{"id":679,"date":"2018-11-17T00:00:00","date_gmt":"2018-11-16T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.africavenir.com\/resolution-vom-bundesweiten-vernetzungstreffens-des-buendnisses-decolonize-2\/"},"modified":"2023-10-06T11:29:51","modified_gmt":"2023-10-06T09:29:51","slug":"resolution-vom-bundesweiten-vernetzungstreffens-des-buendnisses-decolonize-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.africavenir.org\/fr\/resolution-vom-bundesweiten-vernetzungstreffens-des-buendnisses-decolonize-2\/","title":{"rendered":"Resolution vom bundesweiten Vernetzungstreffens des B\u00fcndnisses DECOLONIZE"},"content":{"rendered":"<p>Berlin, 23. November 2018nn100 Jahre nach dem Ende des deutschen Kolonialreichs:nErkl\u00e4rung des bundesweiten Netzwerks zur Dekolonisierung der ErinnerungskulturnnAm 25. November 2018 j\u00e4hrt sich das Ende des deutschen Kolonialreichs in Afrika, Ozeanien und Asien zum 100. Mal. Die brutale Durchsetzung deutscher Interessen w\u00e4hrend der 35-j\u00e4hrigen direkten Kolonialherrschaft kostete sch\u00e4tzungsweise einer Million Menschen \u2013 vor allem afrikanischer Herkunft \u2013 das Leben. Nicht nur Deutschlands Genozid an den Herero und Nama, sondern auch der Maji-Maji-Krieg und der Feldzug Lettow-Vorbecks im Ersten Weltkrieg in Ostafrika waren Verbrechen gegen die Menschlichkeit.nDoch die Kolonialzeit hat nicht nur die ehemaligen Kolonien nachhaltig ver\u00e4ndert. Zwar sind Kolonialismus und antikolonialer Widerstand aus dem kollektiven Ged\u00e4chtnis der deutschen Mehrheitsgesellschaft verdr\u00e4ngt worden. Trotzdem ist auch diese Gesellschaft von 600 Jahren europ\u00e4ischem Kolonialismus entscheidend gepr\u00e4gt. Davon zeugt der anhaltende strukturelle und institutionelle Rassismus. Das spiegelt sich in Hunderten von kolonialrassistischen Stra\u00dfennamen und Denkm\u00e4lern wider. Das belegt die Anwesenheit Tausender sterblicher \u00dcberreste, die f\u00fcr menschenverachtende Forschungen in deutsche Sammlungen verschleppt wurden. Daran erinnern zehntausende, im kolonialen Gewaltkontext angeeignete Kulturg\u00fcter in deutschen Museen.nDer koloniale Raubbau an Mensch und Natur setzt sich heute als andauernde globale Ungerechtigkeit, als ungleiche Verteilung von Reichtum, Ressourcen und politischem Einfluss fort.&nbsp; Besonders betroffen von struktureller Benachteiligung sind Menschen in Afrika und in der afrikanischen Diaspora. Um darauf hinzuweisen und den Beitrag von Menschen in Afrika und in der afrikanischen Diaspora an der Aufarbeitung der daraus erwachsenden Herausforderungen zu w\u00fcrdigen, haben die Vereinten Nationen 2015 die International Decade for People of African Descent ausgerufen.&nbsp;nAus diesen Gr\u00fcnden begr\u00fc\u00dfen wir, dass die Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag 2018 die Kolonialzeit erstmals als eines der zentralen Themen der Erinnerungskultur in Deutschland benannt hat. Zugleich protestieren wir entschieden gegen ihre Auffassung, dass es dabei nur um die \u201edeutsche Kolonialgeschichte\u201c gehen w\u00fcrde. Denn nicht nur ist Kolonialgeschichte eben keine nationale, sondern eine verwobene Geschichte Kolonisierender und Kolonisierter, welche nicht l\u00e4nger einseitig von Deutschland aus interpretiert werden darf. Es ist vor allem auch nicht hinnehmbar, dass der deutsche Kolonialismus \u2013 im Gegensatz zu der im Koalitionsvertrag eindeutig verurteilten NS-Terrorherrschaft und zum ebenfalls kritisch bewerteten SED-Regime \u2013 nicht explizit als Unrechtsherrschaft anerkannt wird.&nbsp;nWir fordern die Bundesregierung, die Bundesl\u00e4nder und die Kommunen dazu auf:n-<span style=\"white-space:pre\">\t<\/span>den Kolonialismus entsprechend Art. 14 der Erkl\u00e4rung der UN-Weltkonferenz gegen Rassismus von Durban 2001, welche die Bundesregierung unterzeichnet hat, als Unrecht zu benennen und unmissverst\u00e4ndlich zu verurteilen.&nbsp;n-<span style=\"white-space:pre\">\t<\/span>jegliche Forschung an menschlichen \u00dcberresten aus kolonialen Kontexten, die nicht der R\u00fcckf\u00fchrung dieser Gebeine dient, sofort zu stoppen. Die Identifizierung und R\u00fcckgabe der f\u00fcr kolonialrassistische Forschungen missbrauchten human remains ist eine der dringlichsten geschichtspolitischen Aufgaben unserer Zeit und soll gemeinsam mit Expert*innen der Herkunftsgesellschaften erfolgen. Die betroffenen, ehemals kolonisierten Staaten und Gemeinschaften sind umgehend \u00fcber den Verbleib ihrer verschleppten Vorfahr*innen und zu informieren, die in einer Online-Datenbank verzeichnet werden m\u00fcssen.&nbsp; Zur schnellstm\u00f6glichen Bew\u00e4ltigung dieser Aufgabe sollen kurzfristig ausreichende Mittel zur Verf\u00fcgung gestellt werden. Wer 600 Millionen Euro f\u00fcr den Aufbau des Humboldt Forums im Berliner Schloss ausgibt, darf an dieser Stelle nicht von fehlenden Geldern sprechen.n-<span style=\"white-space:pre\">\t<\/span>dem Beispiel der Bundesl\u00e4nder Hamburg und Berlin zu folgen, welche die Nachfahr*innen der Opfer des deutschen Genozids (1904\u201308) an den Herero und Nama bereits um Entschuldigung gebeten haben. Es ist nicht hinnehmbar, dass eine Anerkennung des Genozids und eine offizielle Bitte um Entschuldigung durch den Bundestag und die Bundesregierung trotz jahrelanger deutsch-namibischer Regierungsverhandlungen noch immer nicht erfolgt ist. Nach der UN-Deklaration f\u00fcr die Rechte indigener V\u00f6lker d\u00fcrfen die selbst bestimmten Vertreter*innen der Herero und Nama nicht l\u00e4nger von diesen f\u00fcr sie entscheidenden Verhandlungen ausgeschlossen werden. Im Rahmen des von ihnen geforderten Trialogs soll auch \u00fcber die H\u00f6he der an die Herero- und Nama-Gemeinschaften zu zahlenden Entsch\u00e4digungen f\u00fcr den von der deutschen Regierung im Rahmen des Genozids vollzogenen Land- und Viehraub verhandelt werden.&nbsp;n- <span style=\"white-space:pre\">\t<\/span>die offenbar \u00fcber Jahrzehnte vernachl\u00e4ssigte Provenienzforschung zu Kulturobjekten aus kolonialen Kontexten in deutschen Museen und Sammlungen mit erheblich mehr finanziellen Mitteln auszustatten und voranzutreiben. Die Objektgeschichten, die Umst\u00e4nde der ungleichen Aneignung oder des Kulturg\u00fcterraubs m\u00fcssen in enger Zusammenarbeit mit Expert*innen aus den betroffenen Gesellschaften erarbeitet sowie sukzessive und mehrsprachig in eine \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliche Online-Datenbank gestellt werden. \u00dcber den Verbleib der in kolonialen Gewaltkontexten angeeigneten Kultursch\u00e4tze sollen die betroffenen Gesellschaften proaktiv informiert werden.&nbsp;n-<span style=\"white-space:pre\">\t<\/span>der geplanten R\u00fcckgabe von Objekten aus Hendrik Witboois Privatbesitz durch Baden-W\u00fcrttemberg zeitnah weitere Restitutionen von gewaltsam angeeigneten Kulturg\u00fctern folgen zu lassen. Den Vorschlag eines Verleihs erbeuteter Objekte an die Herkunftsgesellschaften, wie er f\u00fcr die einzigartigen Benin-Bronzen angedacht ist, lehnen wir als Zumutung f\u00fcr die Enteigneten ab. Vielmehr muss die Restitution aller Objekte aus kolonialen Kontexten, deren rechtm\u00e4\u00dfiger Erwerb nicht nachweisbar ist, angeboten werden. Die Voraussetzungen f\u00fcr eine R\u00fcckgabe solcher Kultursch\u00e4tze aus der Zeit 1884\u20131918, in der Teile Afrikas, Ozeaniens und Asiens unter deutscher Herrschaft standen, sollen im Laufe der kommenden vier Jahre geschaffen werden.n-<span style=\"white-space:pre\">\t<\/span>umfassende Konzepte zur kritischen Auseinandersetzung mit der Kolonialgeschichte und seinen Folgen sowie zur Dekolonisierung der Erinnerungskultur auf der Ebene des Bundes, der L\u00e4nder und Kommunen zu erarbeiten. Diese Konzepte sollen unter ma\u00dfgeblicher Beteiligung der Nachfahr*innen Kolonisierter und in enger Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Initiativen erstellt und umgesetzt werden.n-<span style=\"white-space:pre\">\t<\/span>am Platz der Berliner Afrika-Konferenz 1884\/85 und in anderen St\u00e4dten in Deutschland Mahnmale f\u00fcr die Opfer von Kolonialismus, Versklavung und Rassismus sowie Lern- und Gedenkst\u00e4tten zu errichten. Bei der Konzeption solcher Erinnerungsorte sind die bundesweiten und regionalen Organisationen der Nachfahr*innen Kolonisierter von Beginn an ma\u00dfgeblich einzubeziehen. Diese Erinnerungsorte sollen wie jene zur NS-Terrorherrschaft und zum SED-Regime in der Gedenkst\u00e4ttenkonzeption des Bundes Ber\u00fccksichtigung finden. Bei der Errichtung und Ausstattung von Mahnmalen sowie Lern- und Gedenkst\u00e4tten in Deutschlands ehemaligen Kolonien sollen die Nachfahr*innen der Kolonisierten finanziell unterst\u00fctzt werden.&nbsp;n-<span style=\"white-space:pre\">\t<\/span>Stra\u00dfen, die durch ihren Namen Kolonialakteur*innen und -verbrecher*innen ehren oder rassistische Fremdbezeichnungen fortschreiben, in W\u00fcrdigung von Pers\u00f6nlichkeiten des antikolonialen Widerstands umzubenennen. Die Benennungsgeschichten der Stra\u00dfen sollen in der Folge auf einer Informationstafel sichtbar gemacht werden. An Stra\u00dfen, deren Namen durch Ortsbezeichnungen oder auf andere Weise einen Bezug zur Kolonialgeschichte herstellen, braucht es kritische Kommentierungstafeln.&nbsp;n-<span style=\"white-space:pre\">\t<\/span>den schulischen und universit\u00e4ren Geschichtsunterricht zu globalisieren und zu diversifizieren. Der kritischen Auseinandersetzung mit dem europ\u00e4ischen Kolonialismus und Rassismus sowie der Erinnerung und W\u00fcrdigung des antikolonialen Widerstands muss ein zentraler Platz in den Lehrpl\u00e4nen von Schulen, Universit\u00e4ten und Fortbildungseinrichtungen f\u00fcr Lehrkr\u00e4fte einger\u00e4umt werden. Die Zusammenarbeit von Bildungsinstitutionen mit externen Bildungsexpert*innen aus Initiativen zur Dekolonisierung und gegen Rassismus ist st\u00e4rker zu f\u00f6rdern. Das neue Bundesprogramm \u201eJugend erinnert\u201c soll thematisch um die kritische Auseinandersetzung mit dem europ\u00e4ischen und deutschen Kolonialismus erweitert werden. Zudem soll eine namibisch-deutsche Schulbuchkommission einberufen werden.n-<span style=\"white-space:pre\">\t<\/span>die \u00f6ffentlichen Museen zu dekolonisieren. In ihrer Repr\u00e4sentation basieren die meisten europ\u00e4ischen Museen noch heute auf den eurozentrischen und nationalistischen Ideen des 19. Jahrhunderts, die zu einer rassistischen Konstruktion des au\u00dfereurop\u00e4ischen &quot;Anderen&quot; gef\u00fchrt haben. In den Ausstellungsnarrativen wird die gewaltvolle Kolonialgeschichte zudem oft verharmlost oder verschwiegen. Die Nachkommen der Kolonisierten m\u00fcssen als ma\u00dfgebliche Expert*innen eingeladen werden, um in den Museumsteams eingebunden zu werden.nDie am Bundestreffen der Initiativen zur Dekolonisierung der Erinnerungskultur am 17.\/18. November 2018 in Berlin teilnehmenden Organisationen:&nbsp;nnAfricAvenir InternationalnAFROTAK TV cyberNomadsnArbeitskreis Hamburg PostkolonialnArbeitskreis Koloniales Vergessen. Quo Vadis, Hamburg?nArbeitskreis Panafrikanismus M\u00fcnchennArca &#8211; Afrikanisches Bildungszentrum e. V.nAugsburg postkolonialnBerlin PostkolonialnBerliner Entwicklungspolitischer Ratschlag &#8211; BERnCottbus postkolonial und postsozialistischndecolonize JenanDecolonise Academia; T\u00fcbingennD\u00fcsseldorf postkolonialnDresden PostkolonialnFuturAfrik \u2013 Forum f\u00fcr Globale GerechtigkeitnHalle PostkolonialnInitiative Schwarze Menschen in Deutschland &#8211; ISDnkassel postkolonialnKirchliche Arbeitsstelle S\u00fcdliches Afrika &#8211; KASAnLeipzig Postkolonialn[muc] m\u00fcnchen postkolonialnPotsdam postcolonialnSchwarze Diaspora Hochschulgruppe PotsdamnTanzania-Network.denn<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin, 23. November 2018nn100 Jahre nach dem Ende des deutschen Kolonialreichs:nErkl\u00e4rung des bundesweiten Netzwerks zur Dekolonisierung der ErinnerungskulturnnAm 25. November 2018 j\u00e4hrt sich das Ende des deutschen Kolonialreichs in Afrika, Ozeanien und Asien zum 100. Mal. 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