{"id":1144,"date":"2012-01-19T12:06:00","date_gmt":"2012-01-19T11:06:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.africavenir.com\/studien-und-begegnungsreise-nach-dakar-senegal-vom-7-17-mai-2012-anlaesslich-der-dakart-biennale-fuer-zeitgenoessische-afrikanische-kunst\/"},"modified":"2023-10-06T11:41:54","modified_gmt":"2023-10-06T09:41:54","slug":"studien-und-begegnungsreise-nach-dakar-senegal-vom-7-17-mai-2012-anlaesslich-der-dakart-biennale-fuer-zeitgenoessische-afrikanische-kunst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.africavenir.org\/fr\/studien-und-begegnungsreise-nach-dakar-senegal-vom-7-17-mai-2012-anlaesslich-der-dakart-biennale-fuer-zeitgenoessische-afrikanische-kunst\/","title":{"rendered":"Studien- und Begegnungsreise nach Dakar, Senegal vom 7.-17. Mai 2012 anl\u00e4sslich der DAK\u2019ART \u2013 Biennale f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische afrikanische Kunst"},"content":{"rendered":"<p>Aus Anlass der diesj\u00e4hrigen <i>DAK\u2019ART &#8211; Biennale f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische afrikanische Kunst<\/i> organisiert AfricAvenir vom <b>7. bis 17. Mai 2012<\/b> eine <b>Studien- und Begegnungsreise nach Dakar, Senegal<\/b>. Nicht nur die vielf\u00e4ltigen Ausstellungen im Rahmen der Kunstbiennale bieten M\u00f6glichkeiten des Dialogs. In Begegnungen mit senegalesischen K\u00fcnstler\/innen, Politiker\/innen und Wissenschaftler\/innen, bei Museums- und Filmbesuchen sowie bei Stadtrundg\u00e4ngen und Konzerten soll auf der Reise der <b>Kontakt zur Kunst, Kultur und Geschichte Dakars<\/b> und des Senegals vermittelt werden. Ebenso wichtig wie ungew\u00f6hnlich wird zudem der <b>pers\u00f6nliche Kontakt zu den Dakarois<\/b>, den Einwohnern von Dakar, sein. So werden z.B. Mahlzeiten nicht nur in Restaurants eingenommen, sondern auch in Privathaushalten senegalesischer Familien \u2013 Begegnungen, die Einblick geben in den Alltag vor Ort. n<i>&quot;(&#8230;) Ich fand es toll, dass wir jenseits touristischer Pfade einen sehr umfassenden Einblick in Gesellschaft, Kultur und allt\u00e4gliches Leben im Senegal bekommen haben. Der sehr pers\u00f6nliche Kontakt in Dakar hat uns an Orte gebracht, die wir so sonst nicht gesehen h\u00e4tten. Bei meiner ersten Afrika-Reise habe ich mich an die Hand genommen gef\u00fchlt und konnte gleichzeitig eigenen Interessen nachgehen, das habe ich sehr gesch\u00e4tzt.\u201c<\/i> J. Baese (Teilnehmerin 2010)n<link 409 - internal-link \"Opens internal link in current window\">|+| Detaillierte Informationen, Konditionen &amp; FAQs<\/link><link file:15847 - download \"Initiates file download\">|+| Anmeldeformular (pdf)<\/link>n<b>ANMELDEFRIST: 31. M\u00e4rz 2012<\/b>nAm <b>Montag, 27. Februar 2012<\/b> l\u00e4dt AfricAvenir <b>ab 19 Uhr<\/b> <b>in unser B\u00fcro<\/b>, <br \/>Kameruner Str. 1, 13351 Berlin-Wedding (U6 Seestr.) zu einem <i><b>Infoabend <\/b><\/i><br \/>zu unserer geplanten Studien- und Begegnungsreise in den Senegal.<\/p>\n<p>An diesem Abend werden wir das geplante Programm vorstellen, Eindr\u00fccke <br \/>der ersten Reise vermitteln, die 2010 stattfand, sowie \u00fcber die <br \/>aktuellen Ereignisse rund um die Wahlen im Senegal berichten. Nat\u00fcrlich <br \/>geht es auch um Eure und Ihre Fragen, die wir an diesem Abend gerne <br \/>beantworten.n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<br \/><b>DAK&rsquo;ART<\/b><br \/>Am 11. Mai 2012 wird die diesj\u00e4hrige Biennale f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische afrikanische Kunst, die DAK\u2019ART, er\u00f6ffnet. Die Biennale l\u00e4dt seit 1992 K\u00fcnstler\/innen aus Afrika und der afrikanischen Diaspora ein, das Leben auf dem Kontinent und dar\u00fcber hinaus darzustellen, zu reflektieren und die weltweite Wahrnehmung Afrikas und der Afrikaner\/innen so (mit) zu gestalten. Weit davon entfernt, sich nur auf eine verengende Perspektive des Afrikanischen zu beschr\u00e4nken, will die Biennale in den Ausstellungen und einem reichhaltigen Programm das Internationale hervorheben: Afrikanische Kunst ist nur als internationale Kunst verst\u00e4ndlich.<\/p>\n<p><b>KUNST &amp; KULTUR<\/b><br \/>Die DAK&rsquo;ART l\u00e4dt zu einer dialogischen Auseinandersetzung ein. In der ganzen Stadt \u2013 und zunehmend auch in weiteren St\u00e4dten und auf dem Land \u2013 sind kleine und gro\u00dfe Ausstellungen und Performances zu sehen. Als offizielle G\u00e4ste der Biennale werden wir nicht nur bei den Er\u00f6ffnungszeremonien dabei sein, sondern bereits im Vorfeld das Organisatoren-Team der DAK\u2019ART treffen, um \u00fcber \u201cKunst und Politik\u201d in Westafrika zu diskutieren. Selbstverst\u00e4ndlich wird viel Zeit f\u00fcr den gemeinsamen oder individuellen Besuch der zahlreichen Vernissagen und Ausstellungen sein. Wir besuchen das K\u00fcnstlerdorf \u201eVillage des artistes\u201c und dar\u00fcber hinaus auch ausgew\u00e4hlte K\u00fcnstler wie z.B. den zwischen Berlin und Dakar lebenden Konzeptk\u00fcnstler Mansour \u201eKanakassy\u201c Ciss in seiner Villa Gottfried.<\/p>\n<p>Dakar bietet kulturell noch einiges mehr: So besuchen wir die international renommierte Modesch\u00f6pferin Oumou Sy in ihrem Atelier bzw. der von ihr gegr\u00fcndeten Modeschule. Der internationale Hip Hop Star Didier Awadi empf\u00e4ngt uns in seinem Tonstudio \u201eStudio Sankara\u201c. Wir treffen ber\u00fchmte Filmemacher wie Moussa S\u00e8ne Absa oder Moussa Tour\u00e9, um \u00fcber das senegalesische Kino zu diskutieren. Wir interessieren uns au\u00dferdem f\u00fcr senegalesisches Kunsthandwerk, wohnen Theater-, Tanzauff\u00fchrungen und Erz\u00e4hlabenden bei und genie\u00dfen die gro\u00dfe Vielfalt an&nbsp; Konzerten, die Dakar zu bieten hat: Pape &amp; Cheikh, Youssou Ndour, Didier Awadi, Ismael L\u00f4, Orchestra Baobab, Hip Hop und Reggae Konzerte etc.<br \/>&nbsp;<br \/><b>GESCHICHTE<\/b><br \/>Dakar hat eine wechselvolle Geschichte. Seine Bedeutung reicht von der Rolle als Umschlagplatz f\u00fcr den Sklavenhandel und sp\u00e4tere Kolonialstadt \u00fcber eine strategische Position im Zweiten Weltkrieg bis zur Dekolonisation und dar\u00fcber hinaus. Diese Geschichte werden wir nicht nur auf einer umfangreichen Stadtbegehung mit dem Lehrer und Historiker Babacar Mbaye Ndaak nachvollziehen, sondern insbesondere w\u00e4hrend einer Tagestour auf der Insel Gor\u00e9e mit Besuch im Haus des Sklaven, in den Festungen und im Historischen Museum. Dar\u00fcber hinaus steht der Besuch der Universit\u00e4t Cheikh Anta Diop auf dem Programm, wo wir die Bibliothek und das Laboratorium von Cheikh Anta Diop besuchen, der in seinen Forschungen sowohl die kulturellen Urspr\u00fcnge der Menschheit auf den afrikanischen Kontinent verlegt als auch nachhaltig das Selbstverst\u00e4ndnis afrikanischer Gesellschaften gegen\u00fcber dem Westen gest\u00e4rkt hat.<\/p>\n<p><b>GESELLSCHAFT&amp;WISSENSCHAFT<\/b><br \/>Weitere Begegnungen f\u00fchren uns an gesellschaftspolitische Themen in Westafrika heran: So planen wir einen Besuch bei dem panafrikanischen Forschungsinstitut CODESRIA, das seit 1973 die Sozialwissenschaften in Afrika vorantreibt. Auch das von Samir Amin geleitete Third World Forum, ein globalisierungskritisches Forschungs- und Beratungsinstitut, das \u00fcber 1000 Intellektuelle in Afrika, Asien und Lateinamerika vernetzt und alternative Entwicklungswege f\u00f6rdert, steht auf dem Programm genauso wie eine Diskussion mit dem&nbsp; Leiter der franz\u00f6sischen Internetplattform Pambazuka.org, DER pan-afrikanischen Plattform f\u00fcr soziale Gerechtigkeit in Afrika. Wir planen zudem ein Treffen mit Vertretern der Bewegung des 23. Juni, um aus zivilgesellschaftlicher Perspektive \u00fcber den Ausgang der Wahlen und die Zukunft dieser sozialen Bewegung zu sprechen.<\/p>\n<p><b>TOURISTISCHES &amp; FREIE ZEIT<\/b><br \/>Quasi &quot;obligatorisch&quot; in Dakar sind der Besuch einer &quot;Soir\u00e9e de Danse S\u00e9n\u00e9galaise&quot; und einer &quot;Lutte S\u00e9n\u00e9galaise&quot; (senegalesischer Ringkampf). Wir werden uns jedoch nicht auf touristischen Pfaden durch die Stadt bewegen, sondern vor allem Wege einschlagen, die den Alltag der Stadt und das&nbsp; gew\u00f6hnliche Leben vor Ort pr\u00e4sentieren. Zeit f\u00fcr Erholung und individuelle Tagesgestaltung, ein Besuch auf dem Markt oder am Strand sind ebenso vorgesehen.<\/p>\n<p><b>Das AfricAvenir-Begleitteam<\/b><br \/>Babacar Mbaye Ndaak ist Lehrer f\u00fcr Geschichte und Geographie in Dakar. Er war Sch\u00fcler des senegalesischen Gelehrten Cheikh Anta Diop und ist Vorsitzender des Verbands senegalesischer M\u00e4rchenerz\u00e4hler sowie Mitglied der Stiftung Youssou N&rsquo;Dour. Vor Ort unterst\u00fctzt er bei der Organisation und Durchf\u00fchrung der Reise. Von Berlin aus werden Judith Strohm und Usha Adjamah die Reisegruppe in den Senegal begleiten, sie stehen im Vorfeld sowie w\u00e4hrend der Reise f\u00fcr Fragen zur Verf\u00fcgung und werden auch als Dolmetscherinnen f\u00fcr die Reisegruppe fungieren.n<b>R\u00fcckmeldungen zu unserer ersten Studienreise nach Dakar im Jahr 2010<\/b><br \/><i>\u201eMir hat die Reise sehr sehr gut gefallen, weil ich mich gesch\u00fctzt und gut aufgehoben gef\u00fchlt habe durch Eure jahrelange Zusammenarbeit mit Senegalesen, die professionelle und freundschaftliche Beziehungen wachsen lassen hat, an der wir Teilnehmenden aufs Gro\u00dfz\u00fcgigste teilhaben konnten. Ich h\u00e4tte mich nie alleine getraut, diese Reise zu unternehmen und bin \u00e4u\u00dferst dankbar f\u00fcr die Horizonterweiterungen und die vielen positiven Erfahrungen, die ich dort machen durfte. Das kulturelle, bildungspolitische Niveau der Studienreise war sehr hoch, die Angebote vielf\u00e4ltig und f\u00fcr mich als K\u00fcnstlerin begl\u00fcckend.\u201c<\/i> I. Hildmann (Teilnehmerin 2010)<\/p>\n<p><i>\u201eMit dieser Reise hat Africavenir uns Teilnehmern dank seiner guten Vernetzung und in jahrelanger Arbeit aufgebauter Kontakte Einblicke und Begegnungen erm\u00f6glicht, die ein Tourist nie haben k\u00f6nnte. Mir hat besonders gefallen, dass es einerseits ein durchstrukturiertes Programm gab, andererseits jeder Teilnehmer auch frei war, eigene Wege zu gehen. Beeindruckt hat mich, mit welch schier unersch\u00f6pflicher Geduld Judith und Eric mit unvorhergesehenen Situationen sowohl im Rahmen der organisatorischen Abl\u00e4ufe als auch innerhalb der recht inhomogenen Gruppe umgingen. Mit Charme und enormem Engagement ist es ihnen gelungen, die Reise sowohl f\u00fcr unerfahrene, etwas \u00e4ngstliche Teilnehmer als auch f\u00fcr reiseerfahrene \u201ealte Hasen\u201c zu einem nachhaltigen Erlebnis werden zu lassen.<\/p>\n<p>F\u00fcr alle, die interessiert sind, die Biennale zu sehen und dar\u00fcber hinaus etwas \u00fcber die senegalesische Kultur, die aktuelle politische Situation, Themen in Kunst und Bildung aber auch das ganz normale Leben in Dakar erfahren wollen, die nicht nur die sch\u00f6ne Kulisse, sondern auch dahinter sehen wollen, ist diese Reise unbedingt zu empfehlen.\u201c<\/i> I.Manhart (Teilnehmerin 2010)<\/p>\n<p><i>\u201eIch bin sehr gern nach Dakar gefahren. Ich fand es toll, dass wir jenseits touristischer Pfade einen sehr umfassenden Einblick in Gesellschaft, Kultur und allt\u00e4gliches Leben im Senegal bekommen haben. Der sehr pers\u00f6nliche Kontakt in Dakar hat uns an Orte gebracht, die wir so sonst nicht gesehen h\u00e4tten. Bei meiner ersten Afrika-Reise habe ich mich an die Hand genommen gef\u00fchlt und konnte gleichzeitig eigenen Interessen nachgehen, das habe ich sehr gesch\u00e4tzt.\u201c<\/i> J. Baese (Teilnehmerin 2010)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus Anlass der diesj\u00e4hrigen DAK\u2019ART &#8211; Biennale f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische afrikanische Kunst organisiert AfricAvenir vom 7. bis 17. Mai 2012 eine Studien- und Begegnungsreise nach Dakar, Senegal. Nicht nur die vielf\u00e4ltigen Ausstellungen im Rahmen der Kunstbiennale bieten M\u00f6glichkeiten des Dialogs. 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