{"id":1169,"date":"2011-11-11T00:31:00","date_gmt":"2011-11-10T23:31:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.africavenir.com\/prince-kuma-ndumbe-iii-afrika-ist-im-aufbruch-afrika-ist-die-zukunft\/"},"modified":"2023-10-06T11:31:12","modified_gmt":"2023-10-06T09:31:12","slug":"prince-kuma-ndumbe-iii-afrika-ist-im-aufbruch-afrika-ist-die-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.africavenir.org\/fr\/prince-kuma-ndumbe-iii-afrika-ist-im-aufbruch-afrika-ist-die-zukunft\/","title":{"rendered":"Prince Kum\u2019a Ndumbe III.: Afrika ist im Aufbruch, Afrika ist die Zukunft"},"content":{"rendered":"<p>Bei diesem Text handelt es sich um den Er\u00f6ffnungsvortrag von Prince Kum&rsquo;a Ndumbe III. bei der Tagung <i><b>&quot;\u00dcberMorgen \u2013 Trendsetter Afrika&quot;<\/b><\/i>, organisiert von der Universit\u00e4t Bayreuth &#8211; Institut f\u00fcr Afrikastudien (IAS) und der Stadt Bayreuth.<br \/>&nbsp;<br \/>Verehrter Herr Oberb\u00fcrgermeister der Stadt Bayreuth, Dr. Michael Hohl, Verehrter Herr Vizepr\u00e4sident f\u00fcr Internationales der Universit\u00e4t Bayreuth, Prof. Dr. Stefan Leible, Verehrter Herr Direktor des Instituts f\u00fcr Afrikastudien \/ IAS der Universit\u00e4t Bayreuth, Prof.Dr. Achim v.Oppen, Verehrte Preistr\u00e4gerin und liebe Schwester Madjigu\u00e8ne Ciss\u00e9, Verehrte Damen und Herren,nIch kam als junger Sch\u00fcler in dieses eure Land im Juli 1961, nach M\u00fcnchen, und konnte nichteinmal \u201eGuten Tag\u201c auf Deutsch sagen. In diesem November 2011 lassen Sie mich von Kamerun einfliegen, damit ich in eurer deutschen Sprache den Er\u00f6ffnungsvotrag zu \u201e\u00dcberMorgen \u2013 Trendstetter Afrika\u201c im Audimax der Universit\u00e4t Bayreuth halte, wieder mal nach Bayern, auch wenn mancher Franke nach Napoleon verweist, um seine Zugeh\u00f6rigkeit zu Bayern zu beanstanden. Ich komme gerne in diese Stadt, zum Dialog. Frau Madigueye Ciss\u00e9 aus dem Senegal wird preisgekr\u00f6nt, wegen ihrer ausserordentlichen Leistung und Hingabe im Kampf, Mauern abzubauen, dagegen aber W\u00fcrde und Menschlichkeit zum Triumpf zu bringen. Auf eurem Boden, in Europa. Ich bin euren Eltern und Grosseltern dankbar, auch meinen deutschen Eltern, die ein Zueinander der Menschen verschiedener V\u00f6lker als Notwendigkeit erkannten, den Weg mit Mut bereiteten, damit eine Madigueye Ciss\u00e9 erfolgreich in eurer europ\u00e4ischen Heimat den sesshaft gewordenen Einwanderern aus Afrika ein europ\u00e4isches Zuhause erm\u00f6glichte. Meiner Schwester Ciss\u00e9 aus dem Senegal spreche auch ich besonderen Dank und hohe Anerkennung f\u00fcr ihr Engagement aus. Ich weiss aus eigener Erfahrung, was es bedeudet, seit Jahrzehnten als nur Gast in einem Land zu leben.<\/p>\n<p>\u201eAfrika ist im Aufbruch, Afrika ist die Zukunft\u201c, schieb ich als Titel meines deutschverfassten Buches, das vor f\u00fcnf Jahren in Berlin herauskam. Dieser Titel irritierte und irritiert immer noch manche, die Afrika als hilfsbed\u00fcrftigen Almosenempf\u00e4nger verinnerlicht haben, als aidsverseuchten Kontinent und ewigen Unruheherd, der nur durch st\u00e4ndige humanit\u00e4re Intervention des wohlwollenden Westen und Norden vor dem Untergang gerettet werden kann. Afrika, der dunkle Kontinent, die \u201etropische Erg\u00e4nzung Europas\u201c, wie manche noch vor dem Zweiten Weltkrieg planten, Afrika, diese entwicklungsgehemmte Postkolonie mit ruchlosen Diktatoren, dieser Katastrophenherd mit unbarmherzigen \u201eWarlords\u201c, dieses Afrika soll im Aufruch sein, dieses Afrika soll Zukunft bedeuten? Ich schrieb als Untertitel zu meinem Buch \u201eAn die Mitb\u00fcrger der Einen Welt im anbrechenden 21. Jahrhundert \u2013 herausfordernde Reden zur Begegnung\u201c . Ich ging aber noch einen Schritt weiter. Ich bot der deutschen Leserschaft eine Anthologie an, und so dreizehn in Deutsch verfasste B\u00fccher, Essais, Erz\u00e4hlungen, Theaterst\u00fccke mit meiner afrikanischen Sicht und Stimme \u00fcber Europa, \u00fcber Afrika, \u00fcber die Welt, \u00fcber die Wanderschaft zwischen den Kulturen und Kontinenten. Mir war nicht bewusst, dass ich einen Rollenwechsel anstiess, eine rote Linie \u00fcberschritt. Der Deutsche, der Europ\u00e4er, der Norden schreibt \u00fcber sich selbst, \u00fcber die Welt, \u00fcber Afrika, \u00fcber die Afrikaner. Nicht der Afrikaner schreibt \u00fcber Deutschland, \u00fcber Europa, \u00fcber die Welt, \u00fcber Afrika, und noch dazu f\u00fcr den Leser aus dem Norden, f\u00fcr den deutschen Leser. Und was passiert da auf einmal? Der lernende Afrikaner als Lehrender und Botschaftstr\u00e4ger? Ich provozierte ein Unbehagen unter manchen Intellektuellen in Deutschland, einigen Afrikaspezialisten hierzulande wurden diese B\u00fccher zur Anbiederung, die Medien schwiegen und rezenzierten nicht. Die Leser aber kauften gut die B\u00fccher, f\u00fcr sich, f\u00fcr Familienmitglieder, f\u00fcr Freunde. Die Nachricht sickerte durch, dass eine afrikanische Stimme ohne Ubersetzungsfilter im deutschsprachigen Raum eine nicht gew\u00f6hnliche Botschaft ank\u00fcndigte und zur Begegnung einlud. Hier stehe ich vor Ihnen, heute, als Zeichen dieses Afrika im Aufbruch, mit einer Einladung zum kritischen Dialog. Ich freue mich ganz besonders, so in Bayern, meiner zweiten Heimat, auftreten zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p><b>1. Bev\u00f6lkerungswachstum, ein Aufbruch der Jugend<\/b>nJuli 1961 \u2013 November 2011, Afrika z\u00e4hlte damals bei meiner ersten Deutschlandreise vor 50 Jahren 257 Mio. Einwohner, heute sind wir \u00fcber 1 Milliarde Menschen mit der weltweit h\u00f6chsten Geburtenrate von 3,4%. Im Jahre 2050,&nbsp; in nur 39 Jahren also, werden voraussichtlich 2 Milliarden Menschen den afrikanischen Kontinent bev\u00f6lkern, 2,7 Milliarden sogar 2060, nach Prognosen der Afrikanichen Entwicklungsbank und der Weltbank . Jeder 5. Erdeinwohner wird in Afrika ein Zuhause haben, sagen uns die Projektionen der Weltbev\u00f6lkerungstendenz. Bedenken wir, dass nach der Entv\u00f6lkerung durch Sklavenrazzia und 16 Jahre nach der Berliner Kolonialkonferenz, im Jahre 1900 also, der afrikanische Kontinent nur 133 Mio. Eiwohner z\u00e4hlte, was eben nur 8,1% der Weltbev\u00f6lkerung ausmachte. Im Jahre 2050 wird dieser Anteil auf 19,8% steigen, d. h. jeder f\u00fcnfte Erdbewohner ist dann aus Afrika. Und diese afrikanische Bev\u00f6lkerung ist jung, sehr jung. \u00dcber die H\u00e4lfte der Einwohner dieses Kontinents ist heute unter 30.&nbsp; In Tunesien sind die Jugendlichen 51% der Bev\u00f6lkerung, in \u00c4gypten 61% und im bev\u00f6lkerungsreichsten Staat Afrikas, in Nigeria sogar 64,5%. Bei 2050 sollen 29% der jugendlichen Weltbev\u00f6lkerung in Afrika leben, d.h. einer von 3,4 jungen Menschen weltweit lebt dann in Afrika. Diese Menschen leben und werden auch weiterhin in Afrika leben und nach ihrem Erdengl\u00fcck suchen.<\/p>\n<p>Ein Vergleich mit der Europ\u00e4ischen Union von 27 Staaten kann die Tendenz verdeutlichen. Die 501 Mio. EU-Einwohner am 1. Januar 2010 werden voraussichtlich 525 Mio. im Jahre 2035 sein, 526 Mio. im Jahre 2040 aber auf 517. Mio im Jahre 2060 zur\u00fccksinken. Dabei bilden Menschen mit 65 und mehr 17% der Bev\u00f6lkerung im Jahre 2010 und schon 30% im Jahre 2060. Menschen mit 80 und mehr bilden dann in der gleichen Zeitspanne 5% und 12% . Die Entwicklungen sind also in Afrika und Europa entgegengesetzt. Wo leben denn diese Afrikaner oder Europ\u00e4er heute oder in der Zukunft?<\/p>\n<p>UNO Statistiken zufolge lebten im Jahre 2010 97% der Menschen weltweit in ihrer urspr\u00fcnglichen Heimat, nur etwa 3%, also 214 Mio. wanderten aus. 70 Mio. Migranten, die in einem Land des S\u00fcdens geboren wurden, leben in einem Land des Nordens, andere 70 Mio. dieser B\u00fcrger aus dem S\u00fcden wanderten in ein anderes Land des S\u00fcdens aus, 59 Mio. Menschen aus dem Norden wanderten in ein anderes Land des Nordens aus, und 15 Mio. B\u00fcrger des Nordens wanderten in ein Land des S\u00fcdens aus. Im M\u00e4rz 2011 lebten von der&nbsp; einen Milliarde Afrikaner 30 Mio. im Ausland. <\/p>\n<p>Das Verscheuchungsspiel mancher Politiker \u00fcber die \u201eInvasion der Barbaren aus dem S\u00fcden\u201c sollte uns angesichts dieser Statistiken nachdenklich stimmen.<\/p>\n<p>Was Afrika betrifft, wandern die Afrikaner eher in ein anderes afrikanisches Land, auch in Kriegszeiten, als aus ihrem Kontinent aus. Die interne kontinentale Migration macht \u00fcber 90% der gesamt afrikanischen Migration aus, die Migration ausserhalb Afrikas h\u00e4lt sich in Grenzen mit 10% der Migranten, davon gehen nach Europa 63% und nach Nordamerika 31%, der Rest in andere Regionen der Welt. Die Nordafrikaner allerdings wandern zu 90% ins n\u00f6rdliche Ausland, auch wegen der nahen Nachbarschaft zu Europa. Nach Angaben der Weltbank von 2011 wandern die afrikanischen Migranten zu 9% nach Frankreich, zu 8% in die Elfenbeink\u00fcste, zu 6% nach S\u00fcdafrika, zu 5% nach Saudiarabien, zu 4% nach England, zu 4% in die USA, usw. Fazit: Die Afrikaner bleiben haupts\u00e4chlich bei sich zuhause. Nur muss daf\u00fcr gesorgt werden, dass dieser Milliarde Menschen Zugang zu einer effizienten Bildung und Ausbildung vor Ort gew\u00e4hrt wird. Ich gebe als Beispiel nur die Entwicklung der Hochschullandschaft an.<\/p>\n<p><b>2. Aufbruch in Bildung und Ausbildung im Hochschulbereich<\/b>nAls diese L\u00e4nder unabh\u00e4ngig wurden, gab es dort kaum oder gar keine modernen Universit\u00e4ten. In Dakar wurde die 1918 gegr\u00fcndete medizinische Schule am 24. Februar 1957 in eine universit\u00e4re Anstalt verwandelt, im Kongo gab es die Universit\u00e4t Lovanium und die offizielle Universit\u00e4t, in Uganda die Universit\u00e4t Makarre und in Nigeria die Universit\u00e4t von Ibadan. Mein Land Kamerun hatte noch keine Universit\u00e4t 1960. Seitdem aber sind bei uns neben 10 staatlichen Universit\u00e4ten \u00fcber 12 private universit\u00e4re Einrichtungen entstanden. Auch wenn die \u201eVereinigung afrikanischer Universit\u00e4ten\u201c mit Mitgliedern aus 46 Staaten 270 Universit\u00e4ten verzeichnet, kann man ruhig davon ausgehen, dass in vielen L\u00e4ndern nicht einmal die H\u00e4lfte der universit\u00e4ren Einrichtungen in diese Vereinigung schon eingetreten ist, denn 2010 wurden 800 universit\u00e4re Einrichtungen in Afrika gez\u00e4hlt. Die Afrikanische Union bem\u00fcht sich um die Harmonisierung der Programme und plant die Gr\u00fcndung einer \u201ePanafrikanischen Universit\u00e4t\u201c, bestehend aus 5 Hauptzentren in Nord-, West-, Ost-, Zentral- und S\u00fcdliches Afrika mit jeweils einem Schwerpunkt. Diese Hauptzentren sollen in einem Netzwerk mit anderen Universit\u00e4ten in Afrika verbunden sein, die auf dem gleichen Gebiet arbeiten. Die 5 Schwerpunktwissenschaften in Lehre und Forschung sollen sich konzentrieren auf: Weltraum; Wasser-und Energie (inklusive Klimawechsel); Grundsatzwissenschaften; Technologie und Innovation; Natur-, Lebens- und Geowissenschaften (inklusive Gesundheit und Landwirtschaft); Gute Regierungsf\u00fchrung mit Geistes- und Sozialwissenschaften. Die Detailplanung f\u00fcr die Lancierung der \u201ePanafrikansichen Universit\u00e4t\u201c wurde am 13. Mai 2011 in Kenia vom Ministerrat der Afrikanischen Union&nbsp; f\u00fcr Erziehung verabschiedet und den Staatsoberh\u00e4uptern am 1.-2. Juli 2011&nbsp; in Malabo vorgestellt.&nbsp; &nbsp;<\/p>\n<p>Bitte bedenken wir: von kaum 10 universit\u00e4ren Einrichtungen 1960 zu 800 im Jahre 2010 bis zum Aufbau der panafrikansichen Universit\u00e4t heute, dies sind fundamentale Umbr\u00fcche. <\/p>\n<p>Was bedeuten diese Statistiken? Seit 1960, dem Jahr vieler Unabh\u00e4ngigkeiten auf dem Kontinent, macht Afrika Riesenpr\u00fcnge in der Bev\u00f6lkerungszahl, in der Zahl der Jugendlichen und in der Zahl der Ausbildungsst\u00e4tten. Der Mensch ist das allererste Kapital eines Landes, der gut ausgebildete Mensch ist der Garant des Fortschritts in diesem Land. Diese Umbr\u00fcche ver\u00e4ndern das Gesicht des Kontinents in einem sehr schnellen Rhythmus. Auch wenn man die Qualit\u00e4t der Ausbildung der Menschen f\u00fcr einen effizienten Einsatz noch mancherorts bem\u00e4ngeln darf, kann man die enormen Fortschritte der letzten Jahrzehnte nicht mehr untersch\u00e4tzen. Gerade der Norden sch\u00f6pft voll aus den afrikanischen graduierten Migranten, zumal im Jahre 2000 jeder 8. graduierte aus Afrika doch in einem OECD-Land lebte, meistens nachdem er eine akademische Ausbildung in seinem Land genossen hatte. In seiner Dakar-Rede vom 26. Juli 2007 sprach der franz\u00f6sische Staatschef Sarkozy sogar von der \u201e\u00e9migration choisie\u201c, einer auserw\u00e4hlten Migration und zielte auf die ausgebildeten jungen Afrikaner ab. Die Erziehung und Ausbildung vom Kindergarten bis zur Universit\u00e4t wird in den kommenden Jahrzehnten einer grundlegenden Mutation unterzogen werden. Die einfache und unkritische \u00dcbernahme der aussenorientierten Lehrstoffe aus der ehemaligen Kolonialmetropole oder aus anderen L\u00e4ndern des Nordens weicht allm\u00e4hlich einer afrikazentrierten Erziehung und Ausbildung, zur besseren Effizienz f\u00fcr die Entwicklung der L\u00e4nder des Kontinents. Es wird also nicht mehr nur um Ausbildung gehen, sondern um die Hinterfragung und \u00dcberwindung der zur Unterenwicklung f\u00fchrenden Ausbildung, die den Auszubildenden jahrzehntelang in Afrika auch nach der Unabh\u00e4ngigkeit aufgezwungen worden ist. Die Frage wurde oft gestellt, wieso denn asiatische L\u00e4nder nach dem Kolonialjoch es weitaus besser als die afrikanischen Staaten schafften, die Entwicklung anzukurbeln. Die Verw\u00fcstung im kulturellen und Erziehungs- wie im Ausbildungsbereich wurde dabei gar nicht hinterfragt.<\/p>\n<p>Der eigentliche Aufbruch des neuen Afrikas basiert auf der afrikazentrierten Kultur zwischen Tradition und Postmoderne, auf der Afrikanischen Renaissance in Erziehung und Ausbildung, auf der Innovation vom internationalen Niveau zur Stillung der eigenen Bed\u00fcrfnisse in Forschung und Technologie. Dies sind die Voraussetzungen und das f\u00f6rdernde Flussbett f\u00fcr eine nachhaltige wirtschaftliche Ankurbelung des afrikanischen Kontinents. <\/p>\n<p><b>3. Wachstumsrate und Aufbruch in der Wirtschaft<\/b><\/p>\n<p>Der Reichtum an Bodensch\u00e4tzen in Afrika ist ja bekannt, auch wenn er diesen L\u00e4ndern wegen der internationalen Konstellation und Machtgier immer wieder wie zum Fluch zu werden droht. 1\/3 der Reserven aller Bodensch\u00e4tze befinden sich auf dem afrikanischen Kontinent.&nbsp; 89% der Reserven f\u00fcr Platin, 81% f\u00fcr Chrom, 61% f\u00fcr Mangan, 60% f\u00fcr Kobalt, 46% f\u00fcr Diamanten findet man in Afrika. Gold wird zu 21% in Afrika ausgesch\u00f6pft, Uran zu 20%, \u00d6lreserven belaufen sich auf 10%, 15% der Produktion sollen 2020 aus Afrika kommen.&nbsp; Andere Mineralien wie Koltan, Niobium, Bauxit, Blei, Kupfer, Eisen, usw. sind je nach Region von entscheidender Bedeutung. Es gibt also objektiv gen\u00fcgend Rohstoffe, um der Wirtschaft Afrikas eine gewisse Autonomie bei der eigenen Ankurbelung zu gew\u00e4hren. Die afrikanischen L\u00e4nder sind noch nicht in der Lage, selbst diese Rohstoffe auszubeuten, sie gew\u00e4hren eher ausl\u00e4ndischen Firmen aus den Industriestaaten Sch\u00fcrfrechte und verdienen an diesen Konzessionen. Die meisten L\u00e4nder sind auch zu klein und technologisch wenig entwickelt, um eigene Sch\u00fcrfeinrichtungen aufbauen zu k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Die Einnahmen aus den Sch\u00fcrfrechten, der Handel mit anderen Rohstoffen, der Aufbau der Kleinindustrie gekoppelt mit dem Verbrauch der Haushalte und den Investitionen erlauben in den letzten Jahren, eine ansehnliche Wachstumsrate in Afrika zu verzeichnen. In der Eurozone erwartete man vor der jetzigen Krise f\u00fcr 2011 eine Wachstumsrate von 1,7% und 2% im Jahre 2012, in den USA 2,2% f\u00fcr 2011 und 3,1% f\u00fcr 2012, in Japan 1,7% und 1,3% jeweils. Das Bild in Afrika sieht jedoch anders aus. Die L\u00e4nder des \u201earabischen Fr\u00fchlings\u201c haben momentan einen R\u00fcckschlag erlitten, \u00c4gypten wird von -1,2% auf 1,8% im Jahre 2012 springen, Tunesien erwartet nach den Umw\u00e4lzungen von 2011 eine Wachstumsrate von 3,9%&nbsp; im Jahre 2012, Marokko ist auf 4,6% schon dieses Jahr. Algerien steigt von 2,9% 2011 auf 3,3% 2012. S\u00fcdafrika steigt aus einer gewissen Rezession von 3,4% jetzt auf 3,6% n\u00e4chstes Jahr. Die drei \u00d6ll\u00e4nder Nigeria, Angola und Tschad erwarten 6% f\u00fcr 2011, sogar 7, 25% f\u00fcr 2012. Das mit Krieg ersch\u00fctterte C\u00f4te d\u2019Ivoire verzeichnet 2011 \u20135,8%, der IWF erwartet aber 8% f\u00fcr 2012. Auch in Libyen nach dem Krieg und den Wiederaufbaugesch\u00e4ften von 200 Milliarden $ wird ein Aufschwung erwartet. Das Musterbeispiel aber bleibt Ghana mit einer Wachstumsrate von 13,5% dieses&nbsp; Jahr. In diesem Jahr, und so erwartet der IWF auch f\u00fcr 2012, werden viele L\u00e4nder in Afrika die st\u00e4rkste Wachstumsrate der Welt verzeichnen.<\/p>\n<p>Die Tendenzen zeigen deutlich, dass die Wirtschaft in Afrika wohl positiv und gewinnbringend angekurbelt werden kann, auch wenn man von einem anf\u00e4nglich niedrigen Wirtschaftsniveau ausgegangen ist. Das Negativbild der afrikanischen Wirtschaft bedarf in der \u00f6ffentlichen Meinung des Nordens einer Kurskorrektur.<br \/>Der Aufbruch in der Wirtschaft darf sich aber allein nicht aus der Wachstumsrate messen lassen. Es ist erkannt worden, dass Afrika ein sehr reicher Kontinent ist, dass die Bev\u00f6lkerung jedoch seit Jahrhunderten strukturell arm gehalten oder armregiert wurde. Die neue Entwicklung zeigt nun aber deutlich, dass diese strukturelle Armut in einem reichen Umfeld vorhersehbare Explosionen angefangen hat auszul\u00f6sen. Eine Milliarde Menschen bestehend aus \u00fcber 50% Jugendlichen unter 30 Jahren, die auf einem Kontinent mit 1\/3 aller Bodensch\u00e4tze leben, einem Kontinent mit der h\u00f6chsen Wachstumsrate, wird nicht mehr lange hinnehmen, in Armut gezwungen zu werden. Diese Bev\u00f6lkerung hat auch bis in die ganz unten stehenden Schichten erkannt, dass diese strukturelle Armut sowohl von ausl\u00e4ndischen M\u00e4chten oder multinationalen Firmen, als auch von einheimischen kleinen Gruppen k\u00fcnstlich gehalten wird, um der gnadenlosen Pl\u00fcnderung des Landes einen freien Raum zu schaffen. Diese Bev\u00f6lkerung hat auch erkannt, dass trotz aller internationalen Propaganda sie sich ein eigenes, selbst gew\u00fcnschtes und gew\u00e4hltes politisches System im ihrem Land nicht einrichten, geschweige denn an die Macht bringen darf. Auch das politische System muss importiert werden oder so gestaltet sein, dass die gnadenose Pl\u00fcnderung und die strukturelle Armut&nbsp; nicht in Frage gestellt werden k\u00f6nnen. Die Bev\u00f6lkerung muss so in Abh\u00e4ngigkeit gehalten werden, dass sie immer um Hilfe und Almosen bitten muss, um \u00fcberhaupt \u00fcberleben zu k\u00f6nnen. Sie wird in Schranken des vom Staat nicht gef\u00f6rderten informellen Sektors verwiesen, genauso wie in der Kolonialzeit, als es darum ging, Wirstschaftszeige zu f\u00f6rdern, die als Zulieferer der Kolonialmetropole in der neuen Arbeitsteilung zwischen Afrika und Europa galten. Die einseitige Rolle des Rohstofflieferanten und des Energiespeichers f\u00fcr den Norden f\u00fchrte zu einer Restrukturierung der einheimischen Wirtschaft, die nur noch mit Zwang aussenorientiert wurde. Und dieser koloniale Zwang bedurfte einer strukturellen Korruption, um nachhaltig umgesetzt werden zu k\u00f6nnen. So kommen und bleiben oft an der Macht einheimische F\u00fchrungskr\u00e4fte, die sich wie ausl\u00e4ndische Pl\u00fcnderer erbarmungslos verhalten. Nur weh, wenn sie sich nicht mehr bedingungslos dem Westen beugen.<br \/>Gerade in diesem Jahr 2011 ist dieses Dilemma der afrikanischen Bev\u00f6lkerung in den L\u00e4ndern des \u201earabischen Fr\u00fchling\u201c, in C\u00f4te d\u2019Ivoire und in Libyen noch deutlicher geworden.n<b>4. Aufbruch f\u00fcr neue Regierungssysteme und Interventionen f\u00fcr das Kriegsspiel<\/b>n<i>Der arabische Fr\u00fchling<\/i><br \/>Der Drang nach Freiheit, guter Regierungsf\u00fchrung, Gerechtigkeit, Transparenz und Rechenschaftspflicht ist ernorm in der afrikanischen Bev\u00f6lkerung. Dass Unruhen, Schrei nach Demokratie, R\u00fccktritt der Staatsoberh\u00e4upter in Tunesien, \u00c4gypten, Syrien, Ermordung im Krieg des libyschen Staatschefs jedoch nicht nur spontane Bewegungen einer nach Freiheit lechzenden Bev\u00f6lkerung waren oder sind, wird sich noch zeigen. Gerade die Zone des arabischen Mittleren Osten hat \u00d6lreserven von 60% weltweit und nimmt den Platz Nr. 1 auch f\u00fcr die Produktion ein. Die L\u00e4nder mit islamischer Bekennung wie Saudi Arabien, Irak, Iran, Kuwait, Vereinigte Arabische Emirate, Quatar, Yemen, Libyen, Nigeria, Algerien, Kazachstan, Azerbaidjan, Malaysia, Indonesien und Brunei besitzen zwischen 66,2% und 75,9% aller Weltreserven an \u00d6l. Von den weltweit bekannten 1200 Milliarden Barrel&nbsp; \u00d6lreserven sind in&nbsp; Saudi Arabien 264 Milliarden Barrel, im Iran&nbsp; 137 Milliarden, im Irak 115,&nbsp; in Kuwait 101, in den Vereinigten Arabischen Emiraten 98,&nbsp; in Lybien 46,6, in \u00c4gypten 4,6 Milliarden Barrel. Israel k\u00f6nnte hier jedoch eine Revolution einsetzen, sollten die Forschungen des Isra\u00ebl Energy Initiative (IEI) unter Dr. Harold Vinegar zum erfolgreichen Ergebnis f\u00fchren und aus Israel ein f\u00fchrendes \u00d6lland in der Region machen.nDie Frage ist: Wer zeigt sich dem Westen gegen\u00fcber freundlich f\u00fcr die Sch\u00fcrfrechte? Sein politisches System ist dann strategisch nicht gef\u00e4hrdet. Wer aber leistet Widerstand? Bei dem wird dann westliche \u201eDemokratie\u201c mit Waffen von aussen aufgezwungen oder es gibt interne Umw\u00e4lzungen, die ihn zur Flucht zwingen. Dass die Wahlen in Tunesien zugunsten der islamischen Partei ENNADA ausging, wie fr\u00fcher die FIS in Algerien \u2013 dieses Experiment wurde noch rechtzeitig gestoppt \u2013 verunsichert westliche Kreise, f\u00fcr die der Islam mit westlichem Demokratieverst\u00e4ndnis nicht zu vereinbaren ist. Geht es also um Demokratie oder um Sicherung der \u00d6lreserven und der strategischen Rohstoffe? Man kann sich ja noch im Irak an die nie gefundenen Massenvernichtungswaffen erinnern.n<i>C\u00f4te d\u2019Ivoire und Libyen<\/i><br \/>Im Westen wurde der Krieg in C\u00f4te d\u2019Ivoire als Krieg zur Rettung der Demokratie, und in Libyen als ein Krieg zur Rettung der Bev\u00f6lkerung vor dem eigenen diktatorischen Staatschef an die \u00f6ffentliche Meinung vekauft. Fr\u00fcher galt im Ost-West-Konflikt die Zugeh\u00f6rigkeit eines afrikansichen Landes zu einer Gruppe als Grund genug, von der anderen Seite ge\u00e4chtet oder bekriegt zu werden. Patrice Lumumba, der nicht einmal Kommunist war, aber die Interessen seines Landes wahrzunehmen gedachte, wurde kaltbl\u00fctig von der CIA ermordet. Eine Zeit lang war nach dem Fall der Berliner Mauer der Westen der einzig weltweit bestimmende. Mit dem Austeigen der L\u00e4nder wie China, Indien und Brasilien entstehen Polyzentren der Weltentscheidungen, und diese Konkurenz schl\u00e4gt sich radikal in den Kampf um Kontorolle der \u00d6lreserven und der strategischen Rohstoffe nieder. Laurent Gbagbo, der dem Westen und vor allem Frankreich nicht mehr den absoluten Vorrang geben wollte, musste unter blutigen Massakern ins Gef\u00e4ngnis. \u201eLa C\u00f4te d\u2019Ivoire n\u2019est pas une sous-pr\u00e9fecture de la France\u201c (C\u00f4te d\u2019Ivoire ist kein Unterbezirk Frankreichs) hatte er zu sagen gewagt.nBei Ghaddafi ging es nicht nur darum, dass er Hoheit \u00fcber die \u00d6lreserven seines Landes behalten wollte und vor allem China ins Land brachte, er finanzierte auch tatkr\u00e4ftig die Afrikanische Union mit dem Ziel, eine Zentrral- oder f\u00f6derative Regierung f\u00fcr ganz Afrika zu bilden. Ganz konkret errichtete er in Syrte, Libyen, die Afrikanische Investitionsbank, einen Afrikanischen W\u00e4hrungsfonds mit Sitz in Yaound\u00e9, Kamerun 2011, eine afrikanische Zentralbank in Abudja, Nigeria, mit dem Plan, schon 2012 eine einheitliche W\u00e4hrung f\u00fcr den afrikanischen Kontinent ins Leben zu rufen. Dies bedeutet, dass Ghaddafi durch die Vereinigung aller afrikanischen Staaten den Einfluss des Westens, des Nordens oder ausl\u00e4ndischer Multis in Afrika entscheidend zur\u00fcckgedr\u00e4ngt h\u00e4tte. Damit h\u00e4tte das geeinte Afrika schon in den n\u00e4chsten Jahren ein gemeinsames Sprungbrett gehabt, Bev\u00f6lkerunszuwachs, Rohstoffreserven und Wachstumsrate nachhaltig zu optimieren. Die Idee der Vereinigten Staaten von Afrika, die in den 50er-Jahren vor den Unabh\u00e4ngigkeiten von Politikern wie Kwame Nkrumah, S\u00e9kou Tour\u00e9, Patrice Lumumba oder Kaiser Hail\u00e9 Selassi\u00e9 getragen wurde, konnte von Ghaddafi ganz konkret zur baldigen Umsetzung finanziert werden. Auch er musste durch den Tod zahlen, weil der Westen dies in Afrika noch nicht zulassen kann.nFolgende Fragen bleiben in diesem Jahr 2011 zentral f\u00fcr alle Afrikaner und f\u00fcr ihre Staaten:<br \/>&nbsp;<br \/><i>1- Wie k\u00f6nnen wir eigengedachte politische Systeme basierend auf unserer Kultur und Anschauung der Welt bei uns erfinden und einf\u00fchren, ohne dass der milit\u00e4risch starke Norden vor allem unter der NATO eingreift und ein uns fremdes politisches System aufzwingt?<\/i><\/p>\n<p><i>2- Wie k\u00f6nnen wir unsere Bodensch\u00e4tze und Rohstoffe zuallererst f\u00fcr unsere Bev\u00f6lkerung und f\u00fcr die Entwicklung unserer eigenen Wirtschaft einsetzen, ohne dass seitens der NATO ein milit\u00e4rischer Konflikt unter dem Deckmantel der Mensschenrechte, der Demokratie und der Freiheit ausgel\u00f6st wird? <\/i><\/p>\n<p><i>3- Wie kann Afrika eigene wirtschaftliche Bed\u00fcrfnisse stillen und Wachstum anhalten, und gleichzeitig dem Westen, sowie den neuen rohstoffbed\u00fcrftigen wirtschaftlich aufsteigenden L\u00e4ndern gerecht werden, ohne dass ein internationaler fl\u00e4chendeckender milit\u00e4rischer Konflikt ausgel\u00f6st wird?<\/p>\n<p>4- Wie k\u00f6nnen wir Politiker an die Macht bringen, die dem eigenen Volk rechenschaftspflichtig sind, wenn n\u00f6tig abgew\u00e4hlt werden k\u00f6nnen, ja Politiker, die dieses Afrika im Umbruch als Chance f\u00fcr die Welt, als Zukunft neu zu gestalten gedenken?<br \/><\/i><br \/><b>Zum Ausklang: Die Verg\u00f6ttlichung des Geldes im nationalen und internationalen Verkehr<\/b><\/p>\n<p>Wir haben Geld im nationalen Verkehr miteinander und in den internationalen Beziehungen verg\u00f6ttlicht. Geld ist das A und O auf der Welt geworden. Geld ist Gott. Geld, Macht, Werte: Aus diesen drei W\u00f6rtern entsteht ein kurzer, ersch\u00fctternder und n\u00fcchterner Satz, n\u00e4mlich: Geld macht Werte. Ich greife dich an, ich t\u00f6te dich, weil ich deine Familie vor dir retten will. Dann kassiere ich die Dividenden ein. Die Welt wohnt einer Modernisierung, ja einer Spitzentechnologisierung des Raubrittertums mit feinster Manipulation der \u00f6ffentlichen Meinung bei.<\/p>\n<p>Wie k\u00f6nnen wir, Sie hier in Europa und im Westen, wir bei uns in Afrika und im S\u00fcden, aus dieser Sackgasse des sich mit modernsten Waffen Niederschlachtens herauskommen? Es gibt saubere Kriege nur am Fernsehen mit den zensierten Bildern. Aber diese Feinheit beim Mord mit Dronen, vor Ort, vor den Augen der eigenen Kinder, die dann auch zerfetzt werden, wegen \u00d6l, wegen Uran, wegen Koltan, im Namen der Freiheit und der Demokratie, ja diese Feinheit beim Mord, wie lange wird sie noch toben k\u00f6nnen, ohne dass die Schwachen mit Verzweiflungswaffen zur\u00fcckschlagen?<\/p>\n<p>Afrika ist im Aufbruch, wir tragen die Jugend, die Jugend tr\u00e4gt die Zukunft und Zukunft verlangt Gerechtigkeit, Hoffnung und Harmonie mit der Sch\u00f6pfung. Wieso k\u00f6nnen wir Menschen, mit all dem Wissen um die unendliche Weite der Milchstrasse und der anderen Strassen im All, mit all dem Wissen um die Winzigkeit unserer Erde, wieso erlauben wir uns immer noch, so kurzsichtig, wenn nicht blind zu gestalten, zu planen und zu handeln, als g\u00e4be es nur mich, das machtbesessene, egoistische, sich selbst verherrlichende Ich, das glaubt, doch zu \u00fcbeleben, auch wenn dieses Ich alles andere vernichtet? Die Sch\u00f6pfung zeigt sich doch jeden Tag, sp\u00e4testens beim Aufmachen unserer Augen beim Morgenlicht, in ihrer Sch\u00f6nheit, ihrem Gleichgewicht und ihrer Unendlichkeit; wir aber wollen den Gesetzen der Sch\u00f6pfung hartn\u00e4ckig widerstehen und nach eigenem Gutd\u00fcnken den Lauf der Dinge auf der Welt mit menschlicher Unzul\u00e4nglichkeit gestalten. Als w\u00e4ren wir die Erstgeborenen im Universum. Wir aus Afrika mahnen zur R\u00fcckbesinnung, wir sind die Wiege der Menschheit, es gilt, diese Menschheit zu sich selbst zur\u00fcckzurufen, auch in diesem Zeitalter der ungeahnten technischen und technologischen Errungenschaften: Ihr seid nicht der Meister, unterstellt euch der Weisheit der Sch\u00f6pfung und des Sch\u00f6pfers. Wir k\u00f6nnen dann Spr\u00fcnge in die Postmoderne machen und Harmonie in uns und zwischen uns zur\u00fcckrufen. Die Entscheidung liegt in unserer aller Hand.nDouala\/Bayreuth, den 11. 11.2011n<i>Copyright: Prince Kum\u2019a Ndumbe III., Universit\u00e4tsprofessor Universit\u00e9 de Yaound\u00e9 I, Fondation AfricAvenir International<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei diesem Text handelt es sich um den Er\u00f6ffnungsvortrag von Prince Kum&rsquo;a Ndumbe III. bei der Tagung &quot;\u00dcberMorgen \u2013 Trendsetter Afrika&quot;, organisiert von der Universit\u00e4t Bayreuth &#8211; Institut f\u00fcr Afrikastudien (IAS) und der Stadt Bayreuth.&nbsp;Verehrter Herr Oberb\u00fcrgermeister der Stadt Bayreuth, Dr. Michael Hohl, Verehrter Herr Vizepr\u00e4sident f\u00fcr Internationales der Universit\u00e4t Bayreuth, Prof. Dr. Stefan Leible,&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[95,85,107,97],"tags":[],"class_list":["post-1169","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-afrikanische-perspektiven","category-events","category-kolonialismus-und-dekolonisierung","category-prinz-kuma-ndumbe-iii"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.6 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Prince Kum\u2019a Ndumbe III.: Afrika ist im Aufbruch, Afrika ist die Zukunft &#8211; 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