{"id":877,"date":"2013-11-11T21:39:00","date_gmt":"2013-11-11T20:39:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.africavenir.com\/studien-und-begegnungsreise-nach-dakar-senegal-vom-4-17-mai-2014-anlaesslich-der-11-dakart-biennale-fuer-zeitgenoessische-afrikanische-kunst\/"},"modified":"2023-10-06T11:41:54","modified_gmt":"2023-10-06T09:41:54","slug":"studien-und-begegnungsreise-nach-dakar-senegal-vom-4-17-mai-2014-anlaesslich-der-11-dakart-biennale-fuer-zeitgenoessische-afrikanische-kunst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.africavenir.org\/fr\/studien-und-begegnungsreise-nach-dakar-senegal-vom-4-17-mai-2014-anlaesslich-der-11-dakart-biennale-fuer-zeitgenoessische-afrikanische-kunst\/","title":{"rendered":"Studien- und Begegnungsreise nach Dakar, Senegal vom 4.-17. Mai 2014 anl\u00e4sslich der 11. DAK\u2019ART \u2013 Biennale f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische afrikanische Kunst"},"content":{"rendered":"<p>Aus Anlass der <b>11. DAK\u2019ART &#8211; Biennale f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische afrikanische Kunst <\/b>organisiert AfricAvenir vom <b>4. bis 17. Mai 2014<\/b> eine <b>Studien- und Begegnungsreise nach Dakar<\/b>, Senegal. Nicht nur die vielf\u00e4ltigen Ausstellungen im Rahmen der Kunstbiennale bieten M\u00f6glichkeiten der Begegnung. In Treffen mit senegalesischen K\u00fcnstler\/innen, Politiker\/innen und Wissenschaftler\/innen, bei Museumsbesuchen sowie bei Stadtrundg\u00e4ngen und Konzerten vermittelt AfricAvenir bereits zum dritten Mal <b>Kontakt zur Kunst, Kultur Geschichte und gesellschaftliche Entwicklungen<\/b> des westafrikanischen Landes. Ebenso wichtig wie ungew\u00f6hnlich wird neben den Ausstellungsbesuchen der pers\u00f6nliche Kontakt zu den Dakarois, den Einwohnern von Dakar, sein. So werden z.B. Mahlzeiten nicht nur in Restaurants eingenommen, sondern auch in Privathaushalten senegalesischer Familien \u2013 Begegnungen, die Einblick in den Alltag vor Ort geben werden. n<link http:\/\/www.africavenir.org\/fileadmin\/downloads\/Programm_DakArt_2014.pdf _blank - \"Opens internal link in new window\">Programm als pdf<\/link>n<link http:\/\/www.africavenir.org\/\/fileadmin\/downloads\/Anmeldeformular_Studienreise_Dakart_2014.pdf - external-link-new-window \"Opens external link in new window\">Anmeldeformular<\/link>n<b>ANMELDEFRIST: 31. Januar 2014 <\/b>nDer<b> Preis<\/b> f\u00fcr die Reise betr\u00e4gt pro Person <b>maximal 1.600\u20ac<\/b> (bei 8 Personen) und reduziert sich bei mehr Teilnehmer\/innen auf bis zu <b>1.210\u20ac<\/b> (bei 15 Personen).&nbsp;nIm Preis ENTHALTEN sind:&nbsp;n<\/p>\n<ul>\n<li>Reiseunterlagen<\/li>\n<li>Flughafentransfer am 4. und 17. Mai in Dakar<\/li>\n<li>Unterkunft im Einzelzimmer in einer Pension im Zentrum Dakars<\/li>\n<li>Vollpension vom 4.-17. Mai<\/li>\n<li>Deutschsprachige Reiseleitung vor Ort<\/li>\n<li>\u00dcbersetzung des offiziellen Begegnungsprogramms vor Ort<\/li>\n<\/ul>\n<p>nZUS\u00c4TZLICH sind noch zu zahlen:n<\/p>\n<ul>\n<li>Flugkosten Berlin \u2013 Dakar (600-700 Euro)<\/li>\n<li>Individuelles kulturelles Rahmenprogramm wie Konzertbesuche etc., da unsere Erfahrung gezeigt hat, dass diese von den Teilnehmern sehr unterschiedlich wahrgenommen werden. Das AfricAvenir-Team macht hierzu zahlreiche Vorschl\u00e4ge vor Ort.<\/li>\n<li>Individuelle Auslandsreisekrankenversicherung<\/li>\n<li>Ggfs. Impfungen<\/li>\n<li>50,- Euro Visageb\u00fchren<\/li>\n<\/ul>\n<p>nAus organisatorischen Gr\u00fcnden findet die Reise erst ab einer Teilnehmerzahl von 8 Personen statt. In der Woche nach dem 1.02.2014 geben wir bekannt, ob die Reise stattfindet.nBei Stornierung der Anmeldung nach dem 07.03.2014 berechnet AfricAvenir folgende Ausfallgeb\u00fchren:n&nbsp; &nbsp; ab dem 07.03.2014 \u2013 30% des Gesamtpreisesn&nbsp; &nbsp; ab dem 07.04.2014 \u2013 80% des Gesamtpreisesn<\/p>\n<div>Bei Fragen zum detaillierten Programm etc. wenden Sie sich bitte an <link info@africavenir.org - mail \"Opens window for sending email\">info@africavenir.org<\/link><\/div>\n<p>n<\/p>\n<div>n<b>DAK&rsquo;ART<\/b><\/div>\n<p>nAm 09. Mai 2014 wird die 11. Biennale f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische afrikanische Kunst, die DAK\u2019ART, er\u00f6ffnet. Die Biennale l\u00e4dt seit 1992 K\u00fcnstler\/innen aus Afrika und der afrikanischen Diaspora ein, das Leben auf dem Kontinent und dar\u00fcber hinaus darzustellen, zu reflektieren und die weltweite Wahrnehmung Afrikas und der Afrikaner\/innen so (mit) zu gestalten. Weit davon entfernt, sich nur auf eine verengende Perspektive des Afrikanischen zu beschr\u00e4nken, will die Biennale in den Ausstellungen und einem reichhaltigen Programm das Internationale hervorheben: Afrikanische Kunst ist nur als internationale Kunst verst\u00e4ndlich.n<link http:\/\/www.contemporaryand.com\/de\/magazines\/these-landscapes-are-extremely-contemporary\/ - external-link-new-window \"Opens external link in new window\">Link zu einer Beitragsreihe \u00fcber Dakars Kunstszene auf C&amp;<\/link>n<b>KUNST&amp;KULTUR<\/b><br \/>Die DAK&rsquo;ART l\u00e4dt zu einer dialogischen Auseinandersetzung ein. In der ganzen Stadt \u2013 und zunehmend auch in weiteren St\u00e4dten und auf dem Land \u2013 sind kleine und gro\u00dfe Ausstellungen und Performances zu sehen. In Gespr\u00e4chen mit K\u00fcnstler\/innen des IN und OFF Programms sowie Organisator\/innen der Biennale wird es bereits im Vorfeld der Ausstellungser\u00f6ffnung Gelegenheit geben, \u00fcber \u201cKunst und Politik\u201d in Westafrika zu diskutieren. Selbstverst\u00e4ndlich wird viel Zeit f\u00fcr den gemeinsamen oder individuellen Besuch der zahlreichen Vernissagen und Ausstellungen sein. Wir besuchen das K\u00fcnstlerdorf \u201eVillage des artistes\u201c und treffen dar\u00fcber hinaus ausgew\u00e4hlte K\u00fcnstler wie z.B. den zwischen Berlin und Dakar lebenden Konzeptk\u00fcnstler Mansour \u201eKanakassy\u201c Ciss in seiner Villa Gottfried.<\/p>\n<p>Dakar bietet kulturell noch einiges mehr: So besuchen wir die international renommierte Modesch\u00f6pferin Mame Fagu\u00e8ye Ba in ihrem Atelier. Der internationale Hip Hop Star Didier Awadi empf\u00e4ngt uns in seinem Tonstudio \u201eStudio Sankara\u201c. Wir treffen ber\u00fchmte Filmemacher wie Moussa S\u00e8ne Absa oder Moussa Tour\u00e9, um \u00fcber das senegalesische Kino zu diskutieren.<br \/>&nbsp;<br \/><b>GESCHICHTE<\/b><br \/>Dakar hat eine wechselvolle Geschichte. Seine Bedeutung reicht von der Rolle als Umschlagplatz f\u00fcr den Sklavenhandel und sp\u00e4tere Kolonialstadt \u00fcber eine strategische Position im Zweiten Weltkrieg bis zur Dekolonisation. Diese Geschichte werden wir nicht nur auf einer umfangreichen Stadtbegehung mit dem Lehrer, Griot und Historiker Babacar Mbaye Ndaak nachvollziehen, sondern insbesondere w\u00e4hrend einer Tagestour auf der Insel Gor\u00e9e mit Besuch im Haus des Sklaven, in den Festungen und im Historischen Museum. Dar\u00fcber hinaus steht der Besuch der Universit\u00e4t Cheikh Anta Diop auf dem Programm, wo wir die Bibliothek und das Laboratorium von Cheikh Anta Diop besuchen, der in seinen Forschungen die kulturellen Urspr\u00fcnge der Menschheit auf den afrikanischen Kontinent verlegt.n<b>GESELLSCHAFT&amp;WISSENSCHAFT<\/b><br \/>Weitere Begegnungen f\u00fchren uns an gesellschaftspolitische Themen in Westafrika heran: So planen wir einen Besuch bei dem panafrikanischen Forschungsinstitut CODESRIA, das seit 1973 die Sozialwissenschaften in Afrika vorantreibt. Auch eine Diskussion mit dem&nbsp; Leiter der franz\u00f6sischen Internetplattform Pambazuka.org, DER pan-afrikanischen Plattform f\u00fcr soziale Gerechtigkeit in Afrika sowie ein Treffen mit Vertretern der Bewegung \u201eM23\u201c und \u201eY en a marre\u201c stehen auf dem Programm, um aus zivilgesellschaftlicher Perspektive \u00fcber die erfolgreichen Proteste in 2012, den Machtwechsel und die Zukunft der sozialen Bewegung im Senegal und in der Region zu sprechen. <br \/>Neben der Innenstadt Dakars werden wir auch die Banlieu mit Stadtteilen wie Guediawaye und Hann Pecheur kennenlernen, wo wir Vertreter der Nichtregierungsorganisation \u201eKaddu Yaraax\u201c treffen werden. \u201eKaddu Yaraax\u201c arbeitet seit mehreren Jahren erfolgreich mit dem sog. \u201eTheater der Unterdr\u00fcckten\u201c nach Augusto Boal und betreibt Aufkl\u00e4rungsarbeit zu unterschiedlichsten Themen wie Migration, Umweltschutz etc. Mitglieder von \u201eKaddu Yaraax\u201c werden uns durch das bis heute an ein Fischerdorf erinnernde Stadtviertel f\u00fchren. n<b>TOURISTISCHES &amp; FREIE ZEIT<\/b><br \/>Quasi &quot;obligatorisch&quot; in Dakar sind der Besuch einer &quot;Soir\u00e9e de Danse S\u00e9n\u00e9galaise&quot; und einer &quot;Lutte S\u00e9n\u00e9galaise&quot; (senegalesischer Ringkampf). Wir werden uns jedoch nicht auf touristischen Pfaden durch die Stadt bewegen, sondern vor allem Wege einschlagen, die den Alltag der Stadt und das&nbsp; gew\u00f6hnliche Leben vor Ort pr\u00e4sentieren. Zeit f\u00fcr Erholung und individuelle Tagesgestaltung, ein Besuch auf dem Markt oder am Strand sind ebenso vorgesehen.<\/p>\n<p><b>Das AfricAvenir-Begleitteam<\/b><br \/>Babacar Mbaye Ndaak ist Lehrer f\u00fcr Geschichte und Geographie in Dakar. Er war Sch\u00fcler des senegalesischen Gelehrten Cheikh Anta Diop und ist Vorsitzender des Verbands senegalesischer M\u00e4rchenerz\u00e4hler sowie Mitglied der Stiftung Youssou N&rsquo;Dour. Vor Ort unterst\u00fctzt er bei der Organisation und Durchf\u00fchrung der Reise. Von Berlin aus werden Ibou Coulibaly Diop von Sunugal e.V. und Usha Ziegelmayer, Vorstandsmitglied von AfricAvenir, die Reisegruppe in den Senegal begleiten. Sie stehen im Vorfeld sowie w\u00e4hrend der Reise f\u00fcr Fragen zur Verf\u00fcgung und werden auch als DolmetscherInnen f\u00fcr die Reisegruppe fungieren.n<b>R\u00fcckmeldungen zu unserer ersten Studienreise nach Dakar im Jahr 2010 &amp; 2012<\/b><br \/><i>\u201eIch war von der Vielfalt des Angebots \u00fcberrascht: die Vielfalt an interessanten Menschen, die man via dieser Studienreise treffen konnte, und unkonventioneller Orte, die besucht wurden, war schon genial. Sicher ist, dass es wenige Reisen dieser Art gibt, bei denen man in relativ kurzer Zeit wirklich viel von Land, Kultur und Menschen mitbekommt. Wer sich f\u00fcr Kultur, Kunst und politische Hintergr\u00fcnde interessiert, ist hier an der richtigen Adresse! Usha und Judith waren sehr gute Reiseleiterinnen, die in Dakar \u00fcber ein spannendes Netzwerk verf\u00fcgen und auch inhaltlich auf fast alle Fragen interessante Hintergrundinformation anbieten konnten. Beider Franz\u00f6sisch ist &lsquo;impeccable&rsquo; &#8211; sie sprechen es flie\u00dfend und sind dadurch auch in der Rolle der \u00dcbersetzerin\/Kommentatorin unschlagbar! Empfehlung!\u201c<\/i> D. Swarowsky (Mitreisende 2012)n<i>\u201eSchon die Dak&rsquo;Art alleine ist mehr als eine Reise wert, durch die Studienreise mit AfricAvenir wurde sie zur nachdr\u00fccklichen Lernerfahrung. <br \/>Im vielseitigen Programm kamen sowohl politisch als auch k\u00fcnstlerisch Interessierte auf Ihre Kosten. Das unermessliche Kulturangebot der Dak&rsquo;Art wurde begleitet durch Exkursionen und Besuche mit spannenden Inputs und Diskussionen &#8211; von Pan-Afrikanismus, \u00fcber Afrikanische Renaissance, die Geschichte des Sklavenhandels bis zu Senegals Einbindung im Weltwirtschaftssystem. Dank seiner zahlreichen Kontakte schuf AfricAvenir viele inspirierende Begegnungsr\u00e4ume mit eindrucksvollen Pers\u00f6nlichkeiten aus Politik, Kulturszene und Zivilgesellschaft.&nbsp; Die Orte der Begegnung &#8211; vom imposanten Staatstheater bis zum Hinterhof eines Geschichtenerz\u00e4hlers (Griots) &#8211; waren kontrastreich und boten diverse und tiefe Einblicke in Senegals Moderne. Die kompetente, symphatische und bestens informierte Reiseleitung sorgte f\u00fcr einen reibungslosen und entspannten Ablauf und lieferte wertvolle Hintergrundinformationen. Der zun\u00e4chst hoch wirkende Preis scheint im Nachhinein &#8211; beim Preisniveau im Senegal und dem gebotenen Programm &#8211; mehr als gerechtfertigt.\u201c<\/i> Timo Holthoff (Teilnehmer 2012)n<i>\u201eMir hat die Reise sehr sehr gut gefallen, weil ich mich gesch\u00fctzt und gut aufgehoben gef\u00fchlt habe durch Eure jahrelange Zusammenarbeit mit Senegalesen, die professionelle und freundschaftliche Beziehungen wachsen lassen hat, an der wir Teilnehmenden aufs Gro\u00dfz\u00fcgigste teilhaben konnten. Ich h\u00e4tte mich nie alleine getraut, diese Reise zu unternehmen und bin \u00e4u\u00dferst dankbar f\u00fcr die Horizonterweiterungen und die vielen positiven Erfahrungen, die ich dort machen durfte. Das kulturelle, bildungspolitische Niveau der Studienreise war sehr hoch, die Angebote vielf\u00e4ltig und f\u00fcr mich als K\u00fcnstlerin begl\u00fcckend.\u201c<\/i> I. Hildmann (Teilnehmerin 2010)<\/p>\n<p><i>F\u00fcr alle, die interessiert sind, die Biennale zu sehen und dar\u00fcber hinaus etwas \u00fcber die senegalesische Kultur, die aktuelle politische Situation, Themen in Kunst und Bildung aber auch das ganz normale Leben in Dakar erfahren wollen, die nicht nur die sch\u00f6ne Kulisse, sondern auch dahinter sehen wollen, ist diese Reise unbedingt zu empfehlen.\u201c <\/i>I.Manhart (Teilnehmerin 2010)<\/p>\n<p><i>\u201eIch bin sehr gern nach Dakar gefahren. Ich fand es toll, dass wir jenseits touristischer Pfade einen sehr umfassenden Einblick in Gesellschaft, Kultur und allt\u00e4gliches Leben im Senegal bekommen haben. Der sehr pers\u00f6nliche Kontakt in Dakar hat uns an Orte gebracht, die wir so sonst nicht gesehen h\u00e4tten. Bei meiner ersten Afrika-Reise habe ich mich an die Hand genommen gef\u00fchlt und konnte gleichzeitig eigenen Interessen nachgehen, das habe ich sehr gesch\u00e4tzt.\u201c<\/i> J. Baese (Teilnehmerin 2010)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus Anlass der 11. DAK\u2019ART &#8211; Biennale f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische afrikanische Kunst organisiert AfricAvenir vom 4. bis 17. Mai 2014 eine Studien- und Begegnungsreise nach Dakar, Senegal. Nicht nur die vielf\u00e4ltigen Ausstellungen im Rahmen der Kunstbiennale bieten M\u00f6glichkeiten der Begegnung. 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