17. Nov. 2026: Schule dekolonial denken – ONLINE
ONLINE-DENKFABRIK
Schule dekolonial denken
Ideen für die Bildungspraxis
Dienstag, 17. November 2026 | 17:00–21:00 Uhr (online & kostenlos)
Wessen Wissen zählt? Welche Geschichten erzählen wir in der Schule – und welche Perspektiven fehlen?
Wir bitten um Anmeldung über folgendes Formular. Die Zugangsdaten werden kurz vor dem Event per E-Mail mitgeteilt.
Infos zum Event:
Schule vermittelt nicht nur Wissen, sondern prägt auch, wie wir Geschichte verstehen, welche Stimmen wir hören und welche Vorstellungen von Gesellschaft und Zukunft wir entwickeln. Koloniale Denkmuster wirken bis heute fort – in Lehrplänen, Unterrichts-materialien und im Schulalltag. Wie können wir diese Kontinuitäten erkennen, kritisch hinterfragen und Schule gerechter, vielfältiger und zukunftsorientierter gestalten?
Im Rahmen des Projektes “Schule im Wandel: Dekoloniale Perspektiven für eine nachhaltige Zukunft” laden wir zu einer digitalen Veranstaltung mit Inputs und Austausch ein.
Gemeinsam beleuchten wir koloniale Kontinuitäten, lernen vielfältige Perspektiven und Methoden kennen und entwickeln konkrete Ideen für eine dekoloniale Bildungspraxis.
Die Veranstaltung richtet sich an Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte, Schüler:innen, Eltern und alle Interessierten.
Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen und euch!
Programm der Online-Denkfabrik
17:00 Begrüßung und Einstieg
17:20 Impuls 1 – Warum dekoloniale Perspektiven auf Schule wichtig sind – aus Schüler:innen-Perspektive
17:35 Impuls 2 – Welche Leerstellen, Stereotype und einseitigen Perspektiven es zu hinterfragen gilt – aus Sicht einer Lehrkraft
17:55 Impuls 3 – Wie der Stadtraum zum Lernort wird: Koloniale Spuren und dekoloniale Perspektiven
18:15 Pause: Zeit zum Durchatmen und für informellen Austausch im Chat.
18:30 Impuls 4 – Wie Eltern gemeinsam mit Lehrkräften, Schüler:innen und außerschulischen Akteur:innen Veränderungen anstoßen können
18:50 Gemeinsame Fragerunde: Rückfragen an die Referent:innen, erste Diskussion und Sammlung zentraler Herausforderungen aus der Praxis.
19:10 Einführung in die Breakout Rooms: Vorstellung der Austauschfragen und Aufteilung in thematische Kleingruppen.
19:20 Austausch in Breakout Rooms. Jede Gruppe hält 2-3 zentrale Erkenntnisse und eine konkrete Handlungsidee fest. Gruppenthemen:
- Unterricht und Materialien: Wie lassen sich vielfältige Perspektiven und unterschiedliche Wissensbestände in Unterricht, Lernmaterialien und pädagogische Arbeit integrieren? Welche Beispiele gibt es bereits?
- Schule und Alltag: Wie zeigen sich koloniale Denkmuster und Rassismus im Schulalltag? Was können wir dagegen tun?
- Zusammenarbeit und Veränderung: Wie können Lehrkräfte, Eltern und Schüler:innen gemeinsam handeln?
- Globale Perspektiven: Wie lässt sich dekoloniale Bildung mit Nachhaltigkeit und globaler Gerechtigkeit verbinden?
20:00 Ergebnisse und Diskussion im Plenum: Mögliche nächste Schritte für eine dekoloniale Bildungspraxis?
20:30 Vom Austausch zum Handeln: Gemeinsame Sammlung konkreter Ideen, hilfreicher Materialien und möglicher Kooperationen. Was können wir in unserem jeweiligen Umfeld als Nächstes verändern?
20:50 Abschluss und Ausblick: Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse, Hinweise auf weitere Angebote und Verabschiedung.
Änderungen vorbehalten.
Die Workshops finden im Rahmen des Projekts „Schule im Wandel: Dekoloniale Perspektiven für eine nachhaltige Zukunft“ von AfricAvenir International e.V. statt. Gefördert durch Engagement Global mit finanzieller Unterstützung des BMZ sowie aus Haushaltsmitteln des Landes Berlin – Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit. Wir bedanken uns für die Unterstützung.




