<\/p>\n<p>Wa Thiong\u2019o, Ngugi, Verbrannte Bl\u00fcten, Wuppertal 1981. Original: Petals of Blood, London, Nairobi, Ibadan, Lusaka 1977.<\/p>\n<p>Wa Thiong\u2019o, Ngugi, Matigari, Wuppertal. Original: Matigari, auf Gikuyu, 1986.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>50 Jahre afrikanische Un-Abh\u00e4ngigkeiten &#8211; Eine (selbst-)kritische Bilanz (2010) Mit dem f\u00fcr 2010 gew\u00e4hlten Jahresthema \u201e50 Jahre Afrikanische Un-Abh\u00e4ngigkeiten \u2013 Eine (selbst)kritische Bilanz\u201c erinnert AfricAvenir International e.V. sowohl an den 50. Jahrestag der Souver\u00e4nit\u00e4t und Unabh\u00e4ngigkeit von 17 afrikanischen L\u00e4ndern als auch an den 125. Jahrestag der durch Bismarck in Berlin initiierten sog. Kongo-Konferenz, als&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":3649,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"portfolio_category":[148],"portfolio_tag":[],"class_list":["post-3648","portfolio","type-portfolio","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","portfolio_category-projektarchiv"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.6 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>50 Jahre afrikanische Un-Abh\u00e4ngigkeiten (2010) &#8211; AfricAvenir International e.V.<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.africavenir.org\/fr\/projekt\/50-jahre-afrikanische-un-abhaengigkeiten-2010\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"fr_FR\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"50 Jahre afrikanische Un-Abh\u00e4ngigkeiten (2010) &#8211; AfricAvenir International e.V.\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"50 Jahre afrikanische Un-Abh\u00e4ngigkeiten &#8211; Eine (selbst-)kritische Bilanz (2010) Mit dem f\u00fcr 2010 gew\u00e4hlten Jahresthema \u201e50 Jahre Afrikanische Un-Abh\u00e4ngigkeiten \u2013 Eine (selbst)kritische Bilanz\u201c erinnert AfricAvenir International e.V. sowohl an den 50. Jahrestag der Souver\u00e4nit\u00e4t und Unabh\u00e4ngigkeit von 17 afrikanischen L\u00e4ndern als auch an den 125. Jahrestag der durch Bismarck in Berlin initiierten sog. Kongo-Konferenz, als&hellip;\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.africavenir.org\/fr\/projekt\/50-jahre-afrikanische-un-abhaengigkeiten-2010\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"AfricAvenir International e.V.\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/AfricAvenir\/\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2023-12-09T00:38:05+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.africavenir.org\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/csm_df_Boulaga_6_2b6cd78e3b.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"630\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"420\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@AfricAvenir\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/fr\\\/projekt\\\/50-jahre-afrikanische-un-abhaengigkeiten-2010\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/fr\\\/projekt\\\/50-jahre-afrikanische-un-abhaengigkeiten-2010\\\/\",\"name\":\"50 Jahre afrikanische Un-Abh\u00e4ngigkeiten (2010) &#8211; AfricAvenir International e.V.\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/fr\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/fr\\\/projekt\\\/50-jahre-afrikanische-un-abhaengigkeiten-2010\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/fr\\\/projekt\\\/50-jahre-afrikanische-un-abhaengigkeiten-2010\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/12\\\/csm_df_Boulaga_6_2b6cd78e3b.jpg\",\"datePublished\":\"2010-12-09T00:34:26+00:00\",\"dateModified\":\"2023-12-09T00:38:05+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/fr\\\/projekt\\\/50-jahre-afrikanische-un-abhaengigkeiten-2010\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"fr-FR\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/fr\\\/projekt\\\/50-jahre-afrikanische-un-abhaengigkeiten-2010\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"fr-FR\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/fr\\\/projekt\\\/50-jahre-afrikanische-un-abhaengigkeiten-2010\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/12\\\/csm_df_Boulaga_6_2b6cd78e3b.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/12\\\/csm_df_Boulaga_6_2b6cd78e3b.jpg\",\"width\":630,\"height\":420},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/fr\\\/projekt\\\/50-jahre-afrikanische-un-abhaengigkeiten-2010\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/fr\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Portfolio\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/fr\\\/projekt\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"50 Jahre afrikanische Un-Abh\u00e4ngigkeiten (2010)\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/fr\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/fr\\\/\",\"name\":\"AfricAvenir International e.V.\",\"description\":\"African Renaissance, Development, International Cooperation And Peace\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/fr\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/fr\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"fr-FR\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/fr\\\/#organization\",\"name\":\"AfricAvenir International e.V.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/fr\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"fr-FR\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/fr\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/08\\\/AfricAvenir-Logo_transparent.png\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/08\\\/AfricAvenir-Logo_transparent.png\",\"width\":1500,\"height\":1500,\"caption\":\"AfricAvenir International e.V.\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.africavenir.org\\\/fr\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/AfricAvenir\\\/\",\"https:\\\/\\\/x.com\\\/AfricAvenir\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"50 Jahre afrikanische Un-Abh\u00e4ngigkeiten (2010) &#8211; AfricAvenir International e.V.","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.africavenir.org\/fr\/projekt\/50-jahre-afrikanische-un-abhaengigkeiten-2010\/","og_locale":"fr_FR","og_type":"article","og_title":"50 Jahre afrikanische Un-Abh\u00e4ngigkeiten (2010) &#8211; AfricAvenir International e.V.","og_description":"50 Jahre afrikanische Un-Abh\u00e4ngigkeiten &#8211; Eine (selbst-)kritische Bilanz (2010) Mit dem f\u00fcr 2010 gew\u00e4hlten Jahresthema \u201e50 Jahre Afrikanische Un-Abh\u00e4ngigkeiten \u2013 Eine (selbst)kritische Bilanz\u201c erinnert AfricAvenir International e.V. sowohl an den 50. Jahrestag der Souver\u00e4nit\u00e4t und Unabh\u00e4ngigkeit von 17 afrikanischen L\u00e4ndern als auch an den 125. Jahrestag der durch Bismarck in Berlin initiierten sog. Kongo-Konferenz, als&hellip;","og_url":"https:\/\/www.africavenir.org\/fr\/projekt\/50-jahre-afrikanische-un-abhaengigkeiten-2010\/","og_site_name":"AfricAvenir International e.V.","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/AfricAvenir\/","article_modified_time":"2023-12-09T00:38:05+00:00","og_image":[{"width":630,"height":420,"url":"https:\/\/www.africavenir.org\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/csm_df_Boulaga_6_2b6cd78e3b.jpg","type":"image\/jpeg"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_site":"@AfricAvenir","schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.africavenir.org\/fr\/projekt\/50-jahre-afrikanische-un-abhaengigkeiten-2010\/","url":"https:\/\/www.africavenir.org\/fr\/projekt\/50-jahre-afrikanische-un-abhaengigkeiten-2010\/","name":"50 Jahre afrikanische Un-Abh\u00e4ngigkeiten (2010) &#8211; AfricAvenir International e.V.","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.africavenir.org\/fr\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.africavenir.org\/fr\/projekt\/50-jahre-afrikanische-un-abhaengigkeiten-2010\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.africavenir.org\/fr\/projekt\/50-jahre-afrikanische-un-abhaengigkeiten-2010\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.africavenir.org\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/csm_df_Boulaga_6_2b6cd78e3b.jpg","datePublished":"2010-12-09T00:34:26+00:00","dateModified":"2023-12-09T00:38:05+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.africavenir.org\/fr\/projekt\/50-jahre-afrikanische-un-abhaengigkeiten-2010\/#breadcrumb"},"inLanguage":"fr-FR","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.africavenir.org\/fr\/projekt\/50-jahre-afrikanische-un-abhaengigkeiten-2010\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"fr-FR","@id":"https:\/\/www.africavenir.org\/fr\/projekt\/50-jahre-afrikanische-un-abhaengigkeiten-2010\/#primaryimage","url":"https:\/\/www.africavenir.org\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/csm_df_Boulaga_6_2b6cd78e3b.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.africavenir.org\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/csm_df_Boulaga_6_2b6cd78e3b.jpg","width":630,"height":420},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.africavenir.org\/fr\/projekt\/50-jahre-afrikanische-un-abhaengigkeiten-2010\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/www.africavenir.org\/fr\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Portfolio","item":"https:\/\/www.africavenir.org\/fr\/projekt\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"50 Jahre afrikanische Un-Abh\u00e4ngigkeiten (2010)"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.africavenir.org\/fr\/#website","url":"https:\/\/www.africavenir.org\/fr\/","name":"AfricAvenir International e.V.","description":"African Renaissance, Development, International Cooperation And Peace","publisher":{"@id":"https:\/\/www.africavenir.org\/fr\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.africavenir.org\/fr\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"fr-FR"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.africavenir.org\/fr\/#organization","name":"AfricAvenir International e.V.","url":"https:\/\/www.africavenir.org\/fr\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"fr-FR","@id":"https:\/\/www.africavenir.org\/fr\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.africavenir.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/AfricAvenir-Logo_transparent.png","contentUrl":"https:\/\/www.africavenir.org\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/AfricAvenir-Logo_transparent.png","width":1500,"height":1500,"caption":"AfricAvenir International e.V."},"image":{"@id":"https:\/\/www.africavenir.org\/fr\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/AfricAvenir\/","https:\/\/x.com\/AfricAvenir"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.africavenir.org\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/portfolio\/3648","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.africavenir.org\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/portfolio"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.africavenir.org\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/portfolio"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.africavenir.org\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.africavenir.org\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3648"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.africavenir.org\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/portfolio\/3648\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3650,"href":"https:\/\/www.africavenir.org\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/portfolio\/3648\/revisions\/3650"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.africavenir.org\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3649"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.africavenir.org\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3648"}],"wp:term":[{"taxonomy":"portfolio_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.africavenir.org\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/portfolio_category?post=3648"},{"taxonomy":"portfolio_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.africavenir.org\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/portfolio_tag?post=3648"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}